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  • Manjana

    Mitglied
    3. August 2019 um 14:29

    SFath, was interessiert es Deutschüberzeugte wenn Deutsche woanders Verbrechen begehen, die Kinder lebenslang ins Trauma befördern?

    Deinem Link entnommen

    "Horror im asiatischen Urlaubsparadies: Ein Münchner fliegt mehr als 30 Jahre lang nach Thailand und missbraucht dort Kinder sexuell, die meisten von ihnen Jungs. Der heute 67-Jährige vergeht sich an ihnen unter anderem in idyllisch gelegenen Ferienhotels an der Küste des Landes."

    "Sogenannter Sextourismus und Kindesmissbrauch sind in Thailand nach wie vor ein großes Problem."

    Müssen alles Irrtümer sein. Deutsche tun so etwas nicht!

    Nachtrag: was wäre eigentlich, wenn diese missbrauchten Jungs im Erwachsenenalter in Deutschland auftauchen und gleiches tun? Dann wären es ganz sicher wieder fremde Verbrecher, die sich an Deutschen vergreifen. Täten sie es an diesem Mann, ich hätte nichts dagegen.

  • Trixi49

    Mitglied
    3. August 2019 um 14:28
  • Roeschen

    Mitglied
    3. August 2019 um 13:59

    Hallo Wunderblume, da hast du völlig Recht. Der
    Junge ist tot und auch für die Mutter wird das
    furchtbare Geschehen lange in Erinnerung bleiben. Ob sie es je verarbeiten kann?

  • philosophin

    Mitglied
    3. August 2019 um 13:48

    @Mondin,
    soweit es mich betrifft, ich gehe nicht mit Fremden um, sondern mit Menschen. Die sind mir in aller Regel fremd, wenn sie nicht zu meiner Familie Freundes-oder Bekanntenkreis gehören.

    Und ich halte es für nicht zielführend die Zuwanderer besonders "lieb" zu behandeln.Besonders fies natürlich auch nicht.

    Wer hier leben will, muß sich an allgemeine Regeln halten. Die mögen nicht immer schön sein, aber sie haben ihren Sinn.
    Und es hat viele Kriege gekostet Regeln zu finden, die den öffentlichen Raum befrieden und damit Zivilgesellschaft überhaupt erst möglich machen.

    Den öffentlichen Raum zugängig zu halten und sicher für jedermann und jede Frau zu jeder Zeit, das halte ich für existenziell wichtig.

    Und bei all der Zugewandtheit gegenüber den Problemen in afrikanischen Ländern und dem dringenden Bußbedürfnis mancher hier für die Sünden deutscher Industrie, sollte man nicht vergessen, dass jeder Mensch, jede Gesellschaft für sich selbst verantwortlich ist.

    Zwar machen die afrikanischen Länder grad riesige technologische Sprünge, aber Zivilgesellschaften zu entwickeln muß man lernen. Das braucht auch Zeit. Das bedeutet vor allem Verantwortung für mehr als den eigenen Hintern zu übernehmen.

    Wollen wir mal zusammentragen, wie viele Menschen ihr Blut gegeben haben, damit diese Gesellschaften hier ein kleines bisschen besser werden?

    Das kann den Afrikanern niemand abnehmen. Und Europa tut ihnen keinen Gefallen, wenn die kommende Generation dieser Gesellschaften übers Mittelmeer schippert und auf die Gutmütigkeit der Europäer bauend hier aufgenommen wird. Und dann oft genug am Rand der Gesellschaft vor sich hin lebt.

    Ihre Diktatoren müssen sie allein verjagen.

    Bei technologischen Lösungen z.B. für die vom Temperaturanstieg am meisten betroffenen Gegenden und z.B. für die Wasserversorgung da können und sollten die Industrieländer sich engagieren. Die Chinesen machen vor wie es geht. Es hat ja Zukunft begonnen in Afrika.

    Ich bin aber nicht firm genug, um exakt zu sagen, was wie gehen könnte. Es gibt aber Fachleute, die aufzeigen, was wie gehen könnte.
    z.B. Paul Collier oder Volker Seitz.

    Gibt einen guten Film dazu, wie Zukunft klein beginnen kann:
    Der Junge, der den Wind einfing
    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Junge,_der_den_Wind_einfing

    Schönes Wochenende
    phil

  • SFath

    Mitglied
    3. August 2019 um 11:22

    Stimmt! Dieses
    http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Totes-Baby-in-Rieseby-Mutter-unter-Verdacht,babyleiche214.html

    und die vielen anderen, die nahezu täglich in DE durch ihre deutschen Eltern sterben, auch!

    ……
    Über diesen (s.u.) Prozeß wird laufend berichtet.
    "Instrumentalisiert" wird er weder hier – noch sonstwo.
    Der Täter: ein Deutscher.
    http://www.welt.de/vermischtes/article197899993/Muenchen-Jahrzehntelang-Kinder-in-Thailand-missbraucht-13-Jahre-Haft.html

  • Mondin

    Mitglied
    3. August 2019 um 10:52

    Ich gebe Dir vollkommen Recht. Auch mich beunruhigt, wie die "Gesellschaft" mit den Fremden umgeht.
    Dazu kann jeder von uns, so oder so, beitragen. Denn "die Gesellschaft" besteht aus lauter Einzeindividuen wie Dir und mir.

    Mondin

  • philosophin

    Mitglied
    3. August 2019 um 8:31

    @Tisnet,

    Vorurteile kann man haben auf sehr verschiedene Art. Welche zu unterstellen, wo gar keine sind ist auch eins.
    Soweit es mich betrifft: ich mach mir überhaupt um gar niemanden von den Jungs und Mädchen Sorgen.

    Die sind alle erwachsen und und starke Personen. Anderenfalls hätten sie nicht diesen langen Weg geschafft und würden nichr versuchen, in diesem für sie fremden Land für sich einen wie auch immer gearteten neuen Anfang zu finden.

    Sorgen mache ich mir allenfalls darum, wie diese Gesellschaft damit umgeht.

    Schönes Wochenende
    phil

  • philosophin

    Mitglied
    2. August 2019 um 21:45

    @Tisnet,
    cleveres Kerlchen der Sudanese.
    Kann ich es ihm verdenken? Eher nicht.

    Was mir ein bisschen zu kurz kommt in all diesen Integrationsdiskussionen ist der Umstand, dass diese Menschen aus völlig anderen Kulturen kommen und z.t. Gewohnheiten haben die uns hier fremd sind. Das ist eigentlich logisch und wer längere Zeit mit ihnen arbeitet wird sehen, wie man womit umgeht z.B. Pünktlichkeit und Verläßlichkeit.

    Andererseits muß man mit Verhaltensweisen umgehen,
    die hier möglicherweise nicht immer verstanden werden oder manchem, was sich im schlimmsten Fall nicht mit der Freizügigkeit einer liberalen Gesellschaft verträgt -ohne Panikmache natürlich-.

    Daher mein Verweis auf die Sache mit der Straße.
    Dahinter steht u.a. auch ein Begriff von Freiheit, der mit unserem durchsortierten Dasein wenig gemein hat.

    Das kann positiv sein, ist es aber nicht immer.

    Ich betrachte das für mich aus purem Interesse daran, wie unterschiedliche Menschen verschiedener Kulturen miteinander umgehen.Ich hatte das ja selbst sehr intensiv in meiner Jugend.

    Es war mitunter sehr bunt -heißt schwierig, erstmal dahinter zu kommen wo jetzt wirklich das Problem ist und ob man handeln muß oder nicht.

    Soziologen, u.a. Gerd Held, haben schon vor einigen Jahren darauf verwiesen, dass damals mindestens ein Drittel der Personen entwurzelt sind z.T. verwahrlost im sozialen Sinne.* Gemeint sind die Zuwanderer seit 2015

    Das kann bei der Menge an Menschen zum Problem werden, wenn sie allzu geballt auftauchen. *Haben wir ja bereits erleb.t

    Sehen wir ja bei unseren jungen Leuten, wenn sie irgendwie nirgenwohin gehören und wer weiß wo eine Heimat suchen.

    Schönen Abend
    phil

    * ergänzt

  • Mondin

    Mitglied
    2. August 2019 um 21:27

    es sollen in Afrika 18 Mio. Klimaflüchtlinge umherirren. Aber an der Entwicklung des Klimas haben wir Deutschen natürlich keinerlei Mitschuld. Tisnet

    Die Chinesen produzieren 28% des CO2, Deutschland nur 2,2%
    Aber pro Kopf sind das
    in China 6,5 Tonnen pro Jahr
    (noch nicht sehr lange)
    in Deutschland seit Jahrzehnten fast 9%

    in Indien als Schwellenland sind es 1,5 Tonnen pro Kopf und Jahr.

    Leider konnte ich keine Angaben über andere hochindustialisierte Länder finden.
    Was Entwicklungsländer an CO2 produzieren, kann sicherlich vernachlässigt werden – aber sie sind es, die unter der Erwärmung zu leiden haben.

    Übrigens finden die innerafrikanischen Flüchtlingsströme hier kaum Beachtung. Was arme Länder da z. T. leisten ist ungeheuerlich. Davon sind die Industriestaaten sehr, sehr weit entfernt. Kein Ruhmesblatt für uns Europäer, die doch die christlich-abendländische Kultur so hoch halten.

    Mondin

  • philosophin

    Mitglied
    2. August 2019 um 19:11

    @Cocco,
    wir reden von den Zeiten als ingo.x noch kreuzkampus hieß, oder?

    Wünsch dir einen schönen Festabend

    phil

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