• realo

    Mitglied
    13. April 2026 um 12:09

    Wenn alle Stricke reißen, hilft nur noch Humor, Galgenhumor.

    Wird der Gefangene am Montagmorgen aus der Zelle zum Galgen geführt. Sagt er: Na die Woche fängt ja gut an.

  • Marius

    Mitglied
    13. April 2026 um 6:02

    Bombennachricht! :

    USA und Iran einig: Andreas Scheuer soll Maut in Straße von Hormus koordinieren

    https://www.der-postillon.com/2026/04/scheuer-maut-hormus.html

  • realo

    Mitglied
    12. April 2026 um 14:40

    Im Sozialismus war es gefühlt so ähnlich wie beim Papst lange Zeit, erst der Tod enthebt vom Amt. In der westlichen Demokratie gibt es eine Legislaturperiode, das sind beim Bundestag vier Jahre und in den Kommunen ist es länger. Im Sozialismus gab es wegen der Planwirtschaft einen Fünfjahrplan, jedoch die Volkskammer der DDR wurde auch alle vier Jahre, manchmal fünf Jahre gewählt. Da diese Wahlen stets eine Partei gewann, blieb auch die Regierung gleich und somit auch der Staatsratsvorsitzende wie der Staatschef in der DDR hieß. Auch in der Sowjetunion war das Amt des Präsidenten teilweise erst mit dem Tod beendet. Wie gesagt, gefühlt sind die Präsidenten im Sozialismus ewig an der Macht. Heute ist Wahl in Ungarn, auf deutsche Medienberichte gebe ich nichts, sie sind gegen Orban. Auch er ist viele Jahre Präsident und heute wird sich entscheiden, ob es so bleibt.

  • Genuss

    Mitglied
    11. April 2026 um 15:04

    Tja @realo In den USA gab es bisher mehrere Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gegen Präsidenten, aber kein Präsident wurde tatsächlich durch ein Amtsenthebungsverfahren aus dem Amt entfernt. Drei Präsidenten wurden vom Repräsentantenhaus offiziell angeklagt (impeached):

    1. Andrew
      Johnson (1868)
    2. Bill
      Clinton (1998)
    3. Donald
      Trump (zweimal, 2019 und 2021)

    Keiner von ihnen wurde jedoch vom Senat verurteilt, was notwendig wäre, um das Amtsenthebungsverfahren erfolgreich abzuschließen und den Präsidenten des Amtes zu entheben.

    Kannst Du mir sagen wie viele es schon im „Sozialistischen Bereich“ gab? oder kommen die Bürger dort vor lauter Begeisterung um?

  • realo

    Mitglied
    11. April 2026 um 14:47

    Man kann ja mal darüber philosophieren einen amerikanischen Präsidenten seines Amtes zu entheben. Der Präsident ist auf jeden Fall dabei im Mittelpunkt und das ist es worum es geht. So ein Verfahren würde, wenn es keinen Erfolg hat die Popularität stärken, wie die bisherigen Verfahren auch. Kann es nachvollziehen, die Angst ist groß, Amerika könnte die Seiten wechseln, westliche Demokratie ist auf der Welt inzwischen out. Das zu begreifen ist in Europa, hierzulande eine schwere Übung. Ansonsten entscheidet nicht der amerikanische Präsident den Verlauf der Geschichte, sondern die gegebenen Umstände und die deuten auf globale Veränderungen hin.

  • Genuss

    Mitglied
    10. April 2026 um 14:05

    Hallo @Marius so schnell wie du das vermutest geht das auch nicht, so läuft das ab:

    Die Amtsenthebung eines US-Präsidenten wie Donald Trump erfolgt durch ein verfassungsmäßig geregeltes Verfahren, das als Impeachment bezeichnet wird. Hier sind die wesentlichen Schritte, wie man einen Präsidenten seines Amtes entheben kann:

    1. Einleitung des Impeachment-Verfahrens im Repräsentantenhaus

    • Das Repräsentantenhaus
      der USA kann ein Impeachment-Verfahren einleiten, wenn es den
      Präsidenten wegen „Verrats, Bestechung oder anderer schwerwiegender
      Verbrechen und Vergehen“ (englisch: „Treason, Bribery, or other high
      Crimes and Misdemeanors“) anklagt.
    • Die
      Mehrheit der Abgeordneten muss für die Anklage stimmen, damit das
      Verfahren weitergeht.

    2. Anklagepunkte (Articles of Impeachment)

    • Das
      Repräsentantenhaus formuliert konkrete Anklagepunkte gegen den
      Präsidenten.
    • Diese
      Anklagepunkte sind vergleichbar mit einer Anklageschrift in einem
      Strafverfahren.

    3. Verhandlung im Senat

    • Nach
      der Anklage durch das Repräsentantenhaus findet eine Verhandlung im Senat
      statt.
    • Der
      Senat fungiert als Gericht und entscheidet über die Schuld oder Unschuld
      des Präsidenten.
    • Für
      eine Amtsenthebung ist eine Zweidrittelmehrheit (2/3) der Senatoren
      erforderlich.

    4. Amtsenthebung und Absetzung

    • Wird
      der Präsident vom Senat für schuldig befunden, wird er seines Amtes
      enthoben und muss zurücktreten.
    • Danach
      übernimmt der Vizepräsident das Amt des Präsidenten.

    5. Politische und praktische Voraussetzungen

    • Das
      Impeachment-Verfahren ist ein politischer Prozess, der stark von der
      Mehrheitsverteilung im Kongress abhängt.
    • Es
      ist selten und historisch schwierig, einen Präsidenten auf diesem Weg
      abzusetzen.

    Dieses Verfahren ist der einzige verfassungsmäßige Weg, einen amtierenden US-Präsidenten vor Ablauf seiner Amtszeit seines Amtes zu entheben.

    • Insgesamt
      kann ein Impeachment-Verfahren von der Einleitung bis zum Abschluss
      (Urteil im Senat) typischerweise zwischen einigen Monaten bis zu einem
      halben Jahr oder länger dauern.
    • Politische
      Faktoren, wie die Mehrheit im Kongress, können den Prozess beschleunigen
      oder verzögern.

    Ein Amtsenthebungsverfahren ist kein schneller Prozess. Es erfordert gründliche Untersuchungen, politische Abstimmungen und eine umfassende Verhandlung, die insgesamt mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Ein sofortiger oder sehr schneller Amtsentzug ist daher in der Praxis selten möglich.

  • Marius

    Mitglied
    10. April 2026 um 12:38

    realo: „Es hilft ja nichts, in den USA gibt es nun einen Präsidenten, der das Land in eine Autokratie steuert“

    Gibt es schon, laut Verfassung der USA, den kann man sofort absetzen, nur niemand traut sich, aus Angst vor der Rache des großen Kindes, es geht ja um ihre Köpfe, ihre Karriere und ihr Geld. Das Volk zählt nicht.

  • realo

    Mitglied
    10. April 2026 um 12:14

    Es hilft ja nichts, in den USA gibt es nun einen Präsidenten, der das Land in eine Autokratie steuert, wie es im Westen gern benannt wird und viele europäische Beobachter stimmen dem zu. Es ist abzuwarten, wann die USA den BRICS-Staaten beitritt, sie werden im Westen auch als autokratisch bezeichnet. Die westliche Demokratie hat das Nachsehen, ihre Bedeutung verringert sich immer mehr.

  • seestern47

    Mitglied
    9. April 2026 um 9:08

    Richtig, richtig, richtig! 👍

  • Miez

    Mitglied
    9. April 2026 um 9:07

    Nun kann das große Kind im weißen Haus mal wieder auf die Nato und Europa eindreschen, weil es ihn im Angriffskrieg gegen den Iran im Stich gelassen hat. Er hat immer noch nicht kapiert, dass die Nato kein Bündnis für Angriffskriege ist, sondern zur Verteidigung eingerichtet wurde.

    Außerdem scheint er alles total überschätzt zu haben und dachte, er könnte den Iran in kurzer Zeit in die Knie zwingen, falls er überhaupt gedacht hat. Er stiftet Chaos, bringt die ganze Weltwirtschaft ins Wanken und sucht nun Schuldige.

    Dann hat er seinen Partner Netanjahu nicht im Griff, der weiter den Libanon angreift, weil er den Libanon bzw. die Hisbollah nicht als Teil der Waffenruhe ansieht, der Iran sieht das anders. Aber Netanjahu kocht mal wieder sein eigenes Süppchen und ist wahrscheinlich nicht gewillt, so schnell die Waffen zu strecken. Es ist also eine Waffenruhe, die sehr fragil ist und man kann gespannt sein, wie lange sie wirklich hält.

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