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Träum' weiter, SFath. Du scheinst in den letzten Jahren nicht die Kritik am Schönen der Kriminalstatistiken verfolgt zu haben.
(ingo)Diese Behauptung verlangt jetzt dringend des Beweises!
Unstrittig ist, daß "Ausländer" – egal ob Muslime oder nicht, ob aus der EU stammend z.B aus oder nicht – überproportional an Straftaten beteiligt sind.
Wobei ein Großteil dieser Taten sich gegen andere "Ausländer" gerichtet hat. -
Wenn Menschen (fast immer Männer) durchdrehen, dann ist es mir völlig egal aus welchem Land sie kommen.
Meinst Du es hätte vorher keine prügelnden Männer gegeben,Ich kann dazu nur sagen, Männer sind ein Auslaufmodell. So lange Männer dieses Aggressionsgen tragen, wird es Gewalt und Kriege geben, überall auf der Welt. Das nur mal nebenbei.
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Es entscheiden die Ermittlungsbehörden in wie weit die Herkunft angegeben wird.
Wird die Herkunft des Täters bekannt gegeben, dann sollte sich das eher auf die Staatsbürgerschaft beziehen, zweitrangig sind (für mich) Nationalität, Religion, Ethnik.Mein Vater und seine Brüder sind/waren Deutsche, ihre Nationalität war/ist aber anders. Einer meiner Onkel war in seinen jungen bis mittleren Jahren ein Kleinkrimineller. Ich stelle mir lieber nicht vor, wie es gewesen wäre, wenn der Rest der Familie – mich eingeschlossen – unter nationalen Vorurteilen gestanden hätte: Die kommen aus …, gebürtige …, das sind nun mal Hehler und Stehler, klauen, was nicht niet-und nagelfest ist. So weit ich weiß, wurde bei Prozessen nie Bezug auf die Nationalität meines Onkels genommen. Er stand als Deutscher vor Gericht.
Dass mit den Flüchtlingsströmen auch Kriminelle ins Land oder in andere Länder kamen und wie man die daraus entstehenden Probleme löst, muss ein eigenes Thema sein. Ich kann Deine Gedanken nachvollziehen, aber es darf auf meiner Meinung nach nicht zur Selbstverständlichkeit werden, die Herkunft eines Gewalttäters mit der Tat unmittelbar in Beziehung zu setzen, die Auswirkungen könnten katastrophal sein, denn ich wage mir nicht vorzustellen, wäre die schreckliche Tat z.B. auf dem Chemnitzer Hauptbahnhof geschehen. Meine Hochachtung nach der Tat galt nach dem ersten Schock über diese dem Verhalten der Frankfurter Bürger.
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Egal, welcher Nationalität ein Täter ist: Ich erhebe einen Anspruch darauf, zu erfahren, woher er kommt.
Ja, doch erst wenn der Täter wirklich überführt ist! Meine Meinung.
Wunderblume, es gibt doch Reporter, die darauf spezialisiert sind. Sie bekommen ihre Infos von der Polizei, aus Gerichtsverfahren. Heutzutage natürlich auch von jedem Passanten, der glaubt etwas gesehen zu haben oder ein Handy-Video gedreht hat. Dann gibt es Regeln, wie SFath schon eingestellt hat.
GeSa
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ingo, dein – wie auch Wunderblumes – Anspruch hat aber keine Rechtsgrundlage.
Zu unterstellen, Kriminalstatistiken seien willkürlich und ggf. "auslegbar" von denen, die sie anfertigen ist… naja…
Ihnen liegen die Strafgesetze zugrunde, nach welchen eine Tat einzuordnen ist und verfolgt wird. Wobei es da stets Änderungen, Ergänzungen und Neuaufnahmen etc. gibt.Es rangieren Täter/Opferschutz zur Identität vor deinem Interesse.
Derselbe Schutz, auf den du dich im gegebenen Fall berufen und verlassen können mußt. -
Woher, wenn nicht aus den Medien, willst du sie denn sonst erfahren?
Medien begleiten die Ermittlungsarbeit und Strafprozesse und erhalten dort ihre Informationen. -
Nachzulesen hier:
Hintergrund: Pressekodex
In der Richtlinie 12.1. im Kodex des Deutschen Presserates heißt es:
"In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.
Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte." -
Das ist schön geschrieben, Webra. Nur um gegen Rechts und den damit verbundenen Extremen zu sein, muss niemand links sein! Aus meiner Sicht reiht da gesunder Menschenverstand.
Rechts gegen Links ist nur Schwarz/Weiß
GeSa
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Neben der Realität des Lebens (Fakten) hat jeder Mensch, durch sein Denken begründet (Meinung), noch eine eigene Realität.
Objektiv ist nur das "Geschehnis", die Bewertung
entsteht durch unsere "Sichtweise".
In der Politik wird es immer "Rechts gegen Links"
und "Links gegen Rechts" geben.Solange diese Gegensätze nicht mit verbaler oder
köperlicher Gewalt ausgetragen werden, ist alles
o.k. Leider kommt es aber auf beiden Seiten, in
beiden Bereichen, oft zu solchen "Auswüchsen",weil
menschliche Verhaltensweisen nicht durch Allgorythmen gesteuert werden.Wenn sich die künstliche Intelligenz mal so weit
entwickelt hat, dass sie dem Menschen das Denken
abnimmt und er nur nach ihrer Anweisungen handelt,
verschwindet das "Böse", aber leider auch das "Gute". Es geschieht nur noch das "Zweckmäßige". -
Über Instrumentalisierung aus der ganz rechten und widerlichen Ecke ärgere ich mich sehr! Über Dich auf gar keinen Fall. Warum? Das behalte ich für mich! :-I
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