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  • Cocco

    Mitglied
    8. November 2019 um 14:22

    Danke SFath …das erklärt einiges.
    Die Kosten für Bewachung der Müllhalde
    trägt wohl dann die Stadt/Kommune.

  • GSaremba61

    Mitglied
    8. November 2019 um 14:15

    In meiner Stadt gibt es noch die kostenlosen Sperrmülltage. Pro Haushalt zwei im Jahr. Sie müssen angemeldet werden und sobald der Sperrmüll draußen steht erscheinen wie bestellt die Sammler.

    Zwar geht lt. Gesetz der Besitz auf die städtischen Abholer über, doch auch das Sammeln durch Interessenten wird stillschweigend geduldet. Manchmal habe ich sogar den Eindruck gewünscht.

    Es geht also.

    GeSa

  • SFath

    Mitglied
    8. November 2019 um 14:15

    Das "Problem" beim Containern ist, daß die Sammelbehälter noch auf dem Eigentümer-Grundstück stehen, also gewissermaßen Einbruch und Diebstahl begangen wird.
    Die Märkte wissen genau, daß sie nur so damit durchkommen.
    Die Entsorger fahren mit Erlaubnis auf das Grundstück und direkt vor die Container, um sie zu leeren.

    Viele Märkte sparen sich auch den Arbeitsaufwand, nicht mehr verkaufsfähige Lebensmittel für Tafeln auszusortieren.

  • SFath

    Mitglied
    8. November 2019 um 14:00

    Tja, die kostenlose Sperrmüllabfuhr gibt es in Berlin nicht mehr. Man muß sie auch noch anmelden. Die Wildmüllhaufen sind allerdings für die Stadtreinigung ein zunehmendes Problem!
    Da finden nicht mal Flohmarkt-Trödler noch viel Verwertbares.
    Findet man den Urheber der Sachen, kann es richtig teuer werden!
    Die Kommunalsatzungen bestimmen, daß das Eigentumsrecht von Müll aller Art in dem Moment erlischt, wo man ihn auf der Straße deponiert. Gilt auch für Mülltonnen-Inhalt.

    Bücher kann man auch einzeln "liegen lassen", wo sie andere auch finden. Haltestellen, oder im Bus, der Bahn…

  • Cocco

    Mitglied
    8. November 2019 um 13:53

    Ich denke auch: NEIN,
    wenn der Container-Inhalt letztendlich
    doch auf der Müllkippe entleert wird
    und wünsche den Studentinnen viel Erfolg !

    mfG Cocco

  • Holzhacker

    Mitglied
    8. November 2019 um 13:22

    Warum muss ich dir in allen Punkten zustimmen? Weil unsere Gesellschaft, meiner Auffassung nach, ein hohes Maß an Dekadenz erreicht hat.
    Man muss sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Beschäftigter bei einer Entsorgungsfirma nimmt ein zum Entsorgen am Straßenrand bereitgestelltes Kinderbett mit nach Hause statt es in den Shredder zu schmeißen und wird dafür entlassen. So etwas gibt die Rechtslage her. Das ist für meine Begriffe total bescheuert. Da lobe ich mir die Berliner! Die stellen Sachen, die nicht mehr gebraucht werden an die Straße zum Mitnehmen. Jedenfalls im Prenzlauer Berg, wo ich zu Besuch war. Fand ich eine tolle Idee.
    Wieviele Bücher hat man im Regal stehen, die man nicht mehr leist? Warum soll sich nicht jemand anders daran erfreuen?
    Holzhacker

  • SFath

    Mitglied
    8. November 2019 um 13:01

    Ich wünsche den Studentinnen viel Erfolg bei ihrer Klage, denn ganz so eindeutig ist die Gesetzeslage nicht, auf welcher sie bestraft wurden!

    In Frankreich sind Supermärkte gezwungen, noch verwertbare Lebensmittel zu spenden! Das Wegwerfen steht dort unter Strafe.

    Da Lebensmittel in DE oft genug nach dem billigsten Preis gekauft werden, haben sie für Verbraucher eben auch keinen Wert – also weg damit.
    Davon sind nicht mal Gastronomen ausgenommen, die bessere Qualitäten einkaufen.
    Da wird mit Lebensmitteln zu Gunsten der filigranen Optik auf dem Teller auf Teufel komm raus geast. 🙁
    Oder bei anderen derart große Portionen angeboten, die selten aufgegessen werden. Das gleiche gilt für die beliebten (Brunch-)Bufetts.
    Ob zu Lande, oder auf den Kreuzfahrtschiffen.

    Oder beim Bäcker, wo man kurz vor Ladenschluß noch volle Regale vorzufinden wünscht, obwohl man weiß, daß das Zuviel nicht unbedingt bei den Tafeln landet.

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