Startseite Foren Coronavirus Nachdenkenswert

  • Nachdenkenswert

    Von Robert13 am 16. April 2020 um 7:36

    Der Palliativmediziner Matthias Thöns plädiert für eine bessere Aufklärung, was eine intensivmedizinische Behandlung für Folgen haben kann.
    „Man sollte die Patienten tatsächlich ehrlich aufklären, dass Intensivmedizin nur mit minimalen Rettungschancen bei hoher Leidenslast durch die Intensivmedizin einhergeht, und fragen, möchten Sie das so, möchten Sie isoliert von Ihrer Familie, getrennt, die nicht mehr sehen, am Lebensende beatmet auf einer Intensivstation liegen, oder möchten Sie vielleicht doch lieber mit dem Risiko, dass Sie das nicht überleben, zu Hause bleiben, gut leidensgelindert? Und ich sage Ihnen, die meisten alten Menschen werden diesen zweiten Weg gehen, wenn man denen das ehrlich sagt.“
    und:
    „Menschen, die im Sterben liegen in Pflegeheimen, dürfen Besuch bekommen. Das heißt, im Pflegeheim sind sie zumindest nicht mehr von ihrer Familie getrennt, wenn sie sich für Palliativversorgung entscheiden. Auf der Intensivstation bleiben sie getrennt.“
    Mehr dazu hier:
    http://www.deutschlandfunk.de/palliativmediziner-zu-covid-19-behandlungen-sehr-falsche.694.de.html?dram:article_id=474488

    Gute Information und bleibt gesund !!!
    Robert13

    Robert13 antwortete vor 5 Jahre, 9 Monaten 14 Mitglieder · 20 Antworten
  • 20 Antworten
  • Irmgardis

    Mitglied
    16. April 2020 um 19:32

    Hallo Merlin , ich weiß nicht, was man dir schreiben könnte, was dir deine Lage leichter macht.
    Es geht doch mit der Corona Krise vorwärts und sicher wird es in den Heimen auch wieder besser.
    Alles Gute wünsche ich dir.
    Irmgardis

  • Mondin

    Mitglied
    16. April 2020 um 18:20

    Die Beatmung bei Corona-Patienten ist zu 60% erfolgreich!

    Woher hast Du diese Zahl?

    Der eingestellte Link suggeriert zumindest bei betagten Menschen weniger hoffnungvolle Zahlen. Und wie lange braucht man, um sich wirklich zu erholen? Und ist man als alter Mensch nach drei Wochen Koma und Beatmung geistig noch klar, wo doch schon nach einer kurzen Narkose sehr oft irreparable Schäden bleiben?

    Was nützt das Überleben, wenn man anschließend ein Schwerstpflegefall ist? Und wie groß sind die Chancen, nach einer Beatmung ein Leben in Würde führen zu können? Darum geht es doch.

    Mondin

  • Cocco

    Mitglied
    16. April 2020 um 15:56

    "…vielleicht hilft mir jetzt ja corona…"

    Es soll ja auch eine besonders "schöne" Todesart sein….

  • Irmgardis

    Mitglied
    16. April 2020 um 13:54

    Veteran ,wie man stirbt das weiß doch keiner und wenn
    du sagen kannst du hast ein gutes, Leben gehabt, dann
    ist doch alles gut.Den letzten Schritt hat noch jeder geschafft.
    Irmgardis

  • Irmgardis

    Mitglied
    16. April 2020 um 13:42

    Dabbes,dein Video macht richtig Lust zum wandern aber
    für mich ist das vorbei, trotzdem schön.
    Irmgardis

  • philosophin

    Mitglied
    16. April 2020 um 11:45

    @Dabbes,
    ja es wird gelebt.
    Ich bin hier zum Fitmachen und nun reicht es auch. Am Samstag geht´s heim nach 4 Wochen.
    Der Vorteil hier ist: Man redet nicht über corona, sondern über die eigenen Wehwehchen, übers Leben usw., was halt so läuft bei einer Reha.

    Schönen Tag
    phil

  • messe.erfurt

    Mitglied
    16. April 2020 um 10:04

    Hallo in die Runde dieses Thema ist sehr heikel.
    ich habe vor zwanzig Jahre mit meinen Kindern entschieden meinen Mann in Ruhe sterben zu lassen als die Organe fast nicht mehr arbeiten es war nicht leicht aber richtig .ich möchte nicht in der Ecke stehen und Alleine sterben denn was jetzt passiert ist menschenunwürdig ,mir graut davor.
    Meine Kinder wissen was zutun ist ,ich hoffe sie halten sich dran will in Würde gehen und keiner hat Recht uns zu hintern.
    Musste vor vier Jahren meine Tochter mit 53 Jahren gehen lassen seit dem ist Alles anders.
    Passt auf euch auf.
    Messe

  • philosophin

    Mitglied
    16. April 2020 um 9:58

    Meine Pateintenverfügung liegt in Kopie bei meiner Hausärztin und sie hat mir alles genau erklärt, bevor ich meine Verfügungen getroffen habe. Und sie hat unterschrieben, dass einen Aufklärung stattgefunden hat, ich also weiß, was ich da verfügt habe.

    Ich kenne aus dem Freundeskreis den Fall, dass trotz eindeutiger Pateientenverfügung jeden Tag aufs Neue die Familie dafür sorgen mußte, dass sie respektiert wird. Da ging es unter anderem um künstliche Ernährung, die eindeutig -nach Aufklärung darüber- abgelehnt wurde.
    Die Oma lag im Sterben und jeder wußte das, auch die Ärzte und die Oma selbst.

    Schönen Tag
    phil

  • Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer
    16. April 2020 um 9:29

    Antwort @ happyday :

    Ja , kann ich mir vorstellen.

    Aber nicht bei mir.
    Die richtige Vorsorge ist entscheidend.

    Da muß auch der Hausarzt schon bei der Erstellung u. nachher auch bei der Umsetzung der Verfügungen mit eingebunden sein.
    Und es muß eine notarielle Beurkundung hinterlegt werden,damit das was du beschrieben hast,nicht vorkommt.

    Klaus

  • pauline68

    Mitglied
    16. April 2020 um 9:18

    Meine Tochter, in der Intensivpflege tätig, sagte mir, dass sie noch keinen Fall erlebt hat, in dem die Patientenverfügung nicht beachtet wurde.

    Man sollte allerdings einmal im Jahr die Patientenverfügung mit aktuellen Datum versehen und nochmals unterzeichnen. Das riet mir die Notarin, mit deren Hilfe ich meine verfasst habe.

Seite 1 von 2

Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.

Verstoß melden

Schließen