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@roteZora
Ist heute Dramen-Tag? Mein Zahnarzt verabschiedete sich eben (im Beisein seiner MTA) auch mit Shakespeare (Macbeth, erste Szene): ‚When shall we three meet again? In thunder, lightning, or rain?
Wenn man das Dramatische aus der Schilderung herausnimmt, bleibt für viele die wohltuende Erfahrung von Entschleunigung und die Erkenntnis übrig, dass man seine (beruflichen) Ziele auch mit weniger Hektik und statt im Anzug/Kostüm und in großer Besetzung auch in Jeans und im kleinen Kreis erreichen kann.
Wenn also jemand freiwillig etwas beibehalten möchte, das er als positive Erfahrung während der Pandemie erlebt hat, verdient das nicht, mit ‚abfinden‘ beschrieben zu werden. Im Gegenteil: Es wäre wünschenswert, wenn viele der Regeln, nach denen das Berufsleben vor der Pandemie organisiert war, nun in Frage gestellt und ggfs. geändert/modernisiert würden.
Und was die Vorsicht betrifft: Je länger es dauert, desto selbstverständlicher wird die Abwehrhaltung verinnerlicht, auch in vorauseilender Form – bis auch der notorischste Berufsbegriffsstutzige begreift, dass er vom Virus genau so hingerafft werden kann wie von einem Tesla mit defekter Software…
Viel irritierender als genaue, stets aktualisierte Informationen zu SARS-Cov-2 finde ich persönlich den pseudo-besorgten Covid-Zirkus, in dem die immer gleichen profilneurotischen Politiker sich gegenseitig mit doppelten und dreifachen Maßnahmen-Salti übertreffen – vorwärts und rückwärts – und den unsäglichen Markus Lanz, der ihnen die Manege dafür bietet!
M.
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…vor allem gibt es noch immer Corona – wer Vernunft walten lässt und vorsichtig bleibt, muss sich daher auch nicht verspotten lassen….
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Warum 1/10 der Menschen ihren gewohnten Alltag beibehalten möchten, hat unterschiedliche
Gründe. Viele haben sich im Homeoffice eingerichtet, gehen nicht mehr täglich einkaufen
(Großeinkauf), haben neue Hobbys entdeckt, die Entschleunigung lieben gelernt, übermässigen
Konsum vermieden und, und und.
Es gibt die Coronna-Hysterie -Sorglosigkeit-Vorsicht-Angst.
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@70plus, ich hätte auch eine Studie anzubieten: https://www.fr.de/wissen/covid-19-deshalb-sterben-mehr-maenner-als-frauen-an-der-krankheit-90936616.html
Aus deinen Worten zu der von dir zitierten Studie kann ich nur entnehmen, dass jene, die in den AHA- und sonstigen Pandemie-Regeln etwas positives sehen, es beibehalten wollen, evtl. auch etwas aus solchen Situationen „gelernt“ haben.
Ich z.B. vermisse das sonst übliche Gedrängel der eilig-hastenden Menschen beim Einkauf überhaupt nicht! In angstgeweitete Augen habe ich in den eineinhalb Jahren auch noch nicht geblickt.
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Nun @70plus was Du hier mitteilst sind deine Gedanken.
Aaaaber Bedenke jeder Mensch hat seine eigene Wirklichkeit,nach der er lebt,und selten wird er diese ändern.
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„Den Kopf schütteln“ muss ich über Leute die tun, als gäbe es Corona nicht mehr… !!
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Angst ist für das Überleben unverzichtbar.
Hannah Arend
Ich hatte Corona und bin seit Juli geimpft. Ich habe noch immer mit der Corona zu tun. meine Gerüche sind noch nicht zurück. Kopfweh, die Muskel schmerzen und eine Schwäche im ganzen Körper.
Ich habe schon Kinder aus dem Wellengang an den Buhnen rausgeholt. Ich hatte jedes mal Angst ob ich es schaffen werde für mich und den Kinder am Leben zu bleiben . Hinterher gab es 3 Tage Kopfschmerzen weil man ohne Sauerstoff beim Tauchen auskommen muss, Dann ist aber alles wieder Gut.
Bei der Corona weißt du nicht ob du stirbst oder überlebst . Impfung auf alle Fälle, nur so kann man mit seine Enkel und Kinder ohne Angst sie in den Arm nehmen ohne Angst das man das Corona 19 weiter reicht.
Wenn ich am Strand, bei Menschen Anhäufung gehe, gehe ich mit den Mund u. Nasenschutz.
Ich bin ein ängstlicher Mensch , sonst wäre ich schon längst tot.
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Und gesund fühle ich mich tatsächlich am besten. Ich kann ja wählen. Nicht nur mit Stimmzettel.
