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  • Fragen von t-online Journalisten an Kevin Künert

     GSaremba61 antwortete vor 2 Jahren, 9 Monate 5 Teilnehmer · 10 Beiträge
  • Unbekannt

    Unbekannt
    16. September 2021 um 0:54

    Die t-online Journalisten: Johannes Bebermeier und Florian Harms.

    Verwendete Quellen: Persönliches Gespräch mit Kevin Kühnert im t-online-Newsroom in Berlin.

    Auszug (Hervorgehobenes ist von mir):

    Ab Herbst sitzen Sie wahrscheinlich im Bundestag. Was machen Sie dann dort?

    Wenn ich gewählt werde, bin ich Bundestagsabgeordneter. Kümmere mich um meinen Wahlkreis und die Fachpolitik.

    Also ohne Sprecherposten, ohne Posten als Fraktionsvize?

    Manche können sich das vielleicht nicht vorstellen, aber ich empfinde ein Bundestagsmandat als eine wirklich große Aufgabe, die keiner weiteren Posten bedarf.

    Aber Posten heißt ja auch, dass man mitgestalten kann.

    Ja, klar. Aber mir fehlt es doch nicht an Möglichkeiten, mir Gehör zu verschaffen. Ich habe ein sehr bodenständiges Verständnis von parlamentarischer Arbeit: Es ist ein Handwerk, das man erst mal lernen muss. Da kann ich in noch so vielen Talkshows gesessen haben: Wenn ich in den Bundestag reingewählt werde, dann bin ich der Neue.

    Und welche Politikfelder reizen Sie als Neuer?

    Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung, dafür bin ich auch im SPD-Parteivorstand zuständig.

    Eine unserer Stammleserinnen hat uns kürzlich geschrieben: Der Kevin Kühnert, der müsste doch mal Kanzlerkandidat werden. Können Sie sich das vorstellen?

    Mit ein bisschen Fantasie kann man sich ja ganz vieles vorstellen. Aber der Gedanke daran macht nichts mit mir, insofern ist die Vorstellung verschwendete Energie.

    Warum begeistert Sie der Gedanke nicht? Da kann man doch viel bewegen.

    Aber das kann man andernorts auch. Und man kann eben auch Bundeskanzlerin sein und dabei sehr genügsam in seinen programmatischen Ambitionen. Das haben wir ja in den vergangenen Jahren erlebt. Und genau gegen diese inhaltliche Leere habe ich mal bei den Jusos angefangen, Politik zu machen.

    Um zum Beginn unseres Gesprächs und zu den Ängsten der Union zurückzukehren: Einen Minister Kevin Kühnert unter Olaf Scholz wird es also nicht geben?

    Nein. Und damit implodiert schon wieder eine Wahlkampfblase der CDU/CSU. Die haben wirklich keinen guten Lauf.

    Herr Kühnert, wir danken für das Gespräch.

    Der gesamte Text:

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/bundestagswahl/id_90775674/kevin-kuehnert-spd-damit-implodiert-wieder-eine-wahlkampfblase-der-union-.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

  • seestern47

    Teilnehmer
    16. September 2021 um 10:39

    Ich halte Kevin Künert für ein großes, politisches Talent. Ich hoffe, er schafft es in den Bundestag. Er hat ein Ministeramt ausgeschlossen, sofern es eine SPD-geführte Koalition gibt, was ich etwas schade finde.

  • Cocco

    Teilnehmer
    16. September 2021 um 17:43

    Sorry 70plus @70plus, wenn sich Politiker verhalten, als wäre die Wahl ein Wunschkonzert für die Kandidaten, ringt mir das wenig Verständnis ab. Schlechter Stil, sich aus der Verantwortung zu stehlen.

  • GSaremba61

    Teilnehmer
    16. September 2021 um 17:54

    Ja, Cocco oder er wird nicht tun was er sagt, sondern benutzt es um Druck auf Scholz auszuüben, wie ja, immer mal wieder dargestellt wird.

    Noch wichtiger finde ich, dass er nicht bereit ist seine Wunschkoalition darzustellen. Da eiert er genau wie alle der SPD rum. Irgendwie glaube ich diesem “Engelsgesicht” nicht so richtig.Upside Down

  • Wattfrau

    Teilnehmer
    16. September 2021 um 18:06

    Ein bemerkenswerter Politiker, der Kevin Kühnert. Er schenkt seinen Wählern vor der Wahl

    reinen Wein ein.

  • GSaremba61

    Teilnehmer
    16. September 2021 um 18:16

    JoyOb der Wein rein ist wird man erst nach der Wahl wissen.

    Frau Schwan stellte mal fest – er ist doch nicht so fair wie ich dachte.

    Und er hat um seinen Einfluss zu stärken – Absprachen beim Mitgliedervotum eingeführt – letztlich haben nicht die einzelnen Mitglieder entschieden, sondern das Ergebnis ist praktisch “durch das, was man in der Wirtschaft das mittlere Management nennt”, vorentschieden gewesen.

    “Engelsgesicht”, das gerne “Gott” würde, und nur da verzichtet, wo eh’ nichts zu gewinnen ist. Ich bin mir mit dieser Einschätzung sehr sicher. Gut, SEINE Wähler mögen das mögenUpside Down

    • Dieser Beitrag wurde vor 2 Jahren, 9 Monate von  GSaremba61 bearbeitet.
  • Wattfrau

    Teilnehmer
    16. September 2021 um 19:01

    GSaremba, da es keine Groko geben wird, ist es müßig darüber zu diskutieren.

    Keine Partei hat vor der Wahl explizit gesagt, welche Koalition sie eingehen möchte.

    Nachtrag: Wollte nach dem ersten Satz, das EmoticonStuck Out Tongue Winking Eye setzen. Hat nicht funktioniert.

    • Dieser Beitrag wurde vor 2 Jahren, 9 Monate von  Wattfrau bearbeitet.
    • Dieser Beitrag wurde vor 2 Jahren, 9 Monate von  Wattfrau bearbeitet.
  • GSaremba61

    Teilnehmer
    16. September 2021 um 19:43

    So, so, Wattfrau – da Du das mit dieser Sicherheit weißt, heißt das – Herr Kühnert ist auch noch nur ein Schwätzer.

    Sach ich doch – nur Verzicht wo eh’ kein Gewinn Rofl

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