Hindulotus

Der höchste Mensch gebraucht sein Herz wie einen Spiegel.Er geht den Dingen nicht nach und geht ihnen nicht entgegen;er spiegelt sie wider,aber hält sie nicht fest.Darum kann er die Welt überwinden und wird nicht verwundet.Er ist nicht der Sklave des Ruhms; er hegt nicht Pläne;er gibt sich nicht ab mit Geschäften;er ist nicht Herr des Erkennens.Er beobachtet das Kleinste und ist doch unerschöpflich und weilt jenseits des Ich.Bis aufs Letzte nimmt er entgegen,was der Himmel spendet,und hat doch,als hätte er nichts.Er bleibt demütig.

Tschuang-tse

Bei der Geburt des Prinzen Siddharta öffnete sich eine Lotusblüte,und der spätere Buddha trat in ihre Mitte,um die acht Richtungen des Horizonts zu überschauen.
Darüber hinaus schaute er in die Höhe und in die Tiefe.So gewann er eine allumfassende seelische Weltorientierung,bei der Denken,Fühlen,Intuition und Empfinden integriert sind.
Diese symbolische Geste des ordnenden Schauens kann man mit diesem Mandala nachvollziehen.

Lotusblüte,Basaltornament,Indien,7.Jahrhundert v.Chr.

http://www.youtube.com/watch?v=GVybTKnUyz8

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