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„Werft die Bons in den Briefkasten des Finanzamts“
Robert13 antwortete vor 6 Jahre, 1 Monat 9 Mitglieder · 24 Antworten
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Mein Dank gilt allen Beschwichtigern, Furchtsamen und loyalen Untertanen!
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Hallo Zusammen,
selbst zu Zeiten von analogen Kassensystemen
wurde die Summe der Tageseinnahmen mit einer
fortlaufenden, nummerierenden Summentaste
dokumentiert. Dort war auch die Eingabe für
den „Kassensturz“ möglich, sodass ein Ist/Soll
Vergleich möglich war und ein Manko dokumentiert
wurde.
FA-Prüfer haben darauf geachtet, dass diese
Nummerierung komplett war und keine Nummer
fehlte. Und was die „Unterdrückung“ von Rechungen
betraf, so hatten die Prüfer immer eine Liste dabei,
mit Rechnungs-Nummernen von Lieferanten ( wussten
sie aus vorherigen Prüfungen ), und wollten die
Verbuchung und Bezahlung nachgewiesen haben.
So eine Prüfung dauerte in meinem Betrieb meistens
eine ganze Woche ( 70-er + 80-er Jahre ).
Plausibilitätsprüfungen wurden dabei ebenfalls
durchgeführt ( Wareneinkauf + Kosten im Verhältnis
zum Umsatz ). „Am Fiskus vorbei“ war zur damaligen
Zeit schon schwierig.
Nettes WE
Robert13 -
Na ja. SFath, das ist natürlich ein klasse Gegenargument!Entspricht deinen Fähigkeiten! 🙂 🙂 🙂
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So sieht es aus! Die Bonflut wird in höheren Etg. nicht mal ansatzweise "ankommen". Aber was interessiert das trotzige Bürger, die es "denen" zeigen wollen.
Ich nehme meine Bons immer mit. Deren Kontrolle hat mir in den letzten Mon. ca. 20 Euronen beschert. Das hat sich gelohnt. Zudem führe ich Haushaltsbuch.
Und wenn im Restaurant die Rg. einzig über ein Tablet erstellt wird, werde ich sehr aufmerksam. Dann bestehe ich auf Ausdruck.
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Robert13 und Holzhacker -Super Idee!?
Was können die Mitarbeiterinnen des Postdienstes, bzw. Hausmeister der Finanzämter dafür?!
Sie sind in der Regel für die Leerung der Briefkästen zuständig und in den unteren Tarifgruppen eingestuft.
Erwähnenswert ist auch, dass diese (Post)stellen oftmals von Menschen mit Erwerbsminderung besetzt sind.
Ich kann mir auch vorstellen, dass sich SachhbearbeiterInnen solidarisch mit diesen KollegInnen erklären – und sich an deren Arbeit, z.B. Eingangsbestempelung beteiligen…
Dann bleibt eben weniger Zeit für die Bearbeitung der zum Jahresanfang massenweise eingehenden Einkommens- und Lohnsteuererklärungen 2019.
Ergo…
Ich sammle gerne für dich, Holzhacker, noch nen Sack Kassenbons, damit sich die Warterei auf deine Steuerrückzahlung auch lohnt!!! :-X :-X :-X :-I
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Es geht nicht um den Ausdruck des Bons, sondern darum, daß der Umsatz in der Kasse auf deren Tagesausdruck durch Ausdrucken eines Bons nachweisbar ist!
Doppelte Buchführung oder so.
Oder würde jemand von euch eine (nicht numerierte) Rechnung, oder ohne Vorlage derselben, begleichen?
Das FA schaut sich auch gern die fortlaufenden Rechnungsnummern/Gutschriften eines Betriebes an.Ich seh schon, alle nie selbständig und nie in einer Buchprüfung des FA. gewesen 😉
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SFath und das empfindest du als ein probates Mittel, Ehrlichkiet in Steuersachen zu erreichen? Sag boß?
Und du glaubst auch, dass die "Kassenmanipulierer" keine Möglichkeit finden, trotz Bon-Pflicht zu manipulieren? Dann glaubst du sicher auch, dass im Hundekuchen Hunde sind oder dass Zirtonenfalter ein anerkannter Beruf ist? -
Robert 13, das ist die Idee schlechthin! Ich bin dabei! Ich sammle, was ich kriegen kann und ab damit in den Postkasten des Finanamtes! Tolle Sache!
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Wo Ehrlichkeit fehlt, muß eben kontrolliert werden.
So einfach ist das!Vor kurzem wurden zwei "hilfsbereite" Kassenmanipulier-Profis verurteilt.
Der Steuerschaden? Millionen!Nachtrag
Niemand kann kontrollieren, ob die – zwecks MwSt-Erstattung – eingereichten Einkaufs-Rechnungen in etwa mit den daraus verkauften Einzelportionen, ob beim Bäcker, oder im Kiosk, der Pizzeria, dem Imbiß, dem Restaurant… in Einklang zu bringen ist.
Es bleibt jedem Verkäufer überlassen, wieviel er daraus macht. Also wie viel "Mehrwert" – auf den Steuer fällig ist – daraus entsteht.
Kleinere Portionen auf dem Teller zum selben Preis, Backhilfsmittel zur Einsparung von Mehl etc…Beliebt ist auch, um Umsatz zu verschleiern, Einkaufsrechnungen zu unterdrücken.
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