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Atomwaffen / Strasse von Hormus
Von seestern47 am 19. April 2026 um 16:06Ich weiß leider nicht mehr genau, wo ich das gelesen habe, aber ein Journalist hat es sinngemäß so formuliert: „Der Iran braucht keine Atomwaffen, seine eigentliche Macht liegt in der Straße von Hormus.“
Ich finde den Gedanken ziemlich treffend. Diese Meerenge ist ein echtes Nadelöhr für den weltweiten Handel, vor allem für Öl und Gas. Ein großer Teil davon wird genau dort transportiert, was die Region extrem sensibel macht:
https://www.deutschlandfunk.de/strasse-von-hormus-iran-schiffsverkehr-welthandel-oel-100.html).
Wenn es dort durch Konflikte, etwa durch „Spannungen“ mit den USA , zu Störungen kommt, hat das schnell Folgen für Preise, Lieferketten und letztlich die gesamte Weltwirtschaft https://www.n-tv.de/wirtschaft/Alternative-Routen-koennen-Oel-Chaos-nicht-stoppen-id30422219.html
Deshalb finde ich diese Aussage auch so pointiert: Nicht nur Waffen entscheiden über Macht, sondern auch die Kontrolle über solche strategischen Punkte.
realo antwortete vor 1 Monat, 2 Wochen 9 Mitglieder · 20 Antworten -
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Jede Miene, jede Waffe, alle zwischenmenschlichen Gemeinheiten sind Teufelszeug und genau deshalb wird es verwendet, es soll Ärger machen. Weltkriege machen viel Ärger, der Krieg im Iran macht auch Ärger und die Blockade in der Straße von Hormus macht besonders Ärger, sie Zapfsäulen in Deutschland. Gibt es ein menschliches Leben auf der Erde ohne Ärger? Irgendein Ärger ist immer, sowohl im Großen, als auch im Kleinen. Minen sind besonders perfide. Die Information über die Produktion von Minen bei Rheinmetall hatte ich schon mal angeführt.
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@realo In Kriegszeiten dokumentiert niemand wo Seeminen verlegt wurden. Schau dir die Situation in Deutschland an:
Die Nord- und Ostsee sind heute noch mit sehr vielen Seeminen belastet, weil dort während der beiden Weltkriege umfangreich Minenfelder gelegt wurden.
In deutschen Gewässern der Nord- und Ostsee liegen noch etwa 1,6 Millionen Tonnen konventionelle Munition, darunter zahlreiche Seeminen, die aus diesen Kriegszeiten stammen. Viele dieser Minen sind noch scharf und stellen eine Gefahr dar, zum Beispiel für Schifffahrt, Fischerei und Offshore-Windparks.
Diese Minen wurden damals systematisch gelegt, um Seewege zu sperren oder zu kontrollieren. Obwohl bis 1972 viele Seewege geräumt wurden, sind noch immer viele Minen auf dem Meeresboden vorhanden, da nicht alle gefunden oder entschärft werden konnten.
Die Bundeswehr verfügt über einige der besten Minensuchboote, weil die Minenräumung in der Nord- und Ostsee eine sehr wichtige und anspruchsvolle Aufgabe ist. Die Minensuchboote der Bundeswehr sind speziell dafür ausgerüstet, diese historischen und teilweise sehr gefährlichen Minen zu finden und zu entschärfen, um die Sicherheit der Schifffahrt und der Küstenregionen zu gewährleisten. Ihre hohe technische Ausstattung und Erfahrung machen sie zu den besten in diesem Bereich.
Wie gefährlich sind die Minen heute noch?
Die Seeminen in der Nord- und Ostsee sind auch heute noch sehr gefährlich. Viele der Minen und andere Munition aus den Weltkriegen liegen seit Jahrzehnten auf dem Meeresgrund und verrotten langsam. Durch die fortschreitende Korrosion der Metallhüllen steigt die Gefahr, dass diese Minen instabil werden und unkontrolliert explodieren können.
Diese alte Munition stellt eine ernsthafte Gefahr dar, nicht nur für die Schifffahrt, sondern auch für die Menschen, die an den Küsten unterwegs sind. Es kommt immer wieder vor, dass Munitionsteile als Strandgut angespült werden, was für Unwissende lebensgefährlich sein kann.
Die Bundeswehr und andere spezialisierte Einheiten arbeiten kontinuierlich daran, diese Minen zu finden und zu entschärfen, um die Risiken zu minimieren. Dennoch bleibt die Gefahr aufgrund der großen Menge und des schlechten Zustands der Munition bestehen und erfordert ständige Aufmerksamkeit und Vorsicht.
Nicht alle Seeminen in der Nord- und Ostsee können gefunden und geräumt werden, weil es mehrere technische und praktische Herausforderungen gibt:
Große Menge und Verteilung: Es liegen Millionen Tonnen Munition auf dem Meeresboden, verteilt über sehr große Flächen. Viele Minen wurden damals wahllos oder in großen Feldern gelegt, sodass eine vollständige Suche extrem aufwendig ist.
Veränderung des Meeresbodens: Durch Strömungen, Sedimentbewegungen, Sturmfluten und andere natürliche Prozesse können Minen im Laufe der Jahrzehnte verrutschen, sich vergraben oder an andere Stellen gespült werden. Das macht es schwierig, sie genau zu lokalisieren.
Technische Grenzen der Suchgeräte: Minensuchboote und Sonargeräte haben zwar eine hohe Präzision, aber sie können nicht jeden Quadratzentimeter des Meeresbodens lückenlos absuchen. Kleine oder tief vergrabene Minen können übersehen werden.
Gefahr bei der Bergung: Selbst wenn Minen gefunden werden, ist die Bergung oder Entschärfung oft sehr gefährlich und aufwendig. Manche Minen sind instabil oder schwer zugänglich, sodass sie vorerst liegen bleiben müssen.
Kosten und Aufwand: Die Minenräumung ist sehr teuer und zeitintensiv. Es gibt Prioritäten, welche Gebiete zuerst geräumt werden, z.B. stark befahrene Schifffahrtswege oder Gebiete mit Offshore-Infrastruktur.
Diese Faktoren zusammen führen dazu, dass trotz intensiver Bemühungen nicht alle Minen gefunden und beseitigt werden können. Deshalb bleibt die Gefahr durch alte Seeminen in der Nord- und Ostsee weiterhin bestehen.
Es ist und bleibt ein Teufelszeug
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Des Humors wegen mutmaßlich, denn sie haben die Seeminen versenkt und wissen nicht mehr wo. Ganz nach dem Motto, hat es geschrieben und kann es nicht lesen, was ist es für ein dummer Esel gewesen.
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Natürlich sind die Seeminen an der Blockade beteiligt, es ist ein Instrument des Krieges, da sind wohl die Konsequenzen gewollt, auch was das Öl weltweit angeht.
Ansonsten glaube ich nicht, dass Marius starke Begriffe verwendet, um sich besonders hervorzuheben, sondern um einen bodenständigen Ausdruck zu verwenden. Habe auch manchmal Lust in Berliner Straßenslang zu verfallen, aber ich bin mit Hochdeutsch erzogen worden und ich weiß wie empfindlich hier manche Damen sind.
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Und Ja , chere @seestern47 es stimmt zweifellos was Du sagst , aber sind denn auch nicht diese tückischen Seeminen auch zumindest einen Teil daran Schuld , an dieser weitreichenden Wirtschaftskrise ?
Wenn ich Kapitän eines solchen teuren Schiffsriesen wäre , würde ich mir 2mal überlegen ob ich … ;-
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Kann doch sein, dass manche hoffen, durch eine derartige Sprache mehr Aufmerksamkeit in einem großen Diskussionsforum zu erreichen!
Ich denke, für die Techniker in der Redaktion wäre es ein Leichtes, das Erscheinen gewisser Wörter zu verhindern. Schönen Tag allen Lesern – Ricarda01 – aus der sonnigen Oberpfalz
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
Ricarda01 geändert. Grund: Tippfehler verbessert
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Diese Antwort wurde vor 1 Monat, 3 Wochen von
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Off Topic: Du bringst immer wieder interessante Gedanken ein, die leider durch Deine Wortwahl etwas untergehen. Könntest Du auf Fäkalsprache verzichten? Ständige Ausdrücke wie „Kacke“ oder „Scheiße“ lenken vom Inhalt ab. Eine etwas sachlichere Ausdrucksweise würde der Diskussionskultur hier gut tun und Deine Beiträge überzeugender wirken lassen.
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Wartet mal ab, wenn die Amis weiter so Stress machen, ist es den Chinesen einfach, die Straße von Malakka zu sperren und Maut dafür zu fordern, dann ist die Kacke aber richtig am Dampfen. Dann kannst Trumps Zölle echt vergessen.
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In meinem Posting ging es mir nicht um Seeminen an sich, sondern um die enorme wirtschaftliche Sprengkraft der Sperrung der Straße von Hormus. Eine solche Entwicklung hat das Potenzial, die globale Wirtschaft massiv zu erschüttern mit weitreichenden Folgen.
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