Sächsische Schweiz

Die zweite Station in diesem Sommer war Bad Schandau. Ein kleines Städtchen mitten in der Sächsischen Schweiz. Ob mit Dampfer, Auto oder wie ich mit dem Zug, es ist immer ein Erlebnis durch das Elbsandsteingebirge zu pilgern. Die bizarre Felswelt verzaubert den Betrachter. Nicht nur Caspar David Friedrich verewigte vor ca. 200 Jahren diese Gegend in einigen seiner Werken. Der Malerweg ist Beleg dafür, wie beliebt diese Gegend bei Künstlern war und ist.
Mit der Entwicklung der Bäderkultur in Deutschland erwachte auch Bad Schandau vom Schifferstädtchen zum zeitweise mondänen Kurort. Die Reichen und Schöne taten hier damals, was wir heute Wellness nennen würden. Gut ausgeschildert dem Flößerstieg entlang erfährt man alles Wissenswerte über Bad Schandau, seine Geschichte, sein Leben und Kampf mit der Elbe. Kirche, Marktplatz, das ehemalige Kurtheater, Kirnitzschtalbahn, Kurpark geben dem Ort das Gepräge.

Gefragter Anlaufpunkt heute ist die Therme. Im Salzwasser bei entspannender Musik schweben - ich gönne es mir immer mal wieder. Blickpunkt heute ist am Elbufer ein neuer Hotelkomplex, entstanden aus den alten kleinen Hotels, die sich dort früher aneinander reihten. Von Außen glaubt man kaum, dass das alles ein Hotel ist. Innen staunt man, wie großzügig alles angelegt ist.
Wanderfreunde kommen in dieser Gegen voll auf ihre Kosten. Kurze, längere und richtig lange Touren - für jeden gibt es Ziele. Pedalritter können den Elberadweg nutzen und genießen und es tun viele.

Besucher von Dresden sollten unbedingt einen Abstecher in die Sächsische Schweiz machen. Sie werden belohnt.

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