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"Ein Skandal, der seinesgleichen sucht"
"Gestern Abend wurde bekannt, dass die AfD dubiose Unterstützung von einer Armee aus bis zu 200.000 Fake Accounts auf Facebook erhält, die AfD Beiträge tausendfach weiterverbreiten. Kurz vor der Europawahl – aus der ganzen Welt!
Noch ist unklar, ob und wie die Partei selbst involviert ist und wer genau dahinter steckt. Doch in drei Tagen wird gewählt und wir können nicht zulassen, dass solche Netzwerke die Wahl beeinflussen.
Fordern wir jetzt, dass der Deutsche Bundestag und die Justiz diesen ausgeklügelten Versuch, die Wahlen und die Demokratie zu kapern, sofort und vollumfänglich untersucht – und Facebook soll alles unternehmen, um diese Gefahr zu stoppen.
Die AfD Botschaften auf Facebook erreichen Millionen Menschen in Deutschland – weit mehr als alle anderen Parteien.In einer Demokratie hat jeder das Recht auf freie Meinungsäußerung, auch wenn viele von uns oft mit ihrem Standpunkt nicht einverstanden sind. Wenn aber bis zu 200.000 gefälschte Konten eine Botschaft weiter und schneller verbreiten, um die Reichweite zu vergrößern und Popularität vorzugaukeln – dann wird eine Grenze überschritten.
Avaaz hat in einer eigenen Recherche bereits eine Reihe solcher inauthentischen Accounts aufgedeckt, welche die AfD unterstützen und zum Teil auch von AfD-Politikern selbst erstellt wurden oder mit ihnen auf Facebook befreundet sind. Jetzt wissen wir: das war nur die Spitze des Eisbergs.
Es reicht! Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass diese unechten Facebook Profile keinen Freifahrtschein mehr erhalten, auf diese Weise Inhalte zu verbreiten. Und, dass die Verantwortlichen dafür Rechnung tragen."
Petition unterzeichnen:
An den deutschen Bundestag, die deutsche Justiz sowie Facebook:
"Deutschland braucht seine eigene "Mueller-Untersuchung". Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Justiz auf, unverzüglich Ermittlungen gegen die weltweite Armee unechter Facebook-Konten einzuleiten, die AfD Beiträge tausendfach weiterverbreiten. Wir erwarten, dass die AfD-Spitze und Facebook diese Untersuchungen uneingeschränkt unterstützen. Facebook muss unverzüglich gegen diese vermeintlichen Fake Accounts vorgehen."
Christoph Schott – Avaaz avaaz@avaaz.org
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