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Der Kölner Dom kostet ab Juli zwölf Euro Eintritt
seestern47 antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen 10 Mitglieder · 15 Antworten
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Der Kölner Dom ,gehört den Kölnern ,aber er wird sehr hoch subventioniert ,wenn man bedenkt ,was alles Kirchen Angestellten an Gehalt bekommen und alles von unseren Steuermitteln dafür hat Konrad Adenauer gesorgt. Ein Gotteshaus dürfte keinen Eintritt verlangen .
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Klar, als Weltkulturerbe muss der Kölner Dom auf Höchststand erhalten bleiben. Die kath. Kirche ist aber doch sehr reich, nicht zuletzt durch staatliche Gelder und könnte durch den Verkauf einer einzigen Immobilie den Dom für mehrere Jahre instand halten. Außerdem frage ich mich, was da groß beschädigt wird, auch wenn sehr viele Besucher kommen. Ich war schon in vielen in-und ausländischen Kirchen, auch im Kölner Dom und habe nie irgend ein ungebührliches Verhalten gesehen, geschweige denn eine Beschädigung. Die Besichtigung von Kirchen als öffentliche Räume sollten für jedermann kostenlos bleiben.
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Es ist durchaus in Ordnung, dass man von den Touristen Eintritt verlangt, die kommen ja nicht zur Andacht, die wollen dieses einmalige Kunstwerk besichtigen. Es reicht ja sowieso nicht, was die Eintrittspreise abdecken, solche Bauwerke zu erhalten kostet schon eine Menge Geld und sollte auch für kommende Generationen erhalten bleiben. Was diese Leute zur damaligen Zeit mit der Erstellung dieser Bauwerke geleistet haben, darf man auf keinen Fall verfallen lassen. Wir nennen uns ja ein Kulturvolk und das gehört eben zur Kultur.
Es ist aber nicht nur für Gläubige zur Messer ein freier Eintritt, auch Leute, die hier für sich eine Andacht halten wollen, soll es kostenlos sein. Ich weiß jetzt nicht, wie sie das bewerkstelligen wollen, aber es wird schon irgendwie funktionieren.
In Musen wird ja auch Eintritt verlangt und wenn Leute zur Besichtigung kommen, dann ist es doch für sie auch so etwas ähnliches wie ein Museum.
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Furchtbar. Die Kirche sollte eher die Schulden für ihre Gräueltaten an ihren Gläubigen zurückzahlen statt Geld zu verlangen um dieses alte Ungetüm zu besichtigen. Fehlt noch, dass man davor einen Scheiterhaufen aufstellt und dafür nochmal Glotzgeld verlangt.
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Ja, liebe @seestern47 , da fühle ich vollkommen mit dir! Weiter südlich in Europa kenne ich sehr wenige Kirchen, die Eintritt nehmen. Statt dessen darf jeder etwas in die Opferbüchsen stecken. In Frankreich sind allerdings die sehenswürdigen alten Kirchen (gebaut vor 1905, wegen einer Änderung der Gesetzgebung zu dem Zeitpunkt) weiter in staatlicher Verantwortung für die Bausubstanz, d.h. es geht nicht auf Kosten der Kirchengemeinschaften.
Noch schlimmer finde ich die Regelung, dass angeblich NUR Gottesdienste ausgenommen sind. Habe in Lübeck neulich eine Kirche besucht, in der zumindest diejenigen, die nur zur persönlichen Andacht kommen, vom Eintrittspreis ausgenommen sind. Allermindestens sollte doch das Betreten der Kirche zum Gebet von solchen horrenden Forderungen ausgenommen sein, oder ist das nicht der eigentliche Daseinszweck dieser Gebäude? Ich denk z.B. an die Jakobswegpilger, denen kann man doch nicht jedesmal solche Summen abknöpfen!
Gelegentlich bin ich als Ehrenamtliche am Empfang einer französischen Kirche. Wir öffnen das Jahr über fast täglich und die Spenden im Opferstock stellen durchaus ein kleines „Einkommen“ für die Gemeinde und die Erhaltung der Kirche dar. Allerdings nie genug für tiefgreifende Restaurierungen, das ist schon klar.
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