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Nun mal nicht schon wieder Befürchtungen ohne aktuelle Grundlage befördern!
Nachdem massiv aufgestockt wurde, stehen inzwischen Intensivbetten + Beatmungsgeräte mehr als aktuell benötigt zur Verfügung. Wir konnten sogar Patienten aus anderen Ländern mit versorgen.
Ob es so bleibt, hängt ganz wesentlich davon ab, wie sich jeder einzelne verhält, die noch immer gültigen Maßnahmen … beachtet!!!
Nicht ganz einfach, wenn zwar 2m Abstand in den Läden eingehalten werden soll, aber die Kunden kreuz und quer, auch im Gegenverkehr, in den 1,5m breiten Gängen wie früher unterwegs sind.
Da nützt dann auch keine zahlenmäßige Zugangsbeschränkung! -
Herr Palmer ist für mich mit seinen „Statements“
schon lange unten durch!!! -
Ich lese, dass er explizit von alten Menschen mit Vorerkrankung spricht und nicht von gesunden 80-Jährigen.
Wer weiß, wie er seine Überlegung im Buch genauer ausgeführt hat. Ich habe es nicht gelesen und aus dem Zusammenhang gerissene Zitate sind mit Vorsicht zu genießen. -
Mit ähnlichen Worten gab das auch Wolfgang Schäuble vor 2 Tagen von sich.

Das Thema Triage wird wohl neu definiert werden müssen.
Darüber berichtet wurde auch schon öfter. Uns hier in Deutschland kann dieses auch noch Kopfzerbrechen machen.
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Für Herrn Palmer ist aber allein schon das Alter (explizit) ein Kriterium.
Diese Haltung finde ich sehr schwierig, sie bedeutet, dass man z.B einem 80 jährigen (gesunden) Menschen nicht die Behandlung zuteil werden lässt, wie z. Beispiel einem 30jährigen Menschen, der vielleicht eine unbekannte Erkrankung hat. Das geht gar nicht.
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Man sollte sich schon überlegen, ab welchem Zustand einem Menschen, wenn er alt ist und Vorerkrankungen hat, noch künstliche Beatmung zugemutet werden soll. Wir haben alle gesehen, wie schwierig ein solcher Zustand ist. Ins künstliche Koma versetzt, im Wechsel auf dem Bauch liegend, dann wieder auf den Rücken gedreht, wachen nur ca. 40 Prozent wieder auf. Ob diese Menschen danach „gesund“ sind oder werden bleibt die Frage.
Sauerstoffgabe auf der Intensivstation ist in Ordnung, aber mehr? Und kein Angehöriger kann den Menschen begleiten.
Heute las ich in einer Traueranzeige meiner Zeitung als Nachruf auf eine verstorbene Mutter: „Du warst bei meinem ersten Atemzug bei mir und ich bei deinem letzten.“ Das ist zur Zeit vielen Menschen verwehrt.
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