Startseite Foren Open house Die Zeit: Gestern-Heute-Morgen

  • Die Zeit: Gestern-Heute-Morgen

    Von Stadtwolf am 7. Juni 2026 um 14:42

    Die Zeit ist ein unaufhaltbarer Strom,ein Gewebe,das sich in jedem Augenblick neu knüpft während die Fäden der Vergangenheit teilweise verblassen

    Die Vergangenheit ist ein ferner Ort,der uns dennoch überallhin begleitet.Sie ist das Archiv unserer Erffahrungen,auch ein Ort der Melancholie.Wir blicken zurück,nicht um wieder dort zu leben,sondern um die Konturen unseresheutigen Selbst besser zu verstehen.

    Die Gegenwart ist das flüchtige Jetzt,der Raum den wir wirklich bewohnen können.Sie ist das schmale Fenster zwischen dem was war und dem was sein wird.In dem „Jetzt“ findet das Leben statt-es ist der Herzschlag,der Atemzug,die bewußte Handlung.Doch die Gegenwart ist tückisch:Kaum haben wir sie begriffen ist sie bereits in die Vergangenheit hinübergeglitten.Wir versuchen sie mit unseren Gedanken festzuhalten,während wir insgeheim schon den nächsten Schritt planen.

    Wahre Lebenskunst besteht vielleicht genau darin,in diesem flüchtigem Moment innezuhalten,ohne Drang ihn sofort wieder loszulassen.

    Die Zukunft: Der Horizont der Möglichkeiten.Die Zukunft ist ein unbeschriebenes Blatt,ein ferner Horizont,der sich immer dann verschiebt,wenn wir auf ihn zugehen.Die Zukunft ist der Ort unserer Hoffnungen,unserer Ambitionen aber auch unserer Ängste.Wir bauen sie auf dem Fundament der Gegenwart auf,doch sie entzieht sich unserer Kontrolle.Sie ist der Entwurf „was wäre wenn?“,das motiviert aufzustehen und zu handeln.

    Während die Vergangenheit uns an unsere Herkunft erinnert,dient die Zukunft als Magnet der uns vorwärts zieht.Sie ist das große Versprechen,das trotz aller Endlichkeit immer ein neuer Anfang möglich ist.Wir leben in einem fortwährendem Werden.Die Zeit ist nicht nur die Linie auf der wir gehen,sondern auch der Raum den wir mit Bedeutung füllen können.

    LERNE VONDER VERGANGENHEIT

    TRÄUME VON DER ZUKUNFT

    LEBE IN DER GEGENWART

    Schönen Restsonntag wünsche ich Euch

    Stadtwolf antwortete vor 3 Stunden, 42 Minuten 4 Mitglieder · 5 Antworten
  • 5 Antworten
  • Stadtwolf

    Mitglied
    7. Juni 2026 um 21:09

    Hallo @Webra 19:10 Seit Beendigung meines Berufslebens plane ich nicht mehr.Ich lasse alles auf mich zukommen und entscheide mich dann.Das ist jetzt für mich der bessere Weg.Diese Freiheit nehme ich mir,statt immer zu entscheiden was machst du morgen.

    Gruß nach Austria

    SW

    • Diese Antwort wurde in vor 3 Stunden, 37 Minuten um  Stadtwolf geändert.
  • Webra

    Mitglied
    7. Juni 2026 um 19:46

    Hallo realo,

    mit deiner Lebenseinstellung ist ein Leben von Zufällen abhängig. Du hast mal geschrieben, dass du Schreiner gelernt hast. Ohne Planung und Realisierung des Plans hättest du aber dein Ziel nie erreicht.

    Im Gegensatz zum Tier, dass nur seinem genetischen Programm folgt, haben Menschen im Laufe der Entwicklung ihre Lebenszeit in Notwendigkeiten und Genüsslichkeiten eingeteilt. Erst die Erledigung von Notwendigkeiten macht uns das Genießen möglich. In einem Restaurant habe ich mal folgenden Spruch gelesen.“ Essen ist ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst. Ohne diese Bedürfnisbefriedigung Essen kann aber kein Genussessen entstehen. Das bei uns ein Supermarkt zwischen 3000 und 4000 Artikel anbietet, ist nur möglich, weil Pläne vorher realisiert wurden. Nur von so etwas zu träumen, hätte nichts gebracht.

    Eine andere Frage ist allerdings, ob unser Leben mit weniger Angebot auch weniger schön wäre.

  • Webra

    Mitglied
    7. Juni 2026 um 19:10

    „LERNE VONDER VERGANGENHEIT

    TRÄUME VON DER ZUKUNFT

    LEBE IN DER GEGENWART „. stadtwolf

    Hallo stadtwolf,

    ich würde die Reihenfolge anders setzen:

    LERNE VON DER VERGANGENHEIT

    LEBE IN DER GEGENWART

    PLANE FÜR DIE ZUKUNFT

    Nur so lassen sich auch Träume erfüllen.

    Ohne Plan ist die Zukunft eine Lotterie.

    Von der Zukunft zu träumen ist genau so, wie auf einen Lotteriegewinn zu hoffen ohne ein Los zu kaufen.

  • Marius

    Mitglied
    7. Juni 2026 um 18:53

    Naja… die Zeit… ist doch immer wieder Sonntag

    https://www.youtube.com/watch?v=JlUSsUKNAxM&list=RDJlUSsUKNAxM&start_radio=1

  • realo

    Mitglied
    7. Juni 2026 um 15:20

    Die Gegenwart ist nicht flüchtig, sie ist ganz beständig immerwährend da. Das Hier und Jetzt ist ständig Gegenwart, völlig unverändert. Was flüchtig ist, ist der Moment, der vergeht und ein neuer kommt. Wer da nicht im Moment ausharren kann und immer nach dem nächsten schielt, in der Hoffnung er wird besser, ist ein unsteter Mensch und eilt rastlos durchs Leben. Mann kann es genießen, wie ein Moment entsteht, wie er sich ausbreitet, seinen Höhepunkt erreicht, dann zusammenfällt und wieder verschwindet. Dieses Sein im Moment macht das Lebensgefühl aus und die Zeit mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kann einem kaum etwas anhaben. Der ganze Prozess der Zeit passiert in einem Moment und wenn man sich dessen bewusst ist, lebt man automatisch in der Gegenwart und die großen bedrohlichen Zeitepochen haben nicht mehr so eine Wucht. Die Vergangenheit ist schon Teil des Selbst, die Gegenwart ist gerade dabei und die Zukunft soll es mal werden. Aber wirklich aussagen, was das Selbst ausmacht, kann ich nur jetzt, in diesem Moment. (Eckhart Tolle lässt grüßen)

Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.

Verstoß melden

Schließen