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  • DAS WORT ZUM MONTAG!

    Von Genuss am 18. Mai 2026 um 16:50

    Demokratie à la Carte – Wie die „Echten Demokraten“ ihre Moral im Akkord verramschen

    Willkommen im Theater der Demokratie, wo Moral nur dann gilt, wenn sie der eigenen Partei nützt, und der Wählerwille so flexibel ist wie ein Gummiband – solange es nicht aus der falschen Ecke kommt, versteht sich. Sachsen zeigt uns gerade, wie man Demokratie mit einem dicken Grinsen vergewaltigt und dabei so tut, als sei man der letzte Hüter der Tugend.

    Da bringt eine winzige grüne Fraktion einen Antrag ein, der kleine Schlachtbetriebe entlastet, Regionalität und Tierwohl fördert – also eigentlich Dinge, die jeder halbwegs zivilisierte Mensch befürworten würde.

    Doch kaum wird der Antrag von der AfD und dem Bauernverband angenommen, bricht der moralische Weltuntergang aus. Die Grünen fordern Abstimmungswiederholungen, als hätten sie gerade einen Staatsstreich erlebt. Denn Demokratie ist nur dann demokratisch, wenn sie ihnen passt. Sonst ist sie „unverzeihlich“ und „rückgängig zu machen“.

    Das erinnert fatal an Thüringen 2020, als die AfD eine Stimme für den FDP-Kandidaten abgab und Merkel aus dem fernen Südafrika den moralischen Zeigefinger schwang, als wäre sie die oberste Moralinstanz der Welt. Dass das Bundesverfassungsgericht später Merkel in die Schranken wies, interessiert niemanden mehr. Moralische Entrüstung schlägt Recht – so funktioniert die Demokratie der „Echten Demokraten“.

    Und während die CDU in Sachsen mit einem Minderheitsbündnis regiert, träumen manche im Bund schon davon, wie man die Demokratie weiter aushebelt, um endlich wieder ungestört Machtspielchen zu treiben. Sachpolitik? Fehlanzeige! Lieber weiter blockieren, pöbeln und die Demokratie als Waffe gegen die eigenen Gegner missbrauchen.

    Die „Echten Demokraten“ sind dabei nicht einmal mehr bemüht, ihre Heuchelei zu kaschieren. Sie sind die wahren Schweine im Stall der Demokratie, die sich an den Futtertrögen der Macht laben und dabei die moralische Sau rauslassen, sobald jemand anderes mal den Teller füllt. Für sie gilt: Demokratie ist ein Spiel, bei dem nur die Regeln zählen, die sie selbst aufstellen. Wer nicht spurt, wird zum Schwein erklärt – und zwar zum Kotelett.

    Und die Schweine in Sachsen? Die können sich glücklich schätzen, wenn sie nicht nur als Wähler, sondern auch als Futter für die politische Moralkeule taugen. Denn am Ende des Tages zählt nur eins: Wer die Moral hat, hat die Macht – und wer die Macht hat, bestimmt, was Demokratie bedeutet. Oder eben nicht.

    Diese Satire zeigt die Heuchelei und das opportunistische Demokratieverständnis der politischen Akteure, die nur dann demokratisch sind, wenn es ihnen passt, und ansonsten mit moralischem Furor gegen alles vorgehen, was ihre Macht infrage stellt.

    Genuss antwortete vor 13 Stunden, 23 Minuten 1 Mitglied · 0 Antworten
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