Startseite Foren Politik - Zentrale AfD - Was jetzt?

  • Aglo

    Mitglied
    7. Mai 2026 um 19:40

    Es nützt alles nichts – die AFD hat mittlerweile treue Wähler und Sympathisanten und wird – insbesondere in Ostdeutschland – immer erfolgreicher.

    Trotz diverser Skandale und Unstimmigkeiten und zwielichtigen Personen.

    Heute entschied ein Gericht,dass die Grossspende während des letzten Bundstagswahlkampfes für die AFD nicht rechtmässig war.

    Heute kann man aber auch erfahren,dass diese Partei im kleinen Sachsen-Anhalt ungehindert ihren Weg nach oben macht – Umfragen sehen sie bei aktuell 41%, d.h., das AFD-Ziel der absoluten Mehrheit in diesem Bundesland scheint erreichbar zu werden.

    Und auf der anderen Seite die CDU bei 26%,die SPD bei 7% und die Linke bei 12%, mit welcher aber auf Seiten der CDU ein Unvereinbarkeitsbeschluss besteht,der noch nicht revidiert wurde.

    Die Grünen und FDP erreichen vermutlich die 5%-Hürden nicht.

    Es wäre dann also das erste Bundesland, dass von der AFD allein regiert wird. Auch wenn die Möglichkeiten eines Bundeslandes begrenzt sind, auch die gesamtdeutsche Politik grossen Einfluss im Alleinganz auszuüben – allein das sog. „Regierungsprogramm“ der AFD lässt erahnen, was die planen.

    Es werden vermutlich viele ausländische Arbeitskräfte diese Region verlassen, die heute noch u.a. im Pflegebereich tätig sind und auch internationale Firmen dürften viele Mitarbeiter verlieren und evtl. abwandern und Sachsen-Anhalt entsprechende Probleme bereiten.

    Aber wenn die Wähler es so wollen, sollten ihre Wünsche erfüllt werden – sie haben dann 5Jahre Zeit, um sich frohgemut mit diesen Neuerungen auseinanderzusetzen. Und im günstigsten Fall sieht der Rest der deutschen AFD-Sympathisanten, wohin das alles führen kann und wirkt evtl. abschreckend genug, um dieser Partei die kostbare Wahlstimme zu überlassen.

    Aglo

  • Marius

    Mitglied
    10. Februar 2026 um 20:45

    Aha, der nächste Delinquent: Man sollte mal diesen Sumpf trocken legen.

    https://www.n-tv.de/politik/AfD-Politiker-Bystron-verliert-erneut-Immunitaet-id30348500.html

    • Diese Antwort wurde in vor 4 Monaten um  Marius geändert.
  • seestern47

    Mitglied
    10. Februar 2026 um 14:52

    Ebenfalls gegoogelt: „Die Partei Die Linke wird NICHT als Gesamtpartei vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet, jedoch stufen einige Landesämter bestimmte Teilorganisationen oder Strömungen (wie die Kommunistische Plattform, AKL, marx21) als linksextremistisch ein und beobachten diese. Die Beobachtung von Bundestagsabgeordneten wurde 2014 eingestellt.

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) stuft die AfD seit Mai 2025 als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ ein. Zuvor galt die Partei ab 2021 als Verdachtsfall. Die Einstufung basiert auf einem umfassenden Gutachten, das ethnisch-abstammungsmäßige Volksbegriffe und die Missachtung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung feststellt.“

    • Diese Antwort wurde in vor 4 Monaten um  seestern47 geändert.
  • Ricarda01

    Mitglied
    10. Februar 2026 um 14:43

    In diesem Zusammenhang finde ich es interessant, dass die ‚Linke‘ ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet wird (gerade ergoogelt). Die AfD gilt als sogen. ‚Verdachtsfall‘ (lt. Google).

    Ich vertraue da dem Verfassungsschutz – wenn die AfD rechtsextrem oder -radikal wäre, wäre sie sicher längst verboten. Und fast alle europ. Länder haben ja sogen. ‚rechte‘ Parteien. Liegt das vielleicht daran, dass deren Sympathiesanten gerne ‚Italy first, Hungary first bzw. France first‘ sagen und wählen würden? Könnte auch auf D. zutreffen. Ricarda01

    • Diese Antwort wurde in vor 4 Monaten um  Ricarda01 geändert.
  • seestern47

    Mitglied
    10. Februar 2026 um 8:30

    Hallo @Heigi,😊

    ich sehe das ähnlich wie du, komme aber zu einer klaren Grenze: Für mich ist keine rechtsradikale Partei wählbar. Das gilt unabhängig von Mitgliederzahlen oder Umfragewerten.

    Eine Partei, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, hat für mich bereits ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Dazu kommen menschenverachtende Positionen, die ausgrenzen statt verbinden, demokratische Institutionen infrage stellen und gezielt mit Ängsten arbeiten. Protest allein reicht mir als Grund nicht aus, um die AfD zu wählen.

    VG

    seestern47

  • Heigi

    Mitglied
    9. Februar 2026 um 15:18

    Ja, seestern, was erwarten die Mitglieder der AfD, deren Zahl von 742 im Juli 2022 auf 2000 Mitglieder im Januar 2026 gestiegen ist?! Allein in Schleswig-Holstein, meinem Bundesland. Das lese ich heute in meiner Tageszeitung. Ebenso gab es einen Mitgliederschwund „in der Mitte“ (CDU, SPD). Die Grünen und Linken legen zu, es wird von einem regelrechten Boom hier gesprochen. Der Trend bei den Mitgliedern lässt sich auf die Wähler übertragen. Es deutet darauf hin, dass den Leuten der Regierungskurs nicht gefällt und/oder sie der AfD eine Verbesserung in ihrem Sinn zutrauen. Der Verfassungsschutz und Geschäftsmethoden scheinen bei den Wählern der Rechten keine Rolle zu spielen.

    • Diese Antwort wurde in vor 4 Monaten, 1 Woche um  Heigi geändert.
  • Marius

    Mitglied
    9. Februar 2026 um 11:02

    Danke seestern, bei mir funktionierte der Link gestern nicht richtig…

  • seestern47

    Mitglied
    9. Februar 2026 um 10:24

    Hallo @Marius,

    was erwartetest Du von einer Partei, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird?

    Hier übrigens der vollständige Link zum Artikel:

    https://www.merkur.de/politik/afd-lenkt-steuergeld-an-verwandte-system-der-ueberkreuz-anstellungen-94160628.html

    VG

    seestern47

Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.

Verstoß melden

Schließen