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Windgedicht von Walter Kruppa 1902-1944
Schlafe ein , mein Kind.
Das ist nur der Wind,
der die Fenster und das Tor anfällt.
Er kommt weit vom Meer
und läuft blind einher
in den großen Garten dieser Welt.
Trägt des Drachens Flug
hoch zum Wolkenzug,
wühlt im braunen Laub mit rascher Hand.
Einstmals über Nacht
aber bringt er sacht
wieder neuen Frühling in das Land.
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