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Archaismen - Wer kennt noch welche?
Fagus antwortete vor 1 Jahr, 9 Monaten 73 Mitglieder · 4,095 Antworten
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Die Wäschemangel kenne ich als Bügelgerät. Die Wringmaschine habe ich noch oft selbst betätigt!
Der C4 weckt Erinnerungen! Konnte man mit einem Käfer im Senegal noch Feuerschneisen entlang fahren, so gab es immer noch genug „Wege“, die nur der C4 schaffte!
Wurdet ihr auch gelegentlich gepiesackt?
Mondin
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Hallo, @Rubberduck duck jawohl, Du bist richtig;- das, was auf der anderen Seite…..
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Nun ja @forscher , dass es diese Männer damals auch schon gab, ist mir klar. Aber in dem Dorf wo ich aufgewachsen bin, war so etwas kein Thema für uns Jungs! Ich sag dir, der R4 war schon eine Zumutung. Aber damals wollten wir dafür nicht zu viel ausgeben. Wir wollten ja ein Haus bauen. Im Winter habe ich öfters abends die Batterie ausgbaut und im warmen Badezimmer aufbewahrt. Morgens schnell eingebaut und ich konnte zum Dienst fahren. So was macht man, wenn man jung, dynamisch und erfolglos ist,grins! Kennst du denn auch noch die „Wringmaschine“? Der Aufsatz mit den zwei Gummiwalzen auf der Handbetriebenen Waschmaschine, wo die nasse Wäsche „entsaftet“! wurde zum Aufhängen? Das waren Zeiten! Da trugen die Spatzen noch Wickel-Gamaschen!

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Und was Strumpfbänder angeht, da kenne ich noch einen witzigen ehm.Spruch für Radfahrer;…… „Strumpfband- antrieb mit Schnittlauch-vergaser“
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Hallo, @Holzhacker R4 und Winter? Armer „Holzhacker;- Was musst Du da geschwengelt und gekurbelt haben. Hi,…. Du gibst aber doch zu, das es damals auch „Männer“ mit Strumpfbändern gegeben haben könnte. Auch so,n „Schwengel“ kann,s in sich haben und auch mehrdeutig sein.
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Noch eins: Schwengel! Der Pumpenschwengel. Die geschwungene Stange zum Betätigen der Pumpe. Oder der Schwengel zum Ankurbeln meines ersten Autos, einem R4 . Der hatte diese Startkurbel noch dabei. Konnte man auch echt gebrauchen. War die Temperatur draußen unter Null, sprang die Kiste mit seiner 6Volt Batterie nicht an. Dann war Muskleschmalz gefragt um ihn mit dem „Schwengel“ zu starten. Das war 1968/69.
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Der Fidibus dient dazu, Feuer aus dem Ofen an die Pfeiffe, Petroleumslampe oder Kerze zu bringen. Das war ein Holzspan oder zu langem Teil gefaltetes Papier (Zeitung). Siehe W. Busch
Wer im Dorfe oder Stadt einen Onkel wohnen hat, der sei höflich und bescheiden, denn das mag der Onkel leiden,. . . bringt ihm, was er haben muss, Tabak, Pfeiffe, Fidibus.
Beim Lehrer Lämpel gibt es die Illustration dazu. Beides bei Max und Moritz!
Mondin
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