Olympia 2008: 7 x Gold + 1

Es gab Zeiten, da geriet unsereine beim Anblick von 7 Goldmedaillen auf einer nassen Männerbrust in Wallungen und stellte frivole Mutmaßungen über die Qualitäten feuchter Schnauzbärtchen an.... Ich denke dabei an Mark Spitz, schön, schlank, schnell – ein flinkes, elegantes Seepferdchen, mit dem Frau sich gern getummelt und Wasserballett geübt hätte.

Statt der wohl proportionierten Schwimmer vergangener Olympiaden stürzen sich in diesen Tagen grauhäutige Walrösser zwischen die Leinen, allen voran Michael Phelps, ein unten kläglich zu kurz gekommener und oben lächerlich überproportionierter Schaufelbagger, bei dem Hals und Kopf den gleichen Durchmesser und die überdimensionalen Ohren vermutlich eine stabilisierende Aufgabe haben. Ein Plastikschwimmer, den ich morgen schon wieder vergessen habe.

Ihm wünscht Frau so viele Goldmedaillen, dass ihre Last ihn hindert, je wieder aus dem Schwimmbecken heraus zu klettern und seine unter Verdacht stehenden Gene weiter zu geben. Friede seinen Flossen und den Häuten zwischen seinen Zehen!

M. 😉

Kommentare

  1. ich finde es ungerecht was du über phelps sagst, er ist doch ein super athlet. er vertilgt täglich 12000 kalorien, dafür muss er doch belohnt werden. woher weist du so genau dass er untenherum zu kurz geraten ist? 🙂

  2. Weil es nicht zu übersehen ist!

    Die Kürze seiner Beine steht ihn einem bizarren Verhältnis zur Länge seines Oberkörpers - wie die Stummelchen am unteren Ende eines Walrosses.

    M. 😉

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