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Komisch! Alle wollen in den Himmel aber keiner will sterben!
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Ich weiß nicht, das klingt so wie es auch immer in der Zeitung steht, nüchterne Fakten sollen Menschen mit viel Erfahrung und Emotionen gerecht werden. In meiner Wahrnehmung sind nicht alle alten Menschen Pflegefälle, wie es oft vermittelt wird. Ich konzentriere mich auf die Fitten und gestalte mein Leben in jüngeren Jahren entsprechend und will so versuchen kein Pflegefall zu werden, aber sehr alt.
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@rooikat, natürlich wird kein Investor sich irgendwo beteiligen ohne Profit. Wenn doch, dann ist es eine Spende. Für Mittellose macht das unser Staat von den Steuern. Der Rest ist privat versichert oder die Familie springt ein. Daher auch die vielen Kinder.
LG Hubert
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„Seit vielen Jahrzehnten bewunderten Mensch weltweit das deutsche Rentensystem.“
Sorry, Geschichten aus 1001 Nacht?
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Verstehe den fast schon inflationär verwendete Begriff Altersarmut nicht. Auf Geld vom Staat verzichten, wenn man ein Leben lang Steuern gezahlt hat, ist doch auch nicht ganz gesund. Die Grundsicherung wurde eingeführt, um geringe Renten aufzustocken. Das bedeutet kein überschwängliches Luxusleben, aber ein Einkommen, mit dem man leben kann. Die Bedürfnisse im Alter sind logischerweise nicht dieselben wie mit Anfang zwanzig. Im Alter geht es weniger um Materielles, das Meiste ist da, es geht um geistreichen Austausch. Dafür ist Engagement notwendig und weniger Geld oder kann man sich sympathische Konversation kaufen? Armut an Geist gibt es, aber darunter leiden alte Millionäre auch.
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Was mich an diesen Heimen stört ist, dass sie als „Leckerbissen“ für Aktiengesellschaften gelten. Ebenso z. T. Krankenhäuser.
Für mich heißt das, es geht immer zuerst für die Aktionäre zu sorgen und dann für die Senioren bzw. für die Kranken. Das müßte verboten sein, doch wie bereits geschildert, die Kirche und der Staat haben es sich bequem gemacht und die Kranken bzw. die alten Leute sind die Leidtragenden.
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@Holzhacker, deswegen war es für mich immer wichtig, nicht auf einen Staat angewiesen zu sein. Und ich brauche in bis heute nicht, ja ich hab ihn auch 3x gewechselt. Unser Sohn hat mal 10 Jahre in Europa gelebt, dann hatte er genug. Nur für den Staat arbeiten wollte er nicht. Zu viel Steuern und Bürokratie.
LG Hubert
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@ tejon, sorry aber das war doch überhaupt nicht das thema. und die kosten im Pflegeheim sind um einiges höher. ich habe 2017 in der kurzzeitpflege pro tag 163 € gezahlt also 30 tage 4890 und die pflegekasse gibt einmalig im kalenderjahr ca 1700 dazu. wenn du also länger als einen monat in der einrichtung verbleibst zahlst du die weitere zeit alles selbst.
natürlich bedarf es einer unterstützung bei der verwaltung von vorhandenem vermögen durch zb eine betreuung oder familienangehörige. die heimbeteiber sollten nicht als betreuer fungieren. also kommen sie auch nicht an das geld heran. komm jetzt bitte nicht mit den schwarzen schafen. ich spreche nicht von straffälligen betreuern sondern von der regel. es gibt leider immer in allen bereichen einzelfälle die es nicht geben sollte.
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Ach ja @cosmopolitin . dich stört meine Wortwahl? Warum, weil ich sie für jeden verständlich darlege? Ja, das Ersparte und der Erlös aus der verkauften Eigentumswohnung ging restlos ans Heim. Und dann musste für sie Behilfe angefordert werden. Das gefällt mir auch nicht, ist leider Realität. Auch wenn die Wortwahl keinen Zweifel an der Sache lassen. Vielleicht hättest du weniger Einwände zu meiner Wortwahl, wenn ich das etwas blumiger verzieren würde? OK, werde versuchen, das künftig in deinem Sinn entsprechend zu kaschieren.
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@cosmopolitin deine wohlgemeinten Worte in Ehren, aber sie gehen doch ein wenig an der Realität vorbei. Zunächst sei angemerkt, dass man nur etwas ausgezahlt bekommt, wenn man auch vorher eingezahlt hat. Die Rentenkassen wurden schon immer von den Politikern geschröpft, die ihre Fehleinschätzungen kaschieren mussten.
Heute im 21, Jahrh. schröpfen nicht nur die Politiker, sondern auch die, die nie eingezahlt haben. Warum auch immer.
Einst waren Altenheime und die Pflege von Alten die Aufgabe der Kommunen und der Kirchen. Heute haben die Kirchen u. Kommunen die Heime an private Anleger verkauft und die wollen Geld machen.
Ein Heim kostet heute ca. 3500 €, die Durchschnittsrente beträgt 1500 €, wer kann sich also ein Heim leisten?
OK. Anders gerechnet. Eine Person bekommt 1500 € Rente. Sie hat ein Haus, Wert 1,5 Mill. D.h. sie muss montl. 1500 € zuzahlen. Also 1 500 000 € reichen gut bis ans Lebensende. Warum sind dann solche Summen in manchen Häusern schon nach einigen Jahren verschwunden ?
Zum Schluss: Wie Eingangs schon erwähnt, man kann nur etwas erwarten, wenn man vorher gibt. Wer nie in die Versicherung einzahlt hat auch keinen Anspruch auf Auszahlung.
Wer nach dem Abi erst 1-2-Jahre zur Selbstfindung in die Wüste zieht, danach vier Semester Sinologie und anschließend noch einige Semester Psychologie studiert, keinen Abschluss macht, kann mit 60 nicht erwarten eine Rente zu bekommen die fürs Überleben reicht. Es sei denn, er wird Politiker bei den Grünen.
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