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Für was steht die AfD?
Es gibt dieser Tage aus gegebenem Anlass nicht zu wenige Zeitgenossen, die mit der AfD liebäugeln. „Alternative“ / „alternativ“ ist grundsätzlich immer sympathisch, immer notwendig – nicht der Allgemeinheit hinterher hecheln. Allerdings ist entschieden ohne Wenn und Aber zu verlangen, dass so etwas nicht ins finstere Mittelalter mit obsoleten Ansichten und erbärmlichem Verhalten führt.
Als Alternative, die in der Bundespolitik mehr als dringend notwendig ist (‚Mitte‘ ist sowieso ein grotesker Ausdruck der Behäbigkeit fürs Abstellgleis, egal wer die für sich reklamiert), beweist die AfD alles andere, nur das nicht. Wir erleben die Fortsetzung bekannter deutscher Menschenverachtung verbunden mit Ablehnung jeden Anstands, Ablehnung eines vielfältigen Miteinander.
Dafür steht die AfD Menschen verachtend – Zitate / Auszüge aus deren Veröffentlichungen (Rede, Texte, Interview):
— Björn Höcke, AfD, MdL Thüringen:
„Das große Problem ist, dass man Hitler als das absolut Böse darstellt.“
— Heiko Hessenkemper, AfD, MdB:
„Wir müssen die Printmedien und den öffentlich-rechtlichen Propagandaapparat angreifen und abschaffen.“
— Marcel Grauf, ehemals Referent von Dr. Christine Baum, AfD und Heiner Merz, AfD:
„Immerhin haben wir jetzt so viele Ausländer im Land, dass sich ein Holocaust mal wieder lohnen würde.“
„Ich würde niemanden verurteilen, der ein bewohntes Asylantenheim anzündet.“
„Ich will auf Leichen pissen und auf Gräbern tanzen. Sieg Heil!“
„Wie alle ausrasten, weil die Behinderte verreckt ist.“
— Christian Lüth, ehemaliger Pressesprecher der AfD:
„Wir können die [Migranten] nachher immer noch alle erschießen. Das ist überhaupt kein Thema. Oder vergasen, oder wie du willst.“
— Buchtipp:
Rechtspopulisten im Parlament: Polemik, Agitation und Propaganda der AfD
von Christoph Butterwegge, Gudrun Hentges, Gerd Wiegel
— Verweis auf Texte von Anna Hunger:
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