Carlinette
Erstellte Foren-Antworten
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Liebe @Jessica8o, klar, wenn der Text auf einmal weg ist, ist das ärgerlich. Passiert mir auch schon mal, aber hier im Forum habe ich es öfters geschafft, mit der Pfeiltaste („zurück zur vorigen Seite“) zum Eingabefeld zurückzukommen und den Text wiederzukriegen. Manchmal hilft es auch, Steuerung + Z einzugeben – je nach dem, woraufhin der Text verschwunden ist. Und wenn du gar kein Risiko eingehen möchtest: von Zeit zu Zeit den gesamten Text mit Steuerung + C in den Zwischenspeicher kopieren. Dann bleibt zumindest der Teil schon mal gespeichert.
Hoffe, das nützt dir oder sonst jemand, und wenn nicht, ist’s nicht schlimm! Einen guten Abend!
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Hallo, beste Genesungswünsche an @Yossarian! Wie ich sehe, ist dir der Appetit nicht vollends vergangen – das ist sehr positiv, denn bei einem richtig schlimmen Verlauf rutscht der halbe Hahn nicht mehr!
Zur allseitigen Belustigung hier eine kleine Realsatire:
Wir sind hier moderne Rentner mit intensivem PC- und Mailverkehr, aber manchmal geht es mir mit der Modernisierung doch ein wenig zu weit! Die Kostprobe des Tages:
Eine Kassiererin lockt schlangestehende Kunden im Supermarkt mit dem Versprechen an die SB-Kassen, das gehe schneller und „ganz leicht, und ich helfe Ihnen ja auch dabei“. Ich lasse mich locken, obwohl ich es bislang immer abgelehnt habe. Ihre Hilfe: den ersten Barcode erfassen, nachfragen, warum auf dem Gemüse zwei gleichlautende Etiketten kleben (tja, die SB-Waage hat gemuckt), und dann issie weg. Nun stehe ich da und versuche mein Heil.
Nach zwei Artikeln geht nichts mehr, eine Leuchte blinkt, erklärt mir aber nicht warum. Die Kassiererin kommt wieder und erklärt: Ich hätte meine leere Einkaufstasche nicht auf die Ablage für gescannte Waren legen „dürfen“. Aha. Tasche runter, Blinken ist weg, weitermachen. Aber blöd, dass ich die Waren nicht gleich in der Tasche verstauen kann, wäre praktischer gewesen. Nach weiteren zwei Artikeln Anzeige: ich soll die „Betreuerin“ bemühen. Aha, Betreuerin: Dann ist das hier wohl eher eine Art Veranstaltung für betreuungsbedürftige Personen. Und allmählich komme ich mir tatsächlich so vor, also ein wenig unmündig, begriffsstutzig und unangepasst.
Das war der Punkt, an dem ich der Betreuungsperson gesagt habe, dass ich jetzt alles wieder mitnehme und zur „normalen“ Kasse gehe. Sie hat geseufzt und alles storniert. An der normalen Kasse mit einer freundlichen, kompetenten Kassiererin habe ich nochmal gefragt, wie ich denn die Gurke hätte scannen sollen, die hat ja keinen Barcode. Tja, sagte die freundliche Dame, da hätte ich an der SB-Kasse nochmal die Betreuerin holen müssen. Ach so…!
Tschüß und bis zum nächsten Mal hier!
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Hallo @donmartin62,
kann verstehen, dass mit den vielen Papieren, Anläufen und Wartereien Frust entsteht. Außerdem liegt jeder Fall wieder anders, und deiner scheint nicht der simpelste zu sein. Da kostet es dann nochmal eine Extraportion Geduld.
Keine Ahnung, ob das tröstlich ist oder nicht – jedenfalls kann ich mitfühlen, dass die Zeit gerade stressig ist. Möchte aber auch betonen, dass das keinesfalls an den Menschen in den Ämtern liegt, wenn meine eigenen Anträge beim Renteneintritt ebenfalls viel Zeit und Nachfragen benötigten. Ich habe immer wieder erlebt, dass die Sachbearbeiter telefonische Nachfragen geduldig und kenntnisreich beantworteten und sogar gelegentlich Tipps gaben, wie man es am besten „dreht“.
Unlautere Abläufe sind mir überhaupt keine begegnet. Manches kommt einem schon mal schräge vor, erklärt sich dann aber doch durch die ausgesprochen komplizierten Regelungen. Durch die steigt tatsächlich kein normaler Mensch mehr durch. Gerecht, ungerecht…? Im Grunde sind die Gesetze gerade deshalb so kompliziert, weil man akribisch versucht hat, möglichst allen Sonderfällen Rechnung zu tragen. So richtig nach Strich und Faden betrogen wird normalerweise keiner. Nur jemand, der im Arbeitsleben gar nicht eingezahlt oder sonstwie vorgesorgt hat, trifft m.E. das böse Erwachen.
So weit mein Glaube an den Sozialstaat
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Das ist in der Tat ein toller Anreiz, liebe GeSa! Natürlich können wir nicht beliebig viel und beliebig lange weitermachen, aber das bisschen, was geht, finde ich immer nett.
Wobei es mir im Grunde weniger auf die hinzuverdienten Euros ankommt als auf das Bewusstsein, dass ich die paar Stunden Arbeit immer noch hinkriege. *Noch*, wie gesagt. Ich habe das Glück, die Arbeitsmenge an meine Befindlichkeit anpassen zu können. Wenn ich merke, dass es zu viel wird, kann ich Anfragen auch sausen lassen. Das ist mein Luxus! Im „richtigen“ alten Berufsleben wurde ich ja nie gefragt, ob es gerade zu viel war oder nicht -
@Sanche64, heute um 11:23: Nein, es stimmt allenfalls zur Hälfte, dass das Bürgergeld erhöht wird, während Renten und Löhne stagnieren. Richtig ist, dass die Anpassung des Bürgergelds Anfang 2024 nachträglich als zu hoch betrachtet wurde, weil die Inflation sich beruhigt hat. Dafür gibt es jetzt 2025 eine Nullrunde. Keinen Cent mehr pro Monat.
Aber seien wir mal ehrlich: 563 €/Monat für meinen Single-Haushalt fände ich in keiner Weise üppig. Bin froh, mehr zu haben und über Mehrwertsteuer, Soli und Spenden ein wenig zur Verträglichkeit von geringen Einkommen beitragen zu dürfen.
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@GSaremba61, abseits vom Thema aber nur ein bisschen, nämlich zur Belohnung für längeres (Weiter-) Arbeiten: Die in Frankreich heftig kritisierte Rentenreform hat das Renteneintrittsalter hier schrittweise um 2 Jahre erhöht, was mich nicht mehr betrifft; dafür aber u.a. eine interessante Neuerung eingefügt:
Statt wie früher für einen Rentnerjob Rentenbeiträge einzubehalten, die keine neuen Anwartschaften mehr begründeten und somit dem Beitragszahler nichts brachten, werden neuerdings die Rentenbeiträge angerechnet. Wenn man genug davon gesammelt hat, kann man inzwischen eine kleine „zweite Altersrente“ beantragen. Finde ich gar nicht schlecht!
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Auha, hier wird ja auf Politiker eingedroschen…! Von den vielen Pauschalaussagen kann ich die wenigsten nachvollziehen. Habeck nix von Wirtschaft verstehen – aber Forum-für-Senioren-Diskutanten wissen besser als er, was zu tun wäre? Originell. Und dass Merz im Ausland geschätzt wird, nun, das ist mir hier in Frankreich nicht aufgefallen. Der Mann wird hier bislang ignoriert, er hat ja auch kein Mandat, was ihn wichtig machen könnte.
Ich gebe zu, dass ich Grundsatzdiskussionen über volkswirtschaftliche Strategien nicht weiter verfolge. Aber man möge doch einige Punkte bedenken, bevor man Habeck als „gescheiterten“ Minister abstempelt:
1. macht der Wi-Minister die Politik nicht allein. Denken wir mal schnell daran, ob Lindner mit seinem Kollegen Habeck stets gleichgezogen hat oder nicht?
2. ist Deutschland keine autarke Insel! Wenn in der ganzen Welt Krisen und Kriege toben, kann der weiseste Wirtschaftsminister deren Folgen kaum abfedern. Wir haben lange genug von der globalen Wirtschaft profitiert und können uns kaum beschweren, wenn der ungestrafte Luxus irgendwann passé ist.
3. ist es in der Wirtschaftspolitik immer die Frage, ob langfristige und ökologische Kosten einbezogen werden. Die CDU und AfD, und erst recht Leute wie Trump, finden sich schnell mit Raubbau an der Natur, Verseuchung mit Pestiziden und langfristig ungelösten (!!!) Lagerproblemen für entsorgte AKW-Brennelemente ab. Hauptsache, die Börse floriert. Aber das hat m.E. noch lange nichts mit „Können“ zu tun. Dass zahlreiche Bürger das unverantwortlich finden, weil sie unseren Kindern und Enkeln einen möglichst bewohnbaren Planeten hinterlassen wollen, ist doch beruhigend.
Hier im Seniorentreff könnte doch mal ein Wörtchen Fuß fassen, das die Nachhaltigkeit betont: die „Enkeltauglichkeit“!
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@Joly, deinen Beitrag halte ich – sorry! – für möglicherweise irreführend. Die Einkommensteuer wird eben NICHT auf das Bruttoeinkommen erhoben, sondern auf das versteuerbare Einkommen, sprich Brutto minus Sozialabgaben, Freibeträge und ggf. weitere absetzbare Ausgaben (Unterstützung von Pflegebedürftigen, Spenden, Spesen usw. – lange Liste).
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Stimme GeSa zu, ein Steuerverein ist eine gute Adresse, wo solches Fachwissen zu einem noch vertretbaren Preis geboten wird. Die Beiträge sind nicht besonders hoch, wenn man nicht sooo viel verdient.
Ich bin im hier vorgestellten Fall nicht sicher, ob alle über dasselbe Thema reden. Der Hinzuverdienst war früher mal gedeckelt, d.h. die Rente konnte bei höheren aktuellen Einkommen gekürzt werden – zumindest, wenn man früher gegangen war. 2023 wurde die „Hinzuverdienstgrenze“ aber gekippt, auch für Leute, die nicht schon besonders langjährig versichert waren oder die Regelaltersgrenze erreicht haben. Das soll wohl dazu ermutigen, auch nach der Rente noch ein wenig weiterzuarbeiten.
Die Versteuerung von Renten ist nochmal ein anderes Thema. Ich glaube nicht, dass die Besteuerung sich sprunghaft um 1400 oder sogar 3000 € erhöhen kann. Und… schmerzhaft hohe Einkommensteuer zahlen eh nur Leute, die schon ein passables Einkommen beziehen. Genau für solche Fragen ist der Steuerverein ein guter Ansprechpartner; wir hier sind ja größtenteils Mitbetroffene statt Fachleute.
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Hallöchen! Das ist ja interessant: Selbst ihr älteren Hasen wisst auch nicht *genau*, wie die Moderation hier gepflegt wird. Stört mich allerdings nicht weiter, es nicht zu wissen. Hauptsache, bei eindeutigen Verstößen stehen Mittel bereit, sie zu löschen.
In anderen Foren können sich – je nach Beschaffenheit der Klientel – tatsächlich hinreichend bewährte User als Moderatoren qualifizieren. Aber ehrlich, Spaß macht das kaum! Man kann es nie allen recht machen und wird ohnehin nur eingeschaltet, wenn es richtig knallt. Viel angenehmer ist das Gefühl, „wir moderieren uns hier selbst“, so wie es bei dem Kriegs-Thread ja auch passiert ist. Es gab Meldungen an die Redaktion, öffentliche Meldungen und PM an die Verursacherin der Verstöße. Besser kann eine Gruppe echt nicht laufen, oder?