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Winter
Von Mondin am 6. Januar 2026 um 9:09Es ist ein Schnee gefallen,
hat alles graue zugedeckt,
die Bäume nur gen Himmel nicht,
bald trinkt der Schnee das Sonnenlicht,
dann wird das alles blühen,
was unter unsern Bäumen jetzt
kaum Wurzeln streckt.Richard Demel (1863-1920)
Ricarda01 antwortete vor 1 Monat, 1 Woche 5 Mitglieder · 7 Antworten -
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Guten Morgen, liebe Seestern! Ja, von Eichendorff, einer unserer berühmtesten (ober)-schlesischen Dichter! In der Erinnerung habe ich noch seine Novelle: ‚Aus dem Leben eines Taugenichts.‘
Wenn ich lese, dass er in Polen geboren ist, werde ich wütend! Als er 1788 auf Schloss Lubowitz in der Nähe von Ratibor geboren wurde, war Oberschlesien deutsch und gehörte zum Königreich Preußen.
Nein, ich bin keine Revanchistin – und akzeptiere, dass wir durch den Hitlerkrieg Nieder- und Oberschlesien verloren haben. Schönen Tag – Ricarda01, Niederschlesierin wie ihre Vorfahren (geb. in Liegnitz, jetzt Legnica).
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Stille Winterstraße
Es heben sich vernebelt braun
Die Berge aus dem klaren Weiß,
Und aus dem Weiß ragt braun ein Zaun,
Steht eine Stange wie ein Steiß.Ein Rabe fliegt, so schwarz und scharf,
Wie ihn kein Maler malen darf,
Wenn er’s nicht etwas kann.
Ich stapfe einsam durch den Schnee.
Vielleicht steht links im Busch ein Reh
Und denkt: Dort geht ein Mann.Joachim Ringelnatz
(1883-1934)-
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Mondin geändert.
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Matthias Claudius, Ein Lied hinterm Ofen zu singen.
Der Winter ist ein rechter Mann, kernfest und auf die Dauer;
Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an
Und scheut nicht süß noch sauer.
……….
Die weiteren 4 Verse im Link
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Winter_ist_ein_rechter_Mann
de.wikipedia.org
Der Winter ist ein rechter Mann – Wikipedia
Der Winter ist ein rechter Mann – Wikipedia
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Noch ein Gedicht!
Es schneit, hurra, es schneit!
Schneeflocken weit und breit.
Ein lustiges Gewimmel
kommt aus dem grauen Himmel.
Was ist das für ein Leben
sie tanzen und sie schweben
sie jagen sich und fliegen.
Der Wind bläst vor Vergnügen.
Und nach der langen Reise
setzen sie sich leise
aufs Dach und auf die Straße
und frech Dir auf die Nase.
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Winter
Es fällt ein stiller, feiner Schnee
auf alle Dinge leis herab;
die Welt wird weit und weiß und weh
und deckt sich zu mit sanftem Grab.
(Quelle: Rainer Maria Rilke, Neue Gedichte, 1907)
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