Der Heimwerker
Ein Mensch, den Lebenslast ließ Murren,
sucht seinen Arzt auf, Er will zum Kuren.
Dort sieht Er Sie, die Märchenfee,
Er eilt auf Sie zu, mit Saft beim Antre.
Sie liebe nur Ihn, Er liebe nur Sie,
Das blitzblankste Glück voller Harmonie.
Sie Nippen am Wein, Er führt kühn zum Tanze,
Umgarnet Sie heftig, gleich einer Schlingpflanze.
Er ist nun nachhause, die Krachledernen flattern,
Sein Weib will Ihn wieder, aufs Neue ergattern.
Er spricht jetzt zum Weibe mit frostiger Stimme,
ICH GEHE! , nicht ohne die Schlag-Bohrmaschine.
Er steigt in den Keller, mit eiskaltem Blick,
Da hört Er wie leise die Türe einklickt.
Sein Weib, wie Er glaubte, Ihn lang schon verlor,
Schob flugs und ganz listig den Sperr-Riegel vor.
Er bohrt jetzt beim Weibe mit mürrischer Miene,
Träumend, stillschweigend von der Ex-Konkubine.
Nikl
Gibt es die Bohrmaschine noch? Ich hoffe, Du bohrst die schönsten Löcher! lächel