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Festival in den Herrenhäuser Gärten
Liebe Niedersachsen, Wer war schon da?
Als Niedersächsin, heimwehgeplagt,
und waschechte Hannoveranerin (Linden) komme ich gerade vom
Kleinkunstfestival in den königlichen Gärten von Hannover zurück.
Seit ich in NRW wohne, fahre ich jedes Jahr wieder hin und komme
verzaubert und traurig zurück.Auf 38 Bühnen verteilt über das große
und wunderschöne Gelände des Großen Garten finden Darbietungen
statt, die erheitern, (Komik der Extraklasse),nachdenklich machen
(wortgewandte „Feministin) und einem den Atem stocken lässt
(Trapezakrobatik). Alle Aufführungen kann man an diesem Abend nicht
schaffen. Die Auswahl fällt schwer!Weit vor Beginn der Aufführungen
öffnet der „Garten“ seine Tore und wundervolle Fabelwesen und
Schmetterlinge auf langen „Beinen“ begrüßten und begleiteten
uns. Die Sonne schien die ganze Zeit. Auf der „großen Wiese“ ließen
wir uns dann nieder und entleerten unseren Bollerwagen für ein
üppiges Picknick. Wunderschöne teils heiter teils /melancholische
Musik aus den Baumwipfeln zauberte eine ganz besondere Stimmung. Der
Sekt zum Anstoßen tat ein Übriges. Der Abend klang aus mit der
Verabschiedung aller Künstler (weit über 50?), mit dem gemeinsamen
Singen des Hannover-Liedes und einer beeindruckenden Lichterschau,
die auch die 70-80 m hohe Fontäne in den herrlichsten Farben
leuchten ließ.Wer war schon da?
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