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Einfach mal Basta sagen…
Von Stadtwolf am 12. April 2026 um 12:01Italiens Ministerpräsidentin Meloni wollte eine grundlegende Justitzreform umsetzen,dazu brauchte sie die Zustimmung der Bevölkerung-doch die Mehrheit lehnte ihre Pläne ab. Bei grundlegenden und gesellschaftlich umstrittenen Fragen hat die Bevölkerung das letzte Wort Basta.Das hat gezeigt: Die Regierung in Italien kann das Parlament und die Mehrheit im Land nicht ignorieren.
Das sollte bei uns auch Gesetz werden!!!
In Berlin streiten seit Donnerstag CDU-CSU-und SPD über die hohen Energiepreise und die Entlassung von Wirtschaftsministerin REICHE. Merz ist gegen die Entlassung.Sie sollten auch die Bevölkerung abstimmen lassen.Ich denke dann werden umstrittene Vorhaben schnell gelöst.
Trotz allem wünsche ich @all einen schönen Sonntag mit Sonnenschein,wenigstens im Herzen.🌞
SW
realo antwortete vor 4 Wochen, 1 Tag 10 Mitglieder · 25 Antworten -
25 Antworten
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Natürlich ist ein pauschales Urteil auf den Einzelnen nicht unbedingt zutreffend, es gibt auch engagierte Beamte. Jedoch letztlich was sie ausüben ist nicht in allererster Linie Verantwortung, sondern Macht. Macht über andere im Interesse des Staates der das Gewaltmonopol innehat. Wenn ich bei meinen Ansichten einem Einzelnen auf den Schlips trete, bitte schön, es geht um die Privilegien der Beamten und die sind nicht mehr zeitgemäß. Da mag sich der einzelne Beamte rechtfertigen so viel er will, pauschal gesehen gibt es für den Diener des Staates keine Rechtfertigung mehr. Das war zu Zeiten des Königs, der das Beamtentum des Staates einführte noch anders, da galt es die Untergebenen in Schach zu halten.
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Dein Beitrag ist, mal wieder, ein Sammelsurium aus dummen Vorurteilen und primitiven Stammtischparolen.
Beamte pauschal als „feige“ oder „unterwürfig“ abzuwerten, wird weder deren Arbeit noch der Realität gerecht. Polizei, Verwaltung und viele andere tragen Verantwortung, die man nicht einfach mit solchen Sprüchen abtun kann.
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seestern47 geändert.
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Ach die Privilegien des Beamten, die er bekommt, weil er gehorcht aufzuführen ist Neid, na gut, dass ich das erfahre. Ein Staatsdiener sein, immer einen Bückling machen für das Geld ist Neid. Nein, da wüsste ich etwas Besseres. Es ist aus der Sicht von heute eines selbstverantwortlichen Bürgers einfach ungerecht Privilegien zu haben nur, weil man sich dem Staat unterwürfig verschrieben hat. Es ist in meinen Augen Feigheit und die wird bezahlt und mit Vorteilen versehen. Was ist denn ein Polizeibeamter auf der Straße, das unangefochtene Gesetz und so verhält er sich auch. Oder der Verwaltungsbeamte in der Behörde? Ein falsches Wort des Verlangens und Du fliegst raus. Ich sage nicht, dass die zwischenmenschlichen Verhältnisse in der freien Wirtschaft besser sind, aber hier ging es ursprünglich um die Abgeordneten des Parlaments, um Politiker und auch sie kriegen stets an den Stammtischen ihr Fett weg.
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Wenn das alles so paradiesisch ist, wundere ich mich doch,dass in Deutschland nur ca 2 Mio Menschen das Beamtentum bevorzugen – bei immerhin ca 46 Mio ERwerbstätigen insgesamt.
Als ich nach meinem Studium vor meiner Berufswahl stand, wollte mein Elternhaus aus diesen Gründen der Sicherheit und späteren Pension (an die ich als junge Frau wirklich noch keinen Gedanken verschwendete) mir das (höhere)Beamtentum schmackhaft machen.
Ich bewarb mich dort auch und arbeitete einige Monate in diesem ziemlich verkrusteten System, was mich aber sehr abschreckte, da ich als junge Frau andere berufliche Ambitionen hatte.
Es folgten dann bei mir vieleJahrzehnte in der sog. freien Wirtschaft, mit besserem Gehalt, besseren Aufstiegschancen und weiteren Vorteilen. Ich habe es nie bereut – auch meine Rente ist auskömmlich, weil ich parallel dazu schon in jungen Jahren weitere Vorsorge betrieb.
In meiner Familie gibt es aber Beamte, aber im Bereich von Lehrenden und Juristen im höheren Dienst,die damit auch sehr zufrieden Aglo. Olga
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Beamtenbashing war in unserer Neidgesellschaft schon immer beliebt. Warum sollte z. B. ein Polizeibeamter gegen seine „hohen“ Pensionen streiken? Die Gehaltslisten sind im Internet zu finden, daraus ist ersichtlich, dass dieser Sarkasmus fehl am Platz ist. Ein Polizeibeamter darf auf keinen Fall streiken, was wohl jedem klar ist. Und bei Lehrern wäre das Beamtentum auch längst abgeschafft, wenn es nicht um Erziehung und Bildung ginge. Die Großverdiener sind wo ganz anders.
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Genau aus diesen Gründen ist hochwohlgeboren doch noch relevant, zumindest aus Sicht eines Beamten. Die Diskussion Beamte ja oder nein in der BRD ist ja nicht neu, jedoch außer Diskussion ergibt sich nichts weiter. Denn als „Vater des Berufsbeamtentums“ gilt Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der 1723 die Ausbildung mit Staatsexamina einführte. Friedrich II. prägte das Selbstverständnis des Beamten als „ersten Diener des Staates“. So alt ist die Tradition und konservative Kreise halten an der Tradition fest, der Beamte hat seine Privilegien und ist somit ein Hochwohlgeboren.
@Heigi Ja, bei allen diesen Vorteilen, streiken darf er nicht, mir kommen die Tränen, er darf gegen seine hohen Pensionen nicht mit Streik vorgehen, der Staatsdiener ist doch zu bedauern.
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Rechnet man die Vergünstigungen eines Beamten auf, die er während seiner Tätigkeit im Verhältnis zum Angestellten in der freien Wirtschaft hat, so sind die Gräben tief und in der heutigen Zeit ungerecht.
Z.B. ist ein Beamter unkündbar
ist privat krankenversichert
bekommt günstige Darlehen
tritt er der richtigen Partei bei, so ist eine regelmäßige Beförderung obligat.
hat geregelte Arbeitszeiten
zahlt keine Rentenversicherungsbeiträge
erhält in der vorgeschriebenen Frist vor seiner Pensionierung garantiert eine Beförderung und somit eine höhere Pension.
bekommt fast doppelt so viel Pension wie ein Angestellter Rente, bei gleichem Arbeits- und Zeitaufwand.
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realo: „Der Beamte bekommt es bezahlt, damit er dem Staat treu ergeben ist.“ Stimmt, der Staat ist nämlich auf „treue“ Beamte angewiesen, weil sonst Anarchie ausbrechen würde. Als Gegenleistung darf der Beamte im Gegensatz zu allen anderen Arbeitnehmern nicht streiken.
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WAs sind eigentlich „Staatsbedienstete“? Deren Pensionen sind – wie alle Pensionen – steuerpflichtig. Das scheinen Sie aber nicht einsehen zu wollen, weil es „denen da oben“ ja so viel besser geht als uns da unten. Ich neide niemanden etwas – auch nicht „Staatsbediensteten“ -hätte ich ja auch werden können, wenn ich daran interessiert gewesen wäre. Aber ab einem gewissen Alter ist dieser Berufwechsel nun nicht mehr möglich. Aglo
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