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  • Wird das „LEBEN“ bald zum Luxus?

    Von Genuss am 6. April 2026 um 17:49

    Deutschland 2026: Das Schlaraffenland der unbezahlbaren Lebensmittel

    Willkommen im kulinarischen Wunderland, wo der Wocheneinkauf inzwischen so viel kostet wie ein Kurzurlaub – nur ohne Strand, Sonne oder Erholung. Durchschnittlich 393 Euro im Monat geben die Deutschen jetzt für Lebensmittel aus. Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass man dafür nicht nur Essen, sondern auch eine Portion Nervenzusammenbruch und chronischen Geldbeutel-Schock bekommt.

    Im Süden Deutschlands zahlt man sogar noch mehr – weil man dort offenbar nicht nur Essen kauft, sondern gleich ein Statussymbol. „Bio“, „Regional“ und „Tierwohl“ sind die neuen Luxusgüter, mit denen man sich von den armen Ostdeutschen abheben kann, die sich mit kleineren Haushalten und weniger Geld begnügen müssen. Solidarität? Fehlanzeige. Hauptsache, der Salat ist teurer als der Nachbar.

    Inflation? Ach, das ist doch nur ein nettes Wort für „Wir nehmen dir dein Geld weg“

    Die Inflation hat sich in Deutschland so gemütlich eingerichtet, dass man sie schon fast als Mitbewohner betrachten könnte. Sie bringt ständig neue Freunde mit: Energiepreise, Dünger, Transportkosten – alle zusammen sorgen sie dafür, dass Brot, Schokolade und Tiefkühlpizza bald unbezahlbar werden. Aber keine Sorge, die Verbraucher sind ja schon Meister im „Preise vergleichen“ und „Sonderangebote jagen“. 47 Prozent achten jetzt „viel mehr“ auf Preise – was im Klartext heißt: Sie zählen jeden Cent, während sie sich fragen, ob sie lieber das letzte Stück Kuchen oder die Miete bezahlen.

    Einkaufsgewohnheiten: Der tägliche Supermarkt-Marathon als Volkssport

    Mehr als die Hälfte der Deutschen rennt mehrmals pro Woche oder sogar täglich zum Supermarkt – wahrscheinlich, um wenigstens irgendwo noch das Gefühl von Kontrolle zu haben. 7 Prozent schaffen es sogar, jeden Tag durch die Gänge zu hetzen, als wäre es ein olympischer Wettkampf. Die anderen 38 Prozent sind pragmatisch und erledigen ihren Einkauf einmal pro Woche – was auch reicht, wenn man bedenkt, dass man sich das Essen mittlerweile gut einteilen muss, weil der Geldbeutel sonst rebelliert.

    Lieferdienste: Luxus für die Reichen, Albtraum für den Rest

    Nur 7 Prozent lassen sich ihre Lebensmittel regelmäßig nach Hause liefern – der Rest schleppt sich lieber selbst durch die Gänge, um wenigstens ein bisschen Bewegung zu bekommen. Oder vielleicht auch, weil der Lieferdienst noch mehr kostet und das Budget schon so knapp ist, dass man sich das nicht leisten kann. Komfort? Luxus? Nein danke, lieber Muskelkater und Frust beim Anstehen an der Kasse.

    Fazit: Deutschland 2026 – Ein Land, das seine Lebensmittelpreise vergöttert

    Die Deutschen lieben ihre Lebensmittelpreise so sehr, dass sie ihnen täglich mit Argusaugen folgen, sich über jede Preiserhöhung empören und trotzdem brav weiter einkaufen. Man könnte fast meinen, die Preise sind ein Volkssport geworden – und der Supermarkt die Arena, in der täglich um jeden Cent gekämpft wird. Bleibt nur zu hoffen, dass der Iran-Krieg und die steigenden Energiepreise uns nicht noch mehr überraschen, denn dann wird der Einkauf zum echten Abenteuer. Aber keine Sorge: Mit ein bisschen Glück gibt’s bald wieder Sonderangebote – und dann heißt es wieder: Ran an die Regale, bevor der Nachbar alles wegkauft!

    Quelle: https://newsflash24.de/wirtschaft/lebensmittelkaeufe-in-deutschland-ein-ueberblick-ueber-trends-und-vorlieben/

    seestern47 antwortete vor 2 Monaten, 1 Woche 8 Mitglieder · 22 Antworten
  • 22 Antworten
  • seestern47

    Mitglied
    8. April 2026 um 9:36

    Dito @Carlinette 🙋‍♀️👍

  • Carlinette

    Mitglied
    7. April 2026 um 22:45

    Die Darstellung im Eröffnungspost fand ich nun auch reichlich polemisch. „393 € … wenn man bedenkt, dass man dafür nicht nur Essen, sondern auch eine
    Portion Nervenzusammenbruch und chronischen Geldbeutel-Schock bekommt“
    , nee echt jetzt, namentlich für Essen und Wohnen Geld zu haben und auszugeben ist doch ziemlich normal, oder? Und warum wird die Erkenntnis, dass 7% der Leute täglich einkaufen gehen, gleich aufgebläht zu „jeden Tag durch die Gänge zu hetzen, als wäre es ein olympischer Wettkampf“?? So einen Quatsch lese ich selten und brauch ihn nicht wirklich.

    Und ein wenig besser redigiert wäre das Lesen zumindest angenehmer, s. „Hauptsache, der Salat ist teurer als der Nachbar.“ Nachbarn kann man doch nicht auf dem Bauernhof kaufen, oder? 😆

    Nichts für ungut, ich hab an der Kritik nicht gespart, aber chronische Miesmacherei ist auf Dauer m.E. ein gefährliches DIng. Am Schluss landen dann noch einige mehr bei der Überzeugung, nur die Extreme könnten noch ihre Interessen vertreten („ham wir ja noch nie ausprobiert, kann ja nicht schlimmer werden…“). Übrigens: doch, ham wir schon ausprobiert, UND es würde um Längen schlimmer.
    Sagt Carlinette heute abend, weil die Weltlage auch ohne Nörgelei schon schief genug ist!

  • Marius

    Mitglied
    7. April 2026 um 18:03

    Ja Maedchen, ich mache es genauso bei „Flaschenpost“, ich wähle die Uhrzeit zur Lieferung wann sie in meiner Nähe sind, ihnen hilft es wegen der Logistik, und der Zusteller kriegt Trinkgeld, macht man auch sonst im Restaurant. Beide zufrieden 🙂

  • Maedchen

    Mitglied
    7. April 2026 um 17:54

    Marius, wie gesagt, ich lasse mir meine Lebensmittel (Rewe) und Getränke auch nach Hause liefern.

    An einem Tag in der Woche ist die Lieferung kostenfrei. Den wähle ich na klar, und gebe dann lieber dem Zusteller ein dickes Trinkgeld . Dann freuen sich immer zwei.

  • Maedchen

    Mitglied
    7. April 2026 um 17:46

    GSaremba ,Ich muss gestehen, ich wusste so gut wie gar nichts über Sozialtickets. Nun habe ich recherchiert und festgestellt, dass sehr viele Städte/Komunen verbilligte Tickets für die Öffentlichen anbieten. Sogar bundesweit. Leider noch nicht alle.

  • Marius

    Mitglied
    7. April 2026 um 17:40

    Ach @Maedchen , ich muss micht nicht rechtfertigen, es ist aber so. Meine Ex-Frau läßt sich auch Getränke bringen, obwohl sie noch flink unterwegs ist. Und die Kisten sind nicht leicht zum Schleppen. Es ist aber klug und vorrausschauend, denn jeden Tag wartet eine Gehwegplatte darauf, um dich ins Stolpern zu bringen, und brichst dir was dabei, hast deinen Salat, da ist mal Pause oder Sense mit Flinksein und Einkaufen laufen… 🙁

    • Diese Antwort wurde in vor 2 Monaten, 1 Woche um  Marius geändert.
  • Maedchen

    Mitglied
    7. April 2026 um 17:14

    Muss man sich dazu bekennen, Marius? Ich lasse mir meine Lebensmittel und Getränke auch nach Hause liefern, deshalb machen mir meine „Einkaufsbummel“ noch richtig Spaß.

  • Ricarda01

    Mitglied
    7. April 2026 um 16:04

    Da ich keine Ahnung habe, wer überhaupt berechtigt ist, ‚Bürgergeld‘ zu bekommen, halte ich mich aus dieser Diskussion raus. Allen einen schönen Tag – hier in der Oberpfalz mit Sonne und Balkonwetter. Ricarda01

  • GSaremba61

    Mitglied
    7. April 2026 um 15:11

    Deutschlandkarte, @Maedchen es gibt Sozialtickets im Abo und ja das ist tatsächlich 2,50€ höher als der angesetzte Betrag im Bürgergeld. Auch die Lebensmittelkosten sind zu niedrig. Andererseits der Gesamtsatz ist 563€. Da sind Haushaltskosten, Kleidung, Haushaltsgeräte drin. Monatl. Auszahlung, wenn man diese „Nebenkosten aufs Jahr hochrechnet und man bedenkt dass man nicht monatlich Kleidung und Haushaltsgeräte kauft, dazu bei größeren Anschaffungen auch noch mal Zuschüsse beantragen kann, dann bleibt monatl. ein wenig Luft.

    Übrigens, das VRR-Monatsticket im Abo, also für den täglichen Gebrauch ist sogar ca. 6€ billiger als der angesetzte Betrag im Bürgergeld.

    Es ist kein Luxus, doch ich denke auch, so schnell wie die Preise steigen kann die Gesetzgebung nicht folgen. Andererseits müssen sie rechnen, denn es bezahlt der Bürger.

    GeSa

  • Marius

    Mitglied
    7. April 2026 um 14:54

    Ich bekenne mich zu den Leuten, die sich ihre Lebensmittel frei Küche bringen lassen, meistens 2x im Monat. Einen Marathon im Supermarkt zu absolvieren kommt bei mir nicht infrage, ich gehe garnicht mehr ausm Haus, meine längsten Eskapaden sind die zum Briefkasten und der Gang in den Keller zur Waschmaschine. Und sowas kostet Kraft wenn man gehbehindert ist. Treppen runter, Treppen rauf.

    Bin ich reich? Nein, aber sowas MUSS ich mir gönnen, ob es mir gefällt oder nicht. Tja, aber ich lebe allein, und ein Auto hab ich auch nicht, das kompensiert sich irgendwie, Anderen geht es nicht so „gut“.

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