Rund ums auspacken

Nun, es weihnachtete und ich bin mit Sack und Pack angekommen. Irgendwie bin ich ja ein Chaot und sage, daß ich den mittleren Wahnsinn liebe. Jedoch es gibt Grenzen. Das Umzugsteam war wohl etwas überfordert. Immerhin der Herd geht, dafür geht im Bad kein Warmwasser, naja das kenne ich ja noch von früher (Wanne in die Stube und Wasser auf dem Herd gebraten). Für kurz geht das schon irgendwie. Eine Nachbarin brachte mir ein kleines künstliches Bäumchen,
(Sie haben sicher nichts für Weihnachten, das Licht geht zwar nicht, sagte sie aber dennoch frohes Fest.) und ein Päckchen mit Plätzchen.

Gestern wollte ich noch ein wenig, so frisches und Brot im nahe gelegenen Supermarkt einkaufen.
Schnell hatte ich die paar Teile zusammen, Milch Joghurt Brot Kartoffeln und ein Sixpack. Dann bummelte ich noch ungefähr eine halbe Stunde im Laden herum, gucken wo alles ist und was es gibt. Kurz vor 14.00 Uhr ging ich gemütlich zur Kasse, es wird eingetippt, ich packe ein, doch dann der Schreck, kein Geldbeutel dabei. (Alles passiert irgendwann zum ersten Mal). Somit keine EC-Karte oder Personalausweis (Einkauf aufs ehrliche Gesicht) naja irgendwie wird es gehen. Etwas ist ja da und in der Friere ist auch genug, werde nicht verhungern.

Heute, 1.Feiertag war ich bei dem Ehepaar aus meinem letzten Blog eingeladen. Hm lecker, Schlesische Klöße, Ente nach Großmutters Rezept und Rotkohl, vorher
Suppe und nachher rote Grütze und Eis. Als er sich dann hingelegt hatte konnte sie mal wieder loslassen und von den Veränderungen der Belastung erzählen. Ich glaube das hat ihr gut getan. Sie muß jetzt bereits die Haustüre absperren damit er nicht einfach losgeht. Als sie von meinem Pech mit dem Einkauf hörte, hat sie mir gleich Klöße, Kraut und Soße eingepackt.

Irgendwie fühle ich mich gerade gut. Sitze zwar im Internetcafe (meines geht noch nicht, Fernsehen auch noch nicht) weil der Zug von dem ich jemand holen möchte 50 Minuten Verspätung hat. Ist das nicht ein typisches Beispiel für Gestaltung von Chaos?

Wünsche allen die es lesen ein gutes REST-Fest, Achim

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