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@Joschele, nur weil du vermutest, dass hier ein Bezug zum Ödipuskomplex möglich ist, dir sogar wahrscheinlich vorkommt, bedeutet es nicht, dass Mondin davon auch getragen war .
Man könnte ja mal nachfragen, bevor man dieses Faß aufmacht, und auch nicht süffisant antworten, wenn jemand deine Gedanke nnicht teilt.
Ich denke auch du könntest einen etwas geeignteren Rahmen finden für die Diskussion, die du, wie mir scheint, führen möchtest.
Beispiel Philosophie
Möchtest du diese Diskussion führen?Auch dir einen Schönen Tag
phil -
Wie schade für sie, dass sie sich nach einem kargen nciht wenigstens das Alter schön gemacht hat. Aber da war wohl auch die Prägung durch den Mangel vor der Berufstätigkeit sehr groß.
Meine beruflichen Anhaftungen beschränken sich darauf, dass ich immer noch Zeiten und flüssige Mengen sehr gut abschätzen kann. Jahrelang habe ich im Labor Flüssigkeiten gemessen und nach einer definierten Zeit ihre Farbeigenschaften abgelesen.
Eindeutig geprägt bin ich aber von der Nachkriegszeit, die ich als Kleinkind erlebte: ich kann ganz schlecht Essen wegwerfen und sehr schwer Früchte ungeerntet lassen.
Mondin
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@Madame.C
"""Das führt zu der Frage, welche Anhaftungen gibt's denn noch so, die Euch bekannt sind, die nach dem Ausscheiden aus dem vielleicht lange ausgeübten Beruf noch mitgschleppt werden vielleicht durch das gesamte Rentnerdasein?"""
oh, da kenne ich eine ganz große Anhaftung.
Nämlich Geld zählen. Geldscheine sortieren und alles fein säuberlich aufschreiben.
Auch Geldscheine zusammenfalten in kleine Vierecke und stapeln und je nach Betrag dann zwei Gummiring drumrum 🙂Nun ja, wer 2 Weltkriege erlebt hat in der Familie, 2mal alles verloren hat, dem verzeiht man solchen Tick. Diese Person war übrigens jahrelang in einer Post beschäftigt am Schalter "Ein- und Auszahlungen" und 3 Tage im Monat am Schalter "Rentenauszahlung" ;-). Nach Schalterschluss musste die Kasse stimmen, auch dafür war sie verantwortlich und oft musste bis in die Nacht hinein alles xmal durchgezählt werden, bis die Kasse stimmte. Wehe, es fehlten 5 Pfennige, dann ging die Arbeit von vorne los.
Ihr Vermögen, schön gestapelt mit Gummiringen gesichert, fand man nach ihrem Tod tief in ihrem Schrank vergraben. Sie selbst hatte keinerlei Interesse, sich von dem Vermögen etwas zu gönnen, alle Menschen in ihrem Umfeld dachten, sie wäre wie man heute sagt "altersarm".
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Warum machst du zu diesem ganz anderen Thema nicht einen eigenen Thread auf?
Mondin
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