Startseite › Foren › Themen des Tages › Kinderlos? Dann mehr für die Pflege zahlen?
-
Kinderlos? Dann mehr für die Pflege zahlen?
realo antwortete vor 13 Stunden, 40 Minuten 16 Mitglieder · 72 Antworten
-
@realo Was es im Westen an Solidarität gab, hast du doch nie erfahren. Ich aber schon, z. B. als meine Mutter sehr krank war.
Man muss im Osten auch gar nicht erst auf die Bonzen schauen, um zu wissen, was ein unsolidarisches System ist. Wer nicht Ja und Amen zu allen Beschlüssen der Partei sagte, nicht in der Partei war oder der Kirche angehörte, konnte von Solidarität nur träumen. Ohne die Hilfe der Kirchen im Westen hätten die Kirchenleute im Osten und alle, denen sie halfen, in der sozialistischen Republik am Hungertuch genagt. Solidarität von Staats wegen war also an Wohlverhalten und Schnautze halten geknüpft. Das verdient in meinen Augen den Titel „Solidarität“ nicht.Mondin
-
14:27h Gab es diese Solidarität untereinander in der BRD schon mal? Schließt
sich im Kapitalismus wo reich und arm gewollt sind, diese Solidarität
nicht aus.Ja, diese Solidarität gab und gibt es! Sie zeichnet sich über gesetzliche Maßnahmen aus und nicht in der kleinen persönlichen Hilfe!
Das Problem ist, dass Du, realo, keine Ahnung von wahrem Kapitalismus hast. Wenn in einem Land Sozialismus propagiert wird und nur die Bonzen, Kuscher und Speichellecker das Geld haben, dann ist das viel mehr Kapitalismus als es in der Bundesrepublik und Deutschland je gab und gibt. Deine „Hasstiraden“ sind langweilig. Gut das Du jetzt in einem freien, von Dir erkannten kapitalistischen, Land lebst. Damals hätte Dir die Maulschelle viele böse Jahre eingebracht.
Kaum zu glauben dass Du verlernt hast, was viele Jahre in „Deinem“ Land gelernt wurde – SCHWEIGEN
GeSa – wirklich die Nase voll von solchem Geschwätz
-
Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 1 Tag um
GSaremba61 geändert.
-
Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 1 Tag um
-
Liebe @seestern47 , dazu kommt, dass die meisten von uns DDR- Bürgern nicht die geringste Ahnung hatte, welche „Sonderversorgung“ die Elite der Parteibonzen genossen hat. Die guten Sozialisten haben das Volk komplett verar…. ! LG , happyday 🙋
-
Die oft beschworene Solidarität in der DDR hatte auch viel mit Mangelwirtschaft zu tun. Wenn vieles knapp ist, organisiert man sich gegenseitig. Dabei wird gerne vergessen, dass es auch in der DDR eine privilegierte Schicht gab: SED-Bonzen mit Sonderversorgung, Westwaren und Vorteilen, von denen normale Bürger nur träumen konnten. So gleich waren die Verhältnisse dann doch nicht. 😏
-
realo, 14:27: Von Beginn an war die kapitalistische BRD ein liberaler Sozialstaat mit sozialer Marktwirtschaft. Klar ist darin jeder Einzelne mehr oder weniger selbst für sein Leben verantwortlich und es gibt Ungerechtigkeiten. Bekanntlich gab es z. B. in der DDR große Solidarität unter den Menschen, nicht nur, weil sie der Sozialismus staatlich verordnet hatte, sondern wegen der Mangelwirtschaft. Nach der Wende war es mit dieser Solidarität schnell vorbei, wie ich aus vielen Gesprächen erfuhr.
-
Glaube bitte dass es mir wurscht ist, stadtwolf, ich weiß was bei meiner Rente fehlt. Und einen Soli krieg ich nicht, egal von wem und wo auch immer, aber bestimmt nicht aus Berlin.
-
Hey Moment realo, du begibst dich hier auf gefährliches Terrain. Ich will dich nicht angreifen, aber denk mal nach. Ohne unseren Soli, die wir Wessies monatlich vom Lohn berappen mußten, würde es dir jetzt nicht so gut im Allgäu gehen. Du hast es zu den „Blühenden Landschaften“ geschafft, andere nicht. Jeder Trabi, Wartburg und Lada ist damals Sonntags gekommen, um sich seine 100DM „Begrüßungsgeld“ abzuholen. War das Hilfe, Solidarität oder nicht?
-
Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 1 Tag um
Marius geändert.
-
Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 1 Tag um
-
Echt? Gab es diese Solidarität untereinander in der BRD schon mal? Schließt sich im Kapitalismus wo reich und arm gewollt sind, diese Solidarität nicht aus. Soll nicht jeder auf das eigene Vermögen gucken und zusehen, wo er es beim Anderen noch abzwacken kann? Es geht ums Geld. Die Menschenrechte stehen auf dem Papier und in den Gesetzbüchern, aber wenn mein Nachbar das größere Auto fährt, zeigt er mir den dicken Daumen, da ist nichts mit Solidarität.
Kinder im Unterhalt kosten mehr Geld wie Kindergeld, Steuervergünstigung und Elterngeld zusammen. Wer Kinder erzieht, womöglich auch noch mehrere muss dafür investieren. Das ist bei kinderlosen Elten nicht der Fall. Deshalb würde die Solidarität heißen, Kinderlose zahlen für welche mit Kindern mit z.B. bei der Pflegekasse.
Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.