Startseite Foren Politik - Zentrale Beruf des Abgeordneten ein Vollzeitjob?!

  • philosophin

    Mitglied
    20. August 2019 um 18:48
  • Madame.C

    Mitglied
    20. August 2019 um 17:54

    "Seht her was die sich leisten und ich Arme?
    Kann sein so war das nicht gemeint aber so habe ich das verstanden."

    Das ist Deine Interpretation @philosophin, falsch. Ich komme mit dem, was ich habe, aus. Und sollte ich im Lotto gewinnen, würde ich fast alles gern verschenken. Ich habe ein Abo mit geträumten Zahlen,kam bisher aber nicht über drei Richtige hinaus.

    Also in eine Neiddebatte bin ich nicht einzusortieren. Aber ich finde die hohen Nebeneinnahmen unanständig.

    Abgeordneter ist kein Beruf, aber manche haben zuvor nichts gelernt, das mag sein, sie hängen an ihrem "Job", verständlich.
    Nichts dagegen während der Parlamentstätigkeit Kontakte zu knüpfen für später, seine Angel auszulegen. 🙂 Aber es geht – nicht nur mir – um die n "Honorare" fürNEBENtägigkeiten während der von Steuern bezahlten ausreichend hohen Einnahmen incl. Aufwandsentschädigungen.

    Nein, ich kann nichts dagegen tun, aber andere unterstützen, deren Arbeit ich sozial für förderwürdig halte. Und jetzt habe ich dafür Lebenszeit hergegeben, um andere zum Nachdenken anzuregen. Persönliche Angrffe sind unfair.

    Ach ja, @GSaremba61, überzeugte Beruf a.D.-Menschen aus dem Bankwesen werden immer Gegenargumente – wie gehabt – vorbringen. Interessant ja auch die höchste FDP-Beteiligung bei dem Anteil "am großen Kuchen"!

  • klunki

    Mitglied
    20. August 2019 um 17:43

    Wie schmal ist der Grad vom Lobbyismus zur Bestechlichkeit ?????? 🙁 🙁 🙁

    Wie viele Ex-MdB`s gibt es, die in Hatz 4 gelandet sind ??? 😉

  • philosophin

    Mitglied
    20. August 2019 um 16:50

    @sanao, genau der Lobbybezug.

    Es kann ja schon passieren, dass man nach 4 Jahren nicht wieder gewhlt wrd. Hat man dann kein beruflisches Standbein oder wenigstens Vermögen aus vorherigen Einkünften, dann landet man schlicht und enfach in Hartz IV.

    Außerdem sehe ich nicht wie es den Armen besser gehen soll, wenn die Parlamentarier nun kein Geld mehr nebenbei verdienen dürfen. Man kann das ja verurteilen , es ändert aber nichts am System.

    Der Bezug den Madame.c erstellt, jedenfalls zum empören : Seht her was die sich leisten und ich Armer.?
    Kann sein so war das nicht gemeint aber so habe ic das verstanden.

    Schönen Abend
    phil

  • sanao

    Mitglied
    20. August 2019 um 15:54

    Der Autor einer Studie (der gewerkschaftsnahen Otto Brenner Stiftung) regte eine „massive Einschränkung respektive das generelle Verbot von bezahlten Nebentätigkeiten“ an. Es gehe nicht um ein Berufsverbot, sondern um die Untersagung bestimmter, einzelner Tätigkeiten, die einen klar erkennbaren Lobbybezug hätten.

    Abgeordnete sind auf Zeit gewählt. Für den Fall, dass sie nach der nächsten Wahl ihr Mandat verlieren, sollten sie schon die Möglichkeit haben, vorhandene berufliche Tätigkeiten wieder aufzunehmen.

    Es wird ja bemängelt, dass die Abgeordneten nicht den Querschnitt der Bevölkerung darstellen. Welcher Handwerksmeister kann es sich leisten, seinen Betrieb über Jahre von Angestellten weiterführen zu lassen? Welche ehemalige Angestellte findet z.B. kurz vor der Rente noch einen Job in der freien Wirtschaft ,wenn sie sich nicht im Parlament hervorgetan und sich einen Namen gemacht hat.
    Auch Freiberufler können nicht einfach ihren Kundenstamm für 4 Jahre abgeben und erwarten, dass die Mandanten ihn dann wieder freudig begrüßen.
    Dieses "kein Berufsverbot" ist also sinnvoll in den Ausführungen der Studie.

    Allerdings ist es wirklich eine Unsitte, sehr gut honorierte Aufsichtsratmandate zu übernehmen. Kein Parlamentarier wird dann, wenn die beaufsichtigte Firma betroffen ist, wegen Befangenheit nicht abstimmen – hab jedenfalls noch nie davon gehört. Genauso ist es mit den Vorträgen, die gutbezahlt gehalten werden. Der Name eines bekannten Politikers macht Werbung für Vortrag und Firma und wenn sich Herr Scholz in die Niederungen unserer Kreissparkasse verirren würde ginge ich auch zu dieser Veranstaltung, geb' ich zu.

    Also kein generelles Verbot von Nebeneinnahmen, sondern solche, die einen Lobbybezug erkennen lassen.

  • Calliope51

    Mitglied
    20. August 2019 um 15:49

    Mir kommt es eher so vor, dass die Politiker vor lauter Nebenbeschäftigung kaum noch Zeit haben ihr Amt verantwortungsvoll auszuüben.

  • GSaremba61

    Mitglied
    20. August 2019 um 15:07

    … wie andere absahnen, während immer mehr über die "Kinderarmut", die zu geringen Renten etc. berechtigt klagen?

    Interessanter Einwand – Andere sahnen ab in dem sie Leistung bringen! Ich sehe schon die Kinder und die Rentner wie sie Vorträge halten und Beratertätigkeiten in Unternehmen übernehmen. :-X

    Und ebenso sehe ich, wie die Unternehmen alles was sie nicht an Berater oder Vortragende zahlen an die Kinder und die Rentner etc. geben.

    Merkt noch jemand wie absurd die Argumente sind? Nichts scheint unmöglich genug um es gegen Politik einzusetzen. :-X

    Überschrift politische Bildung in Deutschland

    GeSa

  • pauline68

    Mitglied
    20. August 2019 um 15:03

    Mich ärgert das schon, wenn ich bedenke, dass diese Leute aus Steuergeldern für ihre "ach so anstrengende und zeitraubende Tätigkeit" bezahlt werden und doch eigentlich gar keine Zeit für Nebentätigkeiten haben sollten.

    Da ich aber weiß, dass ich nichts daran ändern kann, höre ich jetzt auf, mich zu ärgern. 😉

  • Stadtwolf

    Mitglied
    20. August 2019 um 14:40

    Man muß auch gönne könne…..sagt der Rheinländer.

  • SFath

    Mitglied
    20. August 2019 um 13:59

    Ich bin zwar vielleicht kritisch, aber in eine "Neiddebatte" stiege ich eh nicht ein!
    Wer anderen seinen lukrativen Job neidet, hat die eigene Chance dorthin entweder nicht gehabt – oder nicht gewollt.
    Wenn ich mich also darüber ärgern soll, dann ändert das nicht das geringste!
    Wäre auch ziemlich ungesund auf Dauer, oder?

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