Startseite Foren Themen des Tages Kinderlos? Dann mehr für die Pflege zahlen?

  • GSaremba61

    Mitglied
    7. Juni 2026 um 15:34

    15:00h.……..ungewollt kinderlose Frau leidet an diesem Verlust so sehr, dass sie meint, sie hätte finanzielle Entschädigung verdient

    Sorry…. doch ich kann mir kaum eine dümmere Aussage zu diesem Thema vorstellen…..😩 Ebenso die Logik Kinderlose sparen Geld weil……Erinnerung – Kindergeld – Steuerklasse – Mitversicherung … wer spart?

    Vielleicht sollte man mal wieder in Erinnerung rufen, dass unsere sozialen und solidarischen Errungenschaften ein Allgemeingut sind. Junge „zahlen“ für Alte wenn es um Renten geht. Ebenfalls zahlen jung und alt bei Berufstätigkeit für nicht Berufstätige oder eben auch für Berufstätige z.B. KK für Kinder und Mütter, Arbeitslosenvers. für Menschen, die den Job verlieren usw. Nicht zu vergessen, dass Rentner ebenfalls bei entsprechendem Einkommen Steuer, Krankenkasse und Pflegekasse bestücken.

    Diese Solidarität müsste dringend wieder erinnert werden, damit die jeder wieder begreift …. wie hieß mal historisch …. Einer für alle und alle für Einen… und nicht ich für mich! Geld ist nicht alles!!!

    GeSa

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  • realo

    Mitglied
    7. Juni 2026 um 15:00

    Um aufs Thema Kinderlos? Dann mehr für die Pflege zahlen? zurückzukommen. In Deutschland gehen die Geburten weiterhin zurück und das können nicht einmal mehr die Migranten auffangen. Sicher, eine Frau, die unverschuldet Kinderlos geblieben ist, das ist tragisch aber finanziell gesehen ist es dasselbe wie bei einer Frau die Kinder ablehnt. Oft sind es die Männer, die nicht mehr zeugungsfähig sind aufgrund von Umwelteinflüssen, Krankheit, Stress oder anderen seelischen Störungen. Natürlich gibt es auch Frauen die aufgrund organischer Defizite keine Kinder kriegen können. Ein Kinderwunsch bei einer Frau der nicht erfüllt wird, ist eine Tragödie und widerspricht der biologischen Bestimmung. Ich lese gerade einen Thriller, da wird für so einen Fall sogar eine Leihmutter in Kauf genommen, das ist kommerziell in vielen Ländern illegal. Jedoch eine kinderlose Frau, warum auch immer, ein kinderloser Mann auch, spart für das Kind viel Geld und ist so in der Lage in das Pflegesystem einzuzahlen. Ich weiß, eine ungewollt kinderlose Frau leidet an diesem Verlust so sehr, dass sie meint, sie hätte finanzielle Entschädigung verdient und nicht noch draufzahlen. Jedoch den unerfüllten Kinderwunsch kann man mit Geld nicht ausgleichen, das ist ein immaterieller Aspekt und sollte emotional überwunden werden. Die professionelle Pflege jedoch ist ein Kostenfaktor, da kann man mit Geld etwas bewirken.

  • GSaremba61

    Mitglied
    6. Juni 2026 um 16:46

    @Ricarda01 Liebe Ricarda, es war keine Aufopferung. Mein alter Herr und ich sind uns dadurch so nahe gekommen, wie wir es seit Jahren, auch durch mein 300km entferntes Leben, nicht mehr waren.

    Und natürlich habe ich es nicht alleine geschafft. Der ambulante Pflegedienst hat das seine dazugetan. Gut manchmal mussten wir dazu zahlen, doch er wurde überwiegend durch die Pflegekasse bezahlt.

    Jetzt ein schönes WE – bei uns immer mal wieder mit leichten Regenschauern – doch auf keinen Fall zu warm – ich habe die Strickjacke aktiviert. 😉

    GeSa

  • realo

    Mitglied
    6. Juni 2026 um 14:36

    Das kann eben kinderlosen Paaren nicht passieren, dass sie daheim von den Kindern gepflegt werden, sie gehen im Pflegefall auf jeden Fall ins Pflegeheim. Jedoch auch bei meiner Oma war es so, sie wurde mit Pflegebett daheim gepflegt von ihrer Tochter, bis es nicht mehr ging und es meine Stiefmutter nicht mehr schaffte und so kam sie für die letzten Lebensjahre in ein Pflegeheim. Sie wurde Mitte Neunzig. Es ist wie gesagt von Fall zu Fall verschieden, wenn die Kinder beim Pflegen ihrer Eltern selber krank werden ist es zu viel und es sollten andere Maßnahmen ergriffen werden. Als ich im Pflegeheim gearbeitet habe, waren viele Eltern mit Kindern im Heim, die Kinder kamen regelmäßig zu Besuch. Wie gesagt, ab einem bestimmten Pflegegrad ist die Pflege der Eltern den Kindern nicht zuzumuten und sie brauchen professionelle Betreuung.

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  • Ricarda01

    Mitglied
    5. Juni 2026 um 18:53

    @GSaremba61

    Ja, liebe GeSa/M. – ich erinnere mich gut, wie du gelegentlich davon berichtetest – und ich habe dich für deine Aufopferung und Hilfe bewundert! Herzl. Grüße nach D. – Ricarda01🙋‍♀️👍

  • GSaremba61

    Mitglied
    5. Juni 2026 um 18:08

    @Mondin ….Als kinderlose habe ich zur Pflege meiner Eltern (finanziell) sehr viel
    mehr beigetragen als mein Bruder mit seinen zwei Kindern. Das wird auch
    nicht berücksichtigt.

    Stimmt Mondin – ich bin um für meinen Vater dazusein in Altersteilzeit und mit 60 Jahren in Rente gegangen. Heißt 5 Jahre halbes Gehalt, Aufgabe des Berufsstatus und 18% Rentenabschlag. Zurück in die Heimatstadt gezogen und langjähriges Leben hinter mir gelassen. Wird auch nicht berücksichtigt.

    Doch ich kann gut damit leben, da ich weiß, dass ich meinem alten Herrn dadurch ein Leben im Heim ersparen konnte. Dafür bis zum letzten Tag mit der Tochter ermöglicht habe und er darüber glücklich war – trotz großer körperlichen Einschränkungen.

    Es war gut so… wie es mit mir wird…. abwarten …keiner steckt drin 😉

    GeSa

  • Mondin

    Mitglied
    5. Juni 2026 um 17:18

    Sozial und solidarisch – gerecht – geht nie richtig auf. ( @GSaremba61 )

    So ist es. Als kinderlose habe ich zur Pflege meiner Eltern (finanziell) sehr viel mehr beigetragen als mein Bruder mit seinen zwei Kindern. Das wird auch nicht berücksichtigt.

    Seit es die Pille gibt, kann man davon ausgehen, dass die meisten Kinder geboren werden, weil die Eltern sie gewollt haben. Trotzdem müssen sie keine Vergnügungssteuer dafür zahlen. Ein Staat ohne Kinder funktioniert nämlich auch nicht. Er hat schließlich großes Interesse an Steuerzahlern und Soldaten. (Satire off).

    In Frankreich wurden Kinder zeitweilig so sehr gewünscht, dass das Kindergeld so hoch war, dass eine Familie mit vier Kindern allein davon leben konnte.

    In Deutschland ist da noch sehr viel zu tun – z. B. sollten Alleinerziehende mehr unterstützt werden – auch von dem nicht bei den Kindern lebenden leiblichen Elternteil. Ich kenne z. B. einen Fall, wo der leibliche Vater die Kinder seiner neuen Partnerin adoptierte und dann für seine leiblichen Kinder nicht mehr zahlen konnte. Aber je umständlicher die Regeln (siehe Steuergesetze), je leichter der Missbrauch!

    Mondin

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 4 Tagen um  Mondin geändert.
  • realo

    Mitglied
    5. Juni 2026 um 14:48

    Sehe da in der Logik warum Kinderlose mehr Beitrag ins System leisten darin, dass sie durch nicht aufziehen von Kindern enorm viel Geld sparen. Dieses Geld können sie zum Allgemeinwohl investieren. Ob die Kinderlosigkeit gewollt ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Das Argument, Kinderlose brauchen eher Pflege von außen kommt dann noch hinzu, aber das ist heutzutage alles von Fall zu Fall verschieden. Fakt ist, die Ministerin sitzt vor einem großen Finanzloch, bekommt von der Regierung nichts dazu, sie gibt die Milliarden für Waffen und die Ukraine aus und so muss die Ministerin Beiträge erhöhen, man nennt das heute kulant Reform. Mein Ansatz bei der ganzen Sache, weiterhin so leben, dass man nicht zum Pflegefall wird. Ich habe Kinder, aber ob die mich pflegen im Falle des Falles, ich hoffe, es ist nicht nötig.

  • GSaremba61

    Mitglied
    5. Juni 2026 um 14:13

    11:15h Männer auch, fruchtzwerg? 😉

    Na ja, ungerecht – ob gewollt oder ungewollt – Kinderlose sind eben eher auf fremde Pflege angewiesen. Obwohl ich in meinem Umfeld seit einiger Zeit feststelle – auch Elternteile finden sich oft in Pflegeheimen wieder.

    Dann kannst Du auch sagen, dass Kinder in der gesetzlichen Krankenkasse mit versichert sind – und bisher auch Ehefrauen – wäre ungerecht.

    Sozial und solidarisch – gerecht – geht nie richtig auf.

    GeSa

  • Marius

    Mitglied
    5. Juni 2026 um 12:24

    Ja!! und statistisch gesehen, 87% aller MILFs haben keine Kinder, Skandal!! 🤬😅

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