Startseite Foren Religion & Glauben Der Kölner Dom kostet ab Juli zwölf Euro Eintritt

  • seestern47

    Mitglied
    5. Juni 2026 um 9:28

    Dito @stadtwolf

    Wenn eine der vermögendsten Kirchen der Welt künftig 12 Euro Eintritt für den Besuch des Kölner Doms verlangt, darf man zumindest die Frage stellen, ob wirklich das Geld das größte Problem ist. 😉

  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    4. Juni 2026 um 12:04

    Soeben gesehen, passend zur Obolus Thematik: oft an Feiertagen sendet WDR-5 von vier (nach den kurzen Nachrichten) bis sechs Uhr das Spezialformat ‚Spielart‘. Weltweit über Internet zu hören via natives Internetradio, Compy-Browser, App muss nicht.

    So auch heute. Themenbezogen kürzere Geschichten bekannter Autoren, von Profisprechern gelesen. Thema heute „Was kostet die Welt? – Geldgeschichten“.

    Dieses Format immer eine Sternstunde des Wortradios.

  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    4. Juni 2026 um 11:36

    Aber heute ist erst einmal Frieden im Domumfeld. Umzüge können die Kölner, auch wenn sich das heute Prozession (nicht zu verwechseln mit Protestaktion) nennt. Die Monstranz darf sogar dem Dom aufs Wasser entfleuchen, aufs Müllemer Böötche, mit dem einem alten Gerücht nach alle so gern fahren. Ist doch bekanntlich eine Seefahrt lustig. Monströses für die Monstranz, O Herz, was kannst Du mehr begehren wollen.

  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    4. Juni 2026 um 11:10

    Zukünftig wird der doch recht kleine Nordeingang einen nie gekannten Ansturm von ‚Gläubigen‘ der katholischen Irrlehre erleben, die im Gebäude innere Ruhe und Einkehr suchen, finden wollen. Ein umfangreicher Rundgang durchs Haus ist dabei sicher hilfreich.

    Wir waren mal oben auf dem Dachboden überm Kirchenraum inklusive Dach etc. (nicht die allgemeine Turmbesteigung). Mann O Mann, könnte man da Parkplätze einrichten und somit schöne Einnahmen generieren. Immer nur Tiefgarage ist doch langweilig, auch der SUV will hoch hinaus.

  • Stadtwolf

    Mitglied
    4. Juni 2026 um 10:06

    Ich hänge mich mal ohne Bezug hier dran.

    Also das Bistum Köln ist die reichste Diözese auf der ganzen Welt.

    Sie hat ein Gesamtvermögen von 4,3 Milliarden,2.3 Milliarden in Wertpapieren, sowie etliche Immobilien,ist an 17 Unternehmen beteiligt.

    Für die Instandhaltung des Domes gibt die Diözese jährlich circa 12 Millionen aus.

    Wenn man den Dom betritt,kommt auch ein Angestellter mit einer großen Sammelbüchse und hält sie einem unter die Nase.

    Von Nächstenliebe hält man auch nicht viel.Denn der Satz „Liebe deinen Nächsten,wie dich selbst“ ist den Domherren scheinbar auch nicht bekannt.

    Wenn sich mal ein Betteler mit seinem Pappbecher vor den Dom setzt,dann kommt sofort der Domeigene Bettler und verjagt ihn.Selbst genug gesehen.

    So menschenfreundlich ist die Kirche

    Schönen Feiertag wünsche ich @all

    @all

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 5 Tagen um  Stadtwolf geändert.
  • Constantia

    Mitglied
    4. Juni 2026 um 10:03

    @seestern47 , ich weiß vom Meißner und auch vom Naumburger Dom, dass dort Eintritt bezahlt werden muss (ab 7 bzw. 8,50 Euro in etwa). Ich war daher erstaunt, dass der Kölner Dom mir ohne einen Obulus Zutritt gewährte.

    Auch wenn sich die Besucher und Besucherinnen gesittet durch das Bauwerk/die Bauwerke bewegen, die Räume müssen gereinigt werden und die Masse an Menschen hinterlässt Spuren. Z. B. Feuchtigkeit und auch Staub. Wir kommen von draußen, was bringen wir mit unseren Schuhen alles in Gotteshäusern oder Museen.

    Eine Steigerung von Besucherzahlen wird aus diesen und weiteren Gründen aufmerksam beobachtet.

    Anders bei kleinen Kirchen. Die locken Besucher/Besucherinnen vor allem im Sommer mit „Offene Kirche“. Dort sind meist einmal in der Woche (oft mittwochs) Kirchenmitarbeiter bereit, auf Wunsch Besuchern das Gotteshaus zu erklären. Meistens wird es mit einem Gebet verbunden. Spenden sind möglich, mal kleine, mal größere. Ich nutze diese Möglichkeit seit langem, die Gotteshäuser meiner Stadt kennenzulernen.

    Die Deutschland weit bekannte Dresdner Frauenkirche nimmt keinen Eintritt. Nur wer auf die Spitze des Gebäudes will, muss bezahlen. Anfang des jeweiligen Jahres ist das Haus für eine Woche geschlossen. Großreinigung steht an. Und die Leute haben zu tun …

    Constantia

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 5 Tagen um  Constantia geändert.
  • seestern47

    Mitglied
    4. Juni 2026 um 8:38

    Mir geht es gar nicht darum, dass Eintritt erhoben wird, sondern um die Höhe des Betrags. Sind 12 Euro tatsächlich angemessen? Oder hat man sich dabei an den Eintrittspreisen von Museen orientiert? Grundsätzlich kann ich nachvollziehen, dass die Unterhaltung eines Bauwerks wie des Kölner Doms Geld kostet. Dennoch erscheint mir der Preis recht hoch. Und schließlich gibt es im Dom weit mehr zu entdecken als nur das beeindruckende Richter-Fenster. Die Architektur, die Geschichte, die Kunstschätze und nicht zuletzt der Dreikönigsschrein.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 5 Tagen um  seestern47 geändert.
  • Webra

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 22:23

    „Das rechtliche Konstrukt hat sogar Vorteile, früher einmal sehr praktische: das Richterfenster wäre nie in den Dom gekommen, wenn das Bistum Mitsprache oder gar Entscheidungsgewalt gehabt hätte, denn der Cheffe war strikt gegen so einen modernen Krimskram.“ onbekende

    Damit ihr wisst, worum es geht.😄

    Richter-Fenster – Wikipedia

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 6 Tagen um  Webra geändert.
    • Diese Antwort wurde in vor 1 Woche, 6 Tagen um  Webra geändert.
  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    3. Juni 2026 um 18:49

    Auch das stimmt nicht so. Der Kölner Dom gehört rechtlich (und nur das zählt) der ‚Hohen Domkirche zu Köln‘. Eine juristische Person, öffentlichen Rechts sogar. Somit diese Jura Finesse: der Dom gehört sich selbst.

    Da eine juristische Person nun mal nicht geschäftsfähig ist, muss sie eine menschliche Vertretung haben: das (der?) Domkapitel.

    Somit gehört der Dom nicht der Stadt Köln (allen Kölner kann der sowieso nicht gehören, da die als Eigentümer nicht im Grundbuch aufgeführt werden können), dem Erzbischof, dem Bistum, der katholischen Kirche, dem Vatikan. Und ein Eigentümer kann ohne andere zu fragen wie hier Eintritt verlangen, da der über das Eigentum verfügen kann.

    Wenn ich mich noch richtig erinnere, hatte ich früher mal in einem anderen rechtlichen Zusammenhang gelernt: das Bistum Köln zahlt dem Dom sogar für die Nutzung einen monetären Ausgleich.

    Das rechtliche Konstrukt hat sogar Vorteile, früher einmal sehr praktische: das Richterfenster wäre nie in den Dom gekommen, wenn das Bistum Mitsprache oder gar Entscheidungsgewalt gehabt hätte, denn der Cheffe war strikt gegen so einen modernen Krimskram.

  • Webra

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 18:30

    Was die Kölner Domverwaltung jetzt macht, gibt es in Salzburg schon seit Jahren.

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