Startseite Foren Themen des Tages Regierung einigt sich auf begrenzten China-Einstieg beim Hamburger Hafen

  • Chili

    Mitglied
    27. Oktober 2022 um 11:14

    Getreu dem Motto „und seid ihr nicht willig…..? Gewalt geht nicht. Warten wir es ab.

    Jedenfalls muss man ja noch „Herr im eigenen Haus“ bleiben.

  • Manjana

    Mitglied
    27. Oktober 2022 um 10:51
  • Mondin

    Mitglied
    26. Oktober 2022 um 22:29

    China denkt langfristig. Kann es auch sehr leicht, da Xi nicht befürchten muss, abgewählt zu werden. Größter Nachteil einer Demokratie sind schwierige und langwierige Entscheidungsfindungen. (Nachzulesen in „Mein Kampf“)

    Mondin

  • Hannah74

    Mitglied
    26. Oktober 2022 um 20:46

    China hat einen Fuß in der Tür und das reicht dort vorerst. Herr Scholz ist nicht mein Kanzler.

    China denkt langfristig. Der Westen ist am Absteigen.

  • Chili

    Mitglied
    26. Oktober 2022 um 19:46

    Nun, dann müssen wir es einfach als „kleineres Übel“ hinnehmen.

    Was mir nicht gefällt, ist diese ständige Kritik an den Entscheidungen von Herrn Scholz.

    Ich möchte in der heutigen Situation nicht in seiner Haut stecken und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er sich diese diversen Situationen vorgestellt hat.

    Was macht der Sauerländer? Von dem kommen keinerlei brauchbare Ideen – nur Kritik.

    Als ganz übel empfinde ich die Presse in dieser Zeit.

  • Modesty

    Mitglied
    26. Oktober 2022 um 12:57

    An diesem Beispiel kann man gut sehen, wie geschickt und effizient China vorgeht, um weltweit seinen Einfluss dauerhaft geltend zu machen und überall einen Fuß in die Tür zu bekommen (und auch, wie leicht ihm das von Politikern gemacht wurde).

    Inzwischen ist das Land an den meisten und umschlagsstärksten Häfen Europas beteiligt (oder gar deren Haupteigentümer). In unmittelbarer Nähe trifft das auf die größten Hamburger Konkurrenten Rotterdam, Antwerpen, Zeebrugge und – weiter westlich – auf Le Havre und Dunkerque zu.

    Was wird wohl passieren, wenn Chinas Beteiligung komplett abgelehnt wird?

    Richtig!

    Der Hamburger Hafen könnte von China drastisch gemieden werden – womöglich bei gleichzeitigem Ausbau der Konkurrenzhäfen. Und dann? Gehen in HH und überall da, wo Abhängigkeiten vom heimischen Hafen entstanden sind, ganz schnell die Lichter aus….

    M.a.W.: Wir sitzen schon längst in der Falle – weshalb es eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen kann.

    M.

  • Manjana

    Mitglied
    26. Oktober 2022 um 11:11

    Ich teile das Unverständnis! Ann-Kathrin Büüsker vom Deutschlandfunk war heute Gesprächspartnerin bei Phoenix nachgefragt dazu. Das Kanzleramt hat lange verhindert, dass dieser Verkauf Thema wurde. Somit drängte die Zeit jetzt. In ein paar Tagen wäre die Prozentzahl der Beiteiligung erheblich höher und einflussreicher gewesen. Also Entscheidungsdruck aufs Kabinett. Wirtschaftsinteressen von HH mussten bedient werden. So wie es seinerzeit mit NS2 lief. Politische Interessen wurden abgestritten.

    Freunde, auch innerhalb der Regierung, hat sich der Kanzler damit nicht gemacht. Teilw. auch innerhalb der eigenen Partei. Auch der BP hat gewarnt! 6 Ministerien haben dagegen gestimmt. Nun kommt es wie es kommt. Wie sagte Frau Büüsker .. noch viele solcher Mooves kann sich der Kanzler nicht erlauben!

    Nicht zu vergessen jedoch, dass sich auch Daniel Günther, von eigenen Interessen für sein BL getrieben, ebenfalls dafür positioniert hat.

  • Cocco

    Mitglied
    26. Oktober 2022 um 10:55

    10:00 stimmt Paesi @Paesi , keine leichte Entscheidung; sich aber ganz zu verschließen wäre wohl auch nicht klug…

  • Paesi

    Mitglied
    26. Oktober 2022 um 10:00

    Ohne Entscheidung wäre das Geschäft, wie es ursprünglich geplant war, automatisch wie geplant Ende Oktober zu Stande gekommen. Eine Lösung musste her. China ist ein großer Handelspartner von Deutschland und Europa, aber nicht nur. Es ist nicht einfach, vorherzusagen, wie es in Zukunft mit China weitergehen wird. Ich weiß auch nicht, ob es gut ist, sich von China abzukapseln.

    Mit der Reduzierung der Anteilsprozente, gibt es nun keinen inhaltlichen Einfluss auf die Geschäftsführung, es sei lediglich eine Minderheitsbeteiligung und China bekäme keinen Einfluss auf die kritische Infrastruktur – so Herr Klingbeil.

    Ich bin da hin-und hergerissen mit meiner Meinung. Ich kenne auch das ganze Drum-Herum nicht, das zum Kompromiss geführt hat.

    Ich denke, es hätte schlecht für den Hafen werden können, weil andere Standorte, andere Nordseehäfen in Frage hätten kommen könnten, wo es bereits eine chinesische Beteiligung gibt.

  • Ricarda01

    Mitglied
    26. Oktober 2022 um 9:41

    @Chili

    Beitrag von 9:25

    Guten Morgen, liebe Chili, schön, dich mal wieder zu lesen! Ja, das wollte ich auch gerade schreiben…. Vielleicht glaubt er, dadurch die Interessen Hamburgs zu vertreten? Jedenfalls für mich unglaublich und äußerst unklug. Ricarda01Slight Frown

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