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  • Auf die Fahrräder, Leute!

    Von Holzhacker am 15. Juni 2020 um 19:37

    25% des Verkehrs in NRW sollen künftig auf das Fahrrad entfallen! Gut so! Aaaber….! Ich hoffe, dass die Behörden auch mal ein wenig auf die Rad-Rabauken schauen, die über Radwege, Straßen und Fuß-Radwege wie die Berserker rasen! Nicht falsch verstehen, ich selbst fahre gerne Rad un erledige alles was unter 5 Km entfernt ist mit dem Rad. Bin 32 Jahre lang zum 9 Km entfernten Arbeitsplatz mit dem Rad gefahren, Winters und Sommers. Aber was ich hier manchmal beim Spazieren erlebe mit Radfahrern , ist alles andere als schön. Mal kurz klingeln um anzuzeigen, dass da einer von hinten mit einem Affenzahn angebrettert kommt, wäre ja zuviel verlangt. Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt, wenn der Radverkehr derart zunimmt! Gilt eine 30iger Zone eigentlich auch für Radfahrer?

    GSaremba61 antwortete vor 5 Jahre, 7 Monaten 6 Mitglieder · 16 Antworten
  • 16 Antworten
  • GSaremba61

    Mitglied
    17. Juni 2020 um 13:00

    @rooikat – Tja, selbst nach nochmaligen lesen des Eingangsbeitrages von Holzhacker konnte ich nicht erkennen dass er Beispiele lesen wollte. Gut, da habe ich dann möglicherweise den Beitrag nicht verstanden.

    Da ein Fahrrad ein Fahrzeug ist, außer man schiebt es, gilt nun mal die bestehende StVO auch für diese. Wenn, wie Du behauptest, diese allen bekannt ist, heißt das also das Radfahrer der Meinung sind, dass diese Regeln für sie nicht bindend sind? Von Verantwortung übernehmen ganz zu schweigen? Nun denn, dann sollte sich niemand beschweren – lasst euch weiter auf Gehwegen belästigen, wegscheuchen und anpöbeln und im härtesten Fall an Haltestellen umfahren.

    GeSa

  • SFath

    Mitglied
    17. Juni 2020 um 12:32

    …auf die generellen Regeln lt. STVO hin, die hier doch den meisten doch mehr oder weniger bekannt sein sollten…

    Da muß ich dich enttäuschen, Rooikat. Niemand wird beim Erwerb eines Fahrrads danach gefragt, ob er denn die Regeln kennt! Ich z.B. habe sie in der Schule, also vor 65 Jahren, im polizeilichen Verkehrs-Unterricht gelernt. Andere vermutlich damals auch, nur läßt wohl auch da die Erinnerung bei Älteren mächtig nach, wenn man mit einem E-Bike gerade so flott unterwegs ist und weder klingelt, noch bremst – oder gar abzusteigen in der Lage ist!

  • Holzhacker

    Mitglied
    17. Juni 2020 um 11:52

    ..nimms künftig als Angebot und tritt in die Verhandlungen ein, Holzhacker.

    Nun ja Dabbes, laut Webra handeln diese Zeitgenossen schließlich auch nur aus einem „inneren Zwang“ heraus, mit dem wir leben müssen“. Ja, da stimme ich dir zu, dass ich in Verhandlungen mit diesen Typen treten muss. Am liebsten mit einem Wurfholz!

  • Holzhacker

    Mitglied
    16. Juni 2020 um 19:41

    Du machst mir vielleicht Mut. Joy Cat

  • Holzhacker

    Mitglied
    16. Juni 2020 um 19:03

    Nun Philosphin, dann scheinst du einem wahren Paradies zu leben. Ich pendele oft zwischen Neuss, Düsseldorf und Duisburg, wohne aber in einem Dorf. Auch hier im Dorf gibt es einen Rad-Fußgängerweg. Ich gehe rechts und plötzlich braust so ein Typ mit Mountain-Bike vorbei,knapp, denn er Weg ist nicht breit. Da erschrickt man schon. Noch schlimmer ist es auf den Wirtschftswegen. (du weißt, dass die nicht breit sind)Da spazierst du ruhig mit der Partnerin nebeneinander und dann braust so ein Idiot von hinten an rast knapp an dir vorbei und schmeißt dir noch ein paar Frechheiten zurück, weil wir nicht hintereinander gehen.

    Und in der Stadt ist es genau so schlimm, jedenfalls wie ich es erlebe. Für manche Radler scheint eine rote Ampel oder ein Stopschild mehr eine Empfehlung zu sein statt eine Vorschrift. Gerade heute wieder. Fahre auf einen Kreisverkehr zu, schaue nach links, ob ich fahren kann, bin dabei in den Kreis zu fahren, kommt so ein Biker gegen die Fahrtrichtung von Rechts auf dem Radweg, der rund um den Kreisverkehr geht. Sofort auf die Bremse . Und was dann? Ich bekam den Vogel gezeigt und ein „Arschloch“ zugrufen!

  • GSaremba61

    Mitglied
    16. Juni 2020 um 17:42

    @rooikat – auch für Dich, was immer Dich jetzt auch auf meine „Spur“ brachte – ich habe die allgemeinen Verkehrsregeln für Radfahrer angesprochen. Dich habe ich nicht angesprochen, Doch auch die von Dir geschilderte Situation ist eindeutig geregelt – vorbeifahren von FAHRZEUGEN (nicht nur Autos, sondern alles was keine Füße sondern Räder hat) an haltenden öffentlichen Verkehrsmitteln ist zum Schutz der aussteigenden Fahrgäste nicht erlaubt. Leider scheint es viele Fahrradfahrer zu geben, die Verkehrsregeln für Empfehlungen und nicht für Gebote halten. Daher Führerschein für Radfahrer. Vielleicht würden auch Fahrzeugkennzeichen helfen. Das Wissen, dass man sie wiedererkennen könnte lehrt vielleicht auch.

    @philosophin – klar klappt das. Wenn der Gehweg breit genug ist und kein Radweg vorhanden ist. Auf dem von mir genutzten Gehweg – nicht frei für Räder – gibt es einen Fahrradweg und durch Baumbepflanzung ist der Gehweg teilweise (in regelmäßigen Abständen) nicht breit genug. Da nervt es

    GeSa

  • philosophin

    Mitglied
    16. Juni 2020 um 16:45

    @Gesa, ich wohne am nördlichen Stadtrand von Berlin . Da wird es schon wieder ländlich.

    Wenn hinter mir ein Fahrradfahrer klingelt, will er mich entweder zur Seite jagen oder anzeigen, dass da jemand kommt und so verhindern, dass ich vor lauter Schreck, irgend etwas tue, was unser beider Sicherheit gefährdet, wenn er mich überholt. Irgendwie klappt das .

    Schönen Tag

    phil

  • GSaremba61

    Mitglied
    16. Juni 2020 um 16:28

    @philosophin – auch wenn der Gehweg als (auch) Radweg gekennzeichnet ist gilt eindeutig Fußgänger haben Vorrang. Als ich meinen Segelschein machte gab es eine einfache Formel – dem Schwächeren muss man ausweichen. Gilt auch für den GehwegWinkKlingeln ist da keine Alternative! Maximal ein Entgegenkommen des Fußgängers und ich gestehe, ich bin seit einiger Zeit aufgrund der Unverschämtheiten nicht mehr bereit entgegen zukommen.

    Für gewöhnlich fahren sie dann etwas langsamer und vorsichtiger an ihnen vorbei. Dieser Satz liest sich fast, als sollte Fußgänger, besonders ältere, noch dankbar sein – nein – es kostet Geld (altersunabhängig) und das sollte mal ganz schnell einkassiert werden, damit ein Lernprozess einsetzt.

    Geht ganz gut? Hattest Du nicht geschrieben in Berlin wird „alles“ umgefahren was im Weg steht – also so sinngemäß. Oder verwechsle ich Dich gerade – dann sorrySlight Smile

    GeSa

  • GSaremba61

    Mitglied
    16. Juni 2020 um 16:17

    @sanao – konntest Du nicht erkennen? Nun, wenn niemand direkt angesprochen ist? Sagt da nicht der logische Verstand, dann ist es allgemein? Und was Deinen Grundsatz angeht habe ich in letzter Zeit öfter den Eindruck, dass Du ihm untreu bistSlight Smile

    Doch ja, wie Du sagst der Empfänger – also Du – hat erkannt wer angesprochen warSweat Smile Im Eingangsbeitrag geht es um – Rabauken, die über Radwege, Straßen und Fuß-Radwege – also ganz allgemein um erhalten, das in der Stra0enverkehrsordnung geregelt ist – was ist da als Empfänger der Botschaft falsch zu verstehen?Hushed

  • philosophin

    Mitglied
    16. Juni 2020 um 15:52

    @GeSa, es gibt auch Verkehrszeichen für Radfahrer, die ich wie ich grad gesehen habe selbst nicht so genau kannte.

    http://www.radfahren.de/service/bedeutung-verkehrsschilder-radfahrer/

    Mein üblicher Gehweg darf von Radfahrern mitgenutzt werden. Das klappt hier auch. Die meisten jungen Leute haben inzwischen verstanden, dass ältere Herrschaften, die auf Klingeln nicht reagieren sie nicht hören. Für gewöhnlich fahren sie dann etwas langsamer und vorsichtiger an ihnen vorbei.

    So geht es auch.

    Schönen Tag

    phil

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