Startseite Foren Tierwelt Großwal an der Ostseeküste gestrandet

  • Heigi

    Mitglied
    19. April 2026 um 20:28

    Marius,

    zur Jagd wie sie heute ausgeübt wird, habe ich ein ambivalentes Verhältnis, und was du über den Wolf sagst, denke ich auch. Es nützt aber nun nicht, nach Jahren des strengen Schutzes ist er wieder ins Jagdgesetz aufgenommen, vor allem wegen der Weidehaltung von Nutztieren. Unsere Schäfer hier hatten schon einige Verluste zu beklagen, aber das eigentliche Problem ist die Unvereinbarkeit von Mensch und Wolf im selben Gebiet. Problemwölfe gibt es längst und sie werden natürlich auch dazu gemacht.

  • Marius

    Mitglied
    19. April 2026 um 19:35

    Wieso einen Wolf erlegen? Der ist doch der Hüter des Waldes. Und Rotkäppchen ist schon lange nicht mehr unterwegs. Sorgen sollten uns eher bereiten, wenn Jäger ihn als den nächsten „Problembär“ betrachten.

  • Heigi

    Mitglied
    19. April 2026 um 19:23

    realo,

    du kannst doch den Jagdschein machen, in meiner ländlichen Gegend hat ihn jeder Landwirt und viele Städter, vermehrt auch Frauen. Rehwild und Wildschweine gibt es viele, auch noch einige Hasen. Fasane werden extra im Winter für die Jagd durchgefüttert. Das erlegte Wild darf behalten werden. Selbst die Chance, einen Wolf zu erlegen, ist hier nicht mehr utopisch.

  • seestern47

    Mitglied
    19. April 2026 um 16:00

    @Heigi

    „Nun ist ein erneuter Rettungsversuch gestartet worden, der das Tier in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik bringen soll.“…

    https://www.rnd.de/panorama/gestrandeter-buckelwal-vor-poel-der-aktuelle-stand-der-rettungsversuche-im-liveticker-7D6CVA64KRAR7BNXN2AI7PFHU4.html

  • realo

    Mitglied
    19. April 2026 um 14:25

    Der Wahl strandet und ganze Nationen hegen emotionale Regungen der Rettung wegen. Das ist ein wunderbares Thema, es bindet Aufmerksamkeit und lenkt von größeren Krisen ab. Ja, das ist Psychologie, so funktioniert die Psyche, die Seele, ein dramatisches Einzelschicksal wird mit viel Gefühl versehen, aber der Tod im großen Stil wird nicht wahrgenommen. Wie auch schon gesagt wurde, es würde die Gehirnverarbeitung überfordern, der Tod in Massen lässt sich nicht adäquat aufnehmen. Das Bienensterben war ein großes Thema, inzwischen hat es sich wohl relativiert.

    Als Raubtier, was der Mensch ist, bin ich nach wie vor dafür andere Lebewesen als Nahrung zu verwenden. Pflanzen sowieso, da scheint es kein Problem zu geben, aber auch andere Tiere. Wenn ich es dürfte, würde ich selber in den Wald gehen und es jagen, aber das ist mir per Gesetz untersagt. So bleibt mir nur, ein Schnäppchen im Supermarkt zu ergattern, ein Stück Fleisch mit 20 % Rabatt wegen des Ablaufdatums. Ich trage auch eine Lederjacke aus 100 % Leder, weil dieses Material seit den Anfängen der Menschheit zur Zivilisierung gehört, Kleidung tragen. In meinen Augen ist jedweder Verzicht auf tierisches Material, aber auf pflanzliches nicht, geheuchelt. Entweder ich kann mit dem Tod zu meinem Vorteil von anderen Lebewesen umgehen, oder nicht, aber dann mit allen. Das heißt, ich sterbe zu Gunsten der Anderen. In meinen Augen sind Pflanzen und Pilze genauso Lebewesen dieser Erde wie Tiere und Menschen und alle haben die gleiche Beachtung und den gleichen Respekt verdient.

  • Emmie09

    Mitglied
    18. April 2026 um 20:51

    18:50 @Heigi „nur“ Tiere gibt’s bei mir schon lange nicht mehr. Für mich ist ein Tier ein LEBEwesen. Wegen mir müsste kein einziges Tier mehr hin und her gekarrt werden, erschossen werden, gequält werden. Aber das steht jedem in seiner Verantwortung, wie er damit umgeht. Ich bin kein Mensch, der anderen seine eigene Lebensweise aufdrängt, denn Veränderung fängt bei jedem selbst an.

  • Marius

    Mitglied
    18. April 2026 um 19:27

    Alles richtig @Genuss , in Alaska auch. Es ist doch den Innuit erlaubt, sie zu jagen.

  • Genuss

    Mitglied
    18. April 2026 um 19:12

    Hallo @Marius Auch Walfleisch wird in einigen Ländern gegessen

    Die wichtigsten Länder sind:

    Japan: Eines der bekanntesten Länder, in dem Walfleisch als traditionelle Delikatesse gilt und noch kommerzieller Walfang stattfindet.

    Norwegen: Hier wird vor allem Minkwal gejagt und das Fleisch konsumiert, oft in speziellen regionalen Gerichten.

    Island: Auch Island betreibt Walfang und isst Walfleisch, wenn auch in begrenztem Umfang.

    Grönland: Die indigene Bevölkerung nutzt Walfleisch als wichtigen Teil ihrer Ernährung.

    Färöer-Inseln: Traditionell wird dort Walfleisch gegessen, vor allem vom Grindwal.
    Kanada, Russland, Indonesien, Philippinen: In einigen Regionen dieser Länder wird Walfleisch ebenfalls konsumiert, meist in kleineren Mengen oder von indigenen Gruppen.

    • Diese Antwort wurde in vor 2 Monaten um  Genuss geändert.
  • Marius

    Mitglied
    18. April 2026 um 19:05

    Gestern hab ich gelesen dass eine Walexpertin aus Hawaii zu uns kommen soll.

    Und, wie ihr richtig bemerkt: Wer kümmert sich z.B. um die Thunfische, die täglich eingedost werden oder als Sushi enden?

    • Diese Antwort wurde in vor 2 Monaten um  Marius geändert.
  • Heigi

    Mitglied
    18. April 2026 um 18:50

    @SFath: Genau! Diese Schizophrenie, hier Emotionen ohne Ende, teilweise ohne Sinn und Verstand, dort Walschlachten um des Profits willen, einfach widerlich. Massentierhaltung, Tiertransporte, Zustände in den Schlachthöfen, Tierversuche, wo anfangen, wo aufhören? Und das sind „nur“ Tiere @Emmie09.

    P.s. Der Wal soll heute noch angehoben werden?

    • Diese Antwort wurde in vor 2 Monaten um  Heigi geändert.
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