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Demokratiemüde oder müde Demokratie?
Maskenmann antwortete vor 3 Jahre, 4 Monaten 14 Mitglieder · 21 Antworten
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Ich finde das Ergebnis ernüchternd und deprimierend. Dieses Einschlagen aufeinander, das fehlende Verständnis füreinander das macht mich traurig. Anstatt stolz darauf zu sein, was wir als Land geschafft haben. Mich ermüden diese Diskussionen so sehr.
Seit 32 Jahren sind Ost- und Westdeutschland wieder vereint.
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Hat jemand überhaupt den Jahresbericht des Ostbeauftragten gelesen? Wenn ja, auf welche Stelle beziehen sich dann die für mich plumpen Bewertungen. Der Bericht (das Original) hat immerhin 156 Seiten. Teil B: Deutschland-Monitor: Einstellungen zu Demokratie und Politik in Deutschland – S.88-115 (S.89-92)
„Die Befragten in Ost wie West sind mehrheitlich der Meinung, dass es den Parteien „nur um die Stimmen der Wähler“ geht, ohne dass sie sich für deren Ansichten interessierten.“ (S.92)
„Nur noch 42 % aller Befragten sind mit der politischen Situation in Deutschland alles in allem zufrieden, 2020 waren es noch 52 %“ (S.92)
Warum zweifelt man den Bericht an? (stimmen „könnte“) Er ist auf der Seite der Bundesregierung als PDF-Download verfügbar. Veröffentlicht die Regierung Zweifelhaftes auf ihren Seiten?
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Schlimm genug, dass das was Herr Schneider sagt, stimmen könnte! Die Pampasherstellung sollte dringend angekurbelt und unterstützt werden. Die Lauten und Unzufriedenen wollen versorgt sein. Möglichst mit täglichem Bestellschein was sie morgen gern hätten.
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…die Frustration mancher basiert einzig auf überhobener Erwartungshaltung und die Erkenntnis, dass nicht alles Gold ist, was glänzt…
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Beide Buchautoren bereits dahingeschieden. Die Bücher des Herrn Roth billig und im Ramsch erhältlich. U.a. auch das genannte.
Beim gemeinten Erich Buchholz handelt es sich ja wohl um diesen hier. Dann sei ihm ein
Pfui Teufel hinterhergeschickt! Es gibt Leute, die eingesperrt gut aufgehoben waren. Leider haben sie den Andersdenkenden, jetzt Zufriedenen, dort massiv geschadet! Leider gibt es viel zu viele, denen bis zum Tod geschadet wurde!„Seit dem 8. Juli 1975 war er als IM Richter beim Ministerium für Staatssicherheit registriert.[3] 1991 wurde er als Professor von der Universität entlassen.“
„In seinen Publikationen nach der Wende befasste sich Buchholz umfassend mit Rechtssystem der DDR und vertrat dabei zumindest teilweise apologetische Positionen[5] Nach 1990 war Buchholz als Rechtsanwalt zugelassen und trat als Verteidiger in mehreren Mauerschützenprozessen
auf. Dort vertrat er die Position, die getöteten Flüchtlinge hätten
„ihren Tod selbst verschuldet“, indem sie sich in Minenfelder begeben
oder Schüssen ausgesetzt hätten. Im übrigen seien es ohnehin keine
politischen Flüchtlinge gewesen, sondern allenfalls „Wirtschaftsflüchtlinge“. Bereits 1977 attestierte Buchholz in der vom DDR-Justizministerium herausgegebenen Fachzeitschrift Neue Justiz den DDR-Grenztruppen „rechtmäßiges Handeln“, da die Schußwaffengebrauchsvorschriften der DDR im Einklang mit dem Völkerrecht stünden und dem Schutz der nationalen Sicherheit und öffentlichen Ordnung dienten.[2]
2011 legte er mit „DDR-Strafrecht unterm Bundesadler“ eine polemische
Fundamentalkritik an der strafrechtlichen Aufarbeitung des
DDR-Staatsunrechts durch die bundesdeutsche Justiz vor.[6]„ -
…es gibt leider Menschen, die nie zufrieden sind:
weder eingemauert in einer sog. Deutschen „Demokratischen“ Republik, mangels Demokratie,
noch in der BRD, mangels Fähigkeit zur Eigenverantwortung und Demokratieverständnis.
https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/diktaturen/spaete_zustimmung.html
Die irre Sehnsucht nach der zerfallenen Diktatur lässt nur noch staunen….
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