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  • Die sogenannte Filmmusik

     Madame.C antwortete vor 1 Jahr, 4 Monate 10 Teilnehmer · 12 Beiträge
  • Madame.C

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 21:50

    Ich sehe sehr gern Tiere in Landschaften, also ihren angestammten Lebensräumen. So ist Reisen und Erleben möglich, wenn auch nur ein Ersatz.

    Was mich extrem stört, ist die ständige Untermalung mit Musik. Mal dramatisch, mal kitschig verromantisiert. Jedenfalls gehört sie nicht zur Vermittlung des Inhalts. Ein guter Sprecher oder eine gute Sprecherin wird sogar manchmal "untergebuttert".
    Keine Ausrede, dass die Komponisten auch leben wollen.

    Mein letzter negativer Eindruck war der, so hieß es, "lautlose Flug einer Eule" in Richtung Beute untermalt mit Musik!

    Es gibt so viel "Zeug", was kommentarlos konsumiert wird.
    So verbiegt man auf Dauer die Denke auch von Zuschauern.

  • Inge12339

    Teilnehmer
    26. August 2019 um 23:51

    Ein guter Sprecher oder eine gute Sprecherin wird sogar manchmal "untergebuttert".

    "lautlose Flug einer Eule" in Richtung Beute untermalt mit Musik!

    *Du* hast ja so recht Madame,
    das nervt! 🙁 🙁
    ::::::::::::::::::::

    Man könnte den Fernseher zertrümmern,
    aber der kann ja auch nicht dafür 🙂

  • Unbekannt

    Unbekannt
    28. August 2019 um 8:38

    Ich schaue täglich die Sendungen aus Deutschlands Zoos.

    Zum Beispiel : Elefant Tieger & Co.

    Da gibt es keine störende Musik sondern gute Kommentare eines Sprechers.

    Aber Madame.C , du hast recht mit deinem Beitrag.
    Ich finde sehr oft die Hintergrund-Musik grässlich störend.
    Wenn es mir zu doll wird,schalte ich den Fernseher aus.

    Klaus

  • pauline68

    Teilnehmer
    28. August 2019 um 10:14

    Hintergrundmusik gab es auch in den Filmen, die man im Kino sah. Das war noch "Hintergrundmusik". Heute steht die Musik oft so im Vordergrund, dass man die Darsteller kaum noch versteht. Das tu ich mir nicht mehr an.

  • Florena

    Teilnehmer
    28. August 2019 um 10:45

    @Madame.C

    Ich kenne das auch schon gut, dass mich Musik in leiseren Passagen eines Filmes stören und ich dem Gespräch oder der Situation nicht mehr gut folgen kann. Entweder ist die Musik tatsächlich zu laut oder vordergründig oder man hat schon Probleme mit dem Gehör, was in unserem Alter nicht ausgeschlossen ist. Auch das Gehirn, das das Gehörte verarbeiten muss, ist nicht mehr so schnell. Die Konzentration leidet. Das ist alles ganz normal und da würde nur eine gute Hörhilfe oder Kopfhörer helfen.
    Grade bei Naturgeräuschen passiert es oft, sie fallen dem Ohr aus oder sind nicht mehr ausreichend zur Verfügung für das Gehirn. Denn das Gehirn hört, nicht die Ohren. Die leiten nur den Ton an das Gehirn.

    Vielleicht kannst Du Dich noch erinnern in Deiner Jugendzeit, wie Du während der Hausaufgaben auch Musik hören konntest, sogar ziemlich laut. Ab einem gewissen Alter empfindet man beim Lernen und sich auf was konzentrieren Musik als störend. Aber junge Menschen nehmen noch bei lauter Musik auf.

    Ich habe mir inzwischen einen kabellosen Kopfhörer zugelegt und höre auch mal fern beim Kochen oder auf dem Balkon beim Blumengießen usw. Das muss nicht unbedingt ein teurer Kopfhörer sein. Gibt natürlich auch welche für über 300 Euro, aber das muss nicht sein. Meiner hat 80 Euro gekostet und ich bin sehr zufrieden damit.

    Soll nur ein Tipp sein, vielleicht hilft es ja.
    Ich sehe darin nur Vorteile, weil man bei manchen Sendungen gar nicht zuschauen muss, das Gesprochene reicht.

  • Madame.C

    Teilnehmer
    28. August 2019 um 17:48

    Viele gute Tipps liebe @Florena – nur sie berühren andere "Probleme".

    Ich vermute mal, dass nach den Stummfilmen es einfach eine Fortsetzung gab. Da seinerzeit noch kein Wort im Film übertragen werden konnte, wurde ein Klavierspieler bemüht, dem nicht hörbarem Gesagten wenigstens gefühlsmäßig etwas vom Inhalt zu vermitteln. Damit half man dem Gehirn @Florena 🙂 den Sinn des nur Gesehenen zu verstehen.

    Das alles trifft heute nicht mehr zu. Für Landschafts-/Tierfilme schon mal gar nicht. Da gibt es Konzertantes in der Tiefsee, Gegeigtes in der einsamsten Wüste, Georgeltes über Berggipfeln. Nehmt das bitte nicht wörtlich.

    Ich empfinde es als ein "auf-die-Tube-drücken", als einen Druck auf mein Gefühl, das nicht beeinträchtigt werden möchte von derartigen "Machern".

    Es ist kein guter Rat dann abzuschalten. Denn es gibt so Wunderbares aus der Natur, was oft unter schwersten Bedingungen gefilmt werden konnten, – im Original auch ohne Musikberieselung!

  • Unbekannt

    Unbekannt
    28. August 2019 um 18:37

    Dasselbe empfinde ich auch. Oft bräuchte es gar keine Musikuntermalung und meist ist die Musik viel zu laut, so daß man die Dialoge nicht mehr richtig hört. Man könnte dauernd die Lautstärke korrigieren, aber dann sind die Dialoge schwerer verständlich. Ich dachte schon mal, lwie kamen denn die Filmemacher früher ohne Musik aus …? Ein Grzimek hat auch nur gesprochen, soweit ich mich erinnern kann. Das ist wirklich schade, daß das die Macher nicht merken.

  • Ricarda01

    Teilnehmer
    28. August 2019 um 18:59

    Liebe Madame.C – und wenn du einfach den Ton ausschaltest und die Tierbilder 'stumm' genießt?
    Ich weiß, dass man dann ja auch die Kommentare nicht hören kann…. Schönen Abend – Ricarda

  • Florena

    Teilnehmer
    28. August 2019 um 19:54

    @Madame.C

    ok Madame, ich habe es jetzt verstanden. Gewaltige Musikorgien übertönen die natürlichen oft leisen Geräusche. Ja, manchmal wird des Guten zu viel getan, da fehlt es an Sensibilität. Manchmal werden Filme nachvertont und dann passt die Musik nicht mehr zum Geschehen. Schade drum, das kann einem den Genuss oder die Stimmung verderben.

  • Stadtwolf

    Teilnehmer
    28. August 2019 um 21:16

    Madame.C,man kann den Ton doch leiser machen oder ganz aus und die Untertitelung anmachen,wenn die Musik stört.

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