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Archaismen - Wer kennt noch welche?
Fagus antwortete vor 1 Jahr, 10 Monaten 73 Mitglieder · 4,095 Antworten
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Oha @Constantia kein Mitleid, doch eine Vorstellung, was dieses Gestell bedeutet hat. Bei meiner mir eigenen Schlafhaltung hätte wahrscheinlich nur bei totaler Übermüdung schlafen können.
Gut das es vorbei ist

GeSa
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@GSaremba61 , ich bekam ein Gestell verpasst, dass des nachts angelegt wurde und ich dabei auch die Knie nicht mehr anziehen konnte und die Füße nach außen geführt worden . Bitte kein Mitleid, ich habe es überlebt, die X-Beine nicht. Stolpern gehört trotzdem hin und wieder dazu.
Constantia
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Stimmt @Constantia gerne sprach man vom „dicken oder großen Onkel“ gemeint war der „Dicke Zeh“. So und über den bist Du gelaufen. Ich sehe es vor mir.
Hat sich hoffentlich gelegt mit den Jahren? 
GeSa
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@GSaremba61 , bei Onkelehe fällt mir jetzt gerade ein „Ich lief als Kind über den Onkel“. Der Herr nahm keinen Schaden Ich musste ihn auch nicht heirateten), nur ich manchmal, wenn ich mit meinen X-Beinen stolperte und hinfiel .
Constantia
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Danke @etaner34 und @Constantia jetzt erinnere ich mich an einen Fall im Freundeskreis meiner Eltern. Auf meine Frage – ich war noch sehr jung
warum die Beiden unterschiedliche (Nach)Namen hatten, wurde mir erklärt – sie sind nicht verheiratet. Ich – WARUM – und siehe da, damit Tante X nicht ihre Rente verliert. Jetzt weiß ich, es war eine Onkelehe 
GeSa
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Helfe ich gerne. ich kenne beide Begriffe aus meiner Jugend. Dieses Nachkriegsphänomen kollidierte mit überlieferten, bzw. wieder hervorgekramten Moralvorstellungen in Sachen Zusammenleben von Mann und Frau.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wilde_Ehe
Während der beiden Weltkriege und danach führten finanzielle Überlegungen wie der mögliche Verlust von Versorgungsansprüchen durch eine offizielle Heirat oder die vage Aussicht auf Rückkehr des verschollenen Lebensgefährten dazu, dass Paare prinzipiell nicht beabsichtigten, eine Ehe einzugehen.[3] Als Onkelehe wurde in jenen Zeiten umgangssprachlich das eheähnliche Zusammenleben einer Witwe (und ihrer Kinder) mit einem Mann bezeichnet, den sie aus wirtschaftlichen Gründen nicht heiraten wollte, um ihre Witwenrente nicht zu verlieren.[4]
Bratkartoffelverhältnis
In der Nachkriegszeit in Deutschland entstand die Bezeichnung „Bratkartoffelverhältnis“ für ein Verhältnis, das von einem Mann wegen „bestimmter äußerer Annehmlichkeiten“ ohne wirkliche Bindung unterhalten wurde.[7] Einige Autoren sehen einen Zusammenhang mit den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges und den aus der Not geborenen Zweckbeziehungen, bei denen es einigen Männern vor allem um die regelmäßige Versorgung mit warmen Mahlzeiten ging und eine Eheschließung von vornherein nicht geplant war.[8] Die Benennung dieser Form des Zusammenlebens als Bratkartoffelverhältnis war besonders zum Ende der 1940er-Jahre verbreitet. Der Ausdruck bezog sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf Beziehungen zwischen heimkehrenden Kriegsgefangenen und Witwen, die in wilder Ehe lebten, um den Verlust der Witwenrente zu vermeiden.[9]
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lt. google
Zusammenleben einer verwitweten Frau mit einem Mann, den sie nicht heiratet, um ihre Witwenrente o. Ä. nicht zu verlieren. Ist, glaube ich, gar nicht so ungewöhnlich. Nur der Begriff ist verschwunden.
Constantia
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Bratkartoffelverhältnis kenn ich/weiß ich. Wer Hunger hat zahlt mit….
und lässt es gerne sehr unverbindlich und unregelmäßig sowie lässig angehen.Bei Onkelehe, @etaner34 , musst Du mir dringend helfen. Ist es das, was man heute Sugardaddy nennt. Also weiblich sehr jung – männlich sehr alt und/oder reich in der Relation?
GeSa
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