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  • Welche Kreditkarte?

     Madame.C antwortete vor 1 Jahr, 3 Monate 14 Teilnehmer · 50 Beiträge
  • Madame.C

    Teilnehmer
    4. Juni 2019 um 17:15

    Ich würde sie nur für den einen Zweck brauchen, zum Bezahlen im Online-Handel. Es passiert mir immer häufiger, dass ich nichts bestellen kann, weil ich keine Karte habe. Und meine Bankdaten zum Abbuchen gebe ich nicht ins Internet.
    Also ich brauche nur eine für den einen Zweck.
    Mein Girokonto habe ich bei der Postbank, das ist tabu.

    Hat jemand Wissen oder eine gute Idee?

  • philosophin

    Teilnehmer
    4. Juni 2019 um 18:33

    @Madame.C,

    ich habe meine Kreditkarte wieder aus dem OnlineGeschäft rausgenommen, nachdem sie mal mißbraucht wurde und ich plötzlich Abbuchungen von über 1000 Euro leisten sollte für einen Portugal Urlaub von irgendwem.
    Es ist ein mühsames Geschäft mit Widerspruch usw., dass man da wieder rauskommt.
    Denn grundsätzlich mußt du erstmal zahlen, da ja über deine Karte vorfinanziert wurde.
    Ich habe das etwas robuster geklärt, indem ich mein Geldinstitut angewiesen habe, die Zahlung zu verweigern und parallel dazu, den Widerspruch bei der Bank eingelegt hat, die meine Kreditkarte führt.
    Das war mir eine Lehre.

    Deshalb habe ich mir ein paypal Konto zugelegt.
    Gefällt mir zwar auch nicht so recht, aber die Zahlungen klappen.

    Ich habe jederzeit, nicht nur einmal im Monat, wie bei Kreditkartenabrechnungen, einen Überblick über mein Konto und weiß jederzeit, wem ich wann Geld überwiesen habe oder ob es offenen Posten gibt z.B. bei Rückzahlungen.
    Da habe ich z.B. bei Händlern wirklich die Option der Streitbeilegung bzw. klappt die Rückzahlung problemlos, sollte man von einem Kauf zurücktreten.
    Ich hatte bisher keine Probleme damit.

    Wenn du sicher gehen willst, kannst du ja ein zweites Konto eröffnen speziell für den Online Handel.
    Kreditkartenangebote findest du zuhauf im Internet.
    Ich würde auf die Kosten achten, Jahresgebühr usw.. Es gibt auch kostenlose.

    Auch da läuft die Abrechnung inzwischen online und du müßtest eine spezielle Option wählen, wenn du eine Papierrechnung haben willst, nach meiner Erfahrung. Die kann zusätzlich Geld kosten.

    Was immer du tust, viel Erfolg dabei.

    Schönen Abend
    phil

  • Madame.C

    Teilnehmer
    4. Juni 2019 um 19:51

    "Wenn du sicher gehen willst, kannst du ja ein zweites Konto eröffnen speziell für den Online Handel."

    Das hatte ich ja vor @philosophin. Und ich würde nur wenig auf dem Konto im Hintergrund haben, eben gerade so viel, dass irgendein Kauf möglich ist. Danach würde ich wieder etwas auffüllen. Aber nie so viel drauf haben, dass es sich für irgendeinen Gauner lohnt. Aber mit meinen Bedürfnissen lohnt es sich vermutlich für kein Institut. Was die ja nicht vorher wissen … 🙂
    Danke für Deine ausführlichen Infos.

  • Cordy

    Teilnehmer
    4. Juni 2019 um 20:33

    Seit 1985 "arbeite" ich mit Amex. Diese gibt es heute bereits auch kostenlos (Amex Blue) und man hat die Möglichkeit auch Payback zu nutzen ( mache ich nicht) . Ich habe absolut gute Erfahrungen gemacht. Einmal hatte mir ein Internetverkäufer einen mir unbekannten Betrag abgebucht, auf den ich vom Verkäufer und meiner eigenen "Buchhaltung " keinen Reim hatte. Diese Frage (derBetrag) wurde telefonisch direkt innerhalb von 1 Stunde von Amex gesperrt und nach nur 3 Tagen wieder gutgeschrieben! Einfach alles ordentlich und freundlich abgelaufen ohne Aufregung. Die reguläre Abrechnung läuft monatlich und ca. 7 Tage vor Abbuchung vom Girokonto angekündigt mit der Möglichkeit zu reklamieren! Und das kostenlos!

  • Unbekannt

    Unbekannt
    4. Juni 2019 um 21:22

    Das alles sind gute, praktikable Tipps, die du bekommen hast.

    Wenn Du dich bei "PayPal" (wie von "philosophin vorgeschlagen), "Klarna" oder, einem anderen seriösen Bezahldienst einträgst, hat das den Vorteil, dass niemand, bei dem du mittels dieser Dienste bezahlst, deine Konto- oder Kreditkarten- Daten bekommt.(die sind ausschließlich bei Deinem Bezahldienst hinterlegt – das lässt sich natürlich nicht vermeiden.
    Für dich als Käufer ist der Dienst gebührenfrei – der Verkäufer zahlt eine geringe Gebühr, die er aber (im allgemeinen) nicht weiter reicht.

    Sendest du einen Artikel zurück, bekommt PayPal das Geld zurück und überweist es unmittelbar auf dein ursprüngliches Konto, und der Online-Händler bekommt immer noch nicht Deine Bankdaten.

    Willst du eine (gebührenfreie) Kreditkarte ohne dazugehöriges Giro- Konto gibt es neben der (von "Cordy"erwähnten) "AmericanExpress" -Karte noch die "Santander 1plus".Bei dieser Karte ist zu beachten, dass du sie auf Guthabenbasis führst, weil sonst die Zinsen unverhältnismäßig hoch sind.
    (ich lasse die monatlich aufgelaufenen Beträge am Ende des Monats zins- und gebührenfrei in einer Summe abbuchen – ich weiß allerdings nicht, ob das bei einer Neu-Beantragung noch möglich ist.)

    Wenn du ein gebührenfreies Giro- Konto ohne Mindesteingänge einrichten möchtest- ich habe gute Erfahrung mit der DKB (einer Tochter der Bayerischen Landesbank) und der ING- Bank.
    (bei beiden Banken bekommst du eine kostenfreie Bank-Card sowie eine Kreditkarte (Visa))

    Gute Hinweise bekommst du auch hier – wenn du deren Newsletter abonnierst, wirst du immer auf dem Laufenden gehalten:
    Finanztip – Der gemeinnützige Verbraucher-Ratgeber (bekannt aus WISO)
    https://www.finanztip.de

  • Madame.C

    Teilnehmer
    5. Juni 2019 um 0:54

    Da sind ja wirklich verführerische 🙂 Tipps dabei. Danke. Nun muss ich mich damit vertraut machen.

  • Unbekannt

    Unbekannt
    5. Juni 2019 um 7:09

    Der sicherste Weg, deine Stamm- Bankdaten zu schützen:

    Ein kostenloses Giro- Konto mit (Visa-Card) (das du "auf kleiner Flamme" hältst), und eine Anmeldung bei PayPal, bei der dieses Konto hinterlegt ist.

    Dann kannst du auch bei Online-Händlern kaufen, die keine PayPal- Zahlung anbieten, bist flexibel, und kannst, je nach Erfordernissen, mittels Kreditkarte oder Lastschrift bezahlen, ohne dass dein Stamm- Giro- Konto in Erscheinung tritt.

  • Madame.C

    Teilnehmer
    5. Juni 2019 um 12:53

    Bei der Postbank, wo ich mein Girokonto habe, das mal gänzlich kostenfrei geführt wurde — jetzt nicht mehr gänzlich, könnte ich ein zweites Konto einrichten, wie Du vorgeschlagen hast @Luxo.

    Da hatte ich vor langer Zeit schon mal nachgefragt. Das geht, aber kostet extra, ich weiß nicht, wie viel heute. Weiß auch nicht, ob – wie beim Stammkonto – eine Mindestsumme jeden Monat eingehen muss, in dem Fall die Rente.

    Das könnte ich sicher alles bei der Hauptpost erfahren, (ÖNV mit Umsteigen und das bei dieser Hitze, oh nein). Telefonisch kriegt man ja heutzutage kaum noch Auskünfte.

    Vielleicht weißt Du das aber auch. Gruß mit Dank.

    Nachtrag: Soeben Deine PM entdeckt, kucke nach. :-B

  • pelagia

    Teilnehmer
    5. Juni 2019 um 13:22

    Vielleicht wäre auch eine „Prepaid“-Kreditkarte eine Lösung?

    https://www.cardscout.de/prepaid-kreditkarte-ohne-schufa

    Ich hatte mir (obwohl ich eine „normale“ Kreditkarte von meiner Bank in Verbindung mit meinem Girokonto habe) eine solche Karte besorgt, die ich ausschließlich für Internetkäufe nutze. Eine solche Karte kann man mit einem bestimmten Betrag „aufladen“, so dass bei Verlust oder Internetbetrug nicht das gesamte Konto abgeräumt werden kann.

    Ich hatte die Karte seinerzeit an einer Tankstelle gekauft (es gab sie für Visa oder Mastercard) und später so eingerichtet, dass ich Guthaben und Zahlungen online verfolgen konnte.

    Auch die eigene Bank bietet Prepaid-Kreditkarten an. Mach dich einfach mal schlau.

    Kosten entstehen natürlich auch hier (Jahresgebühren, o.ä.) – aber allemal günstiger, als wenn sich jemand an deinem kompletten Girokonto bedient. Ein zweites Konto kostet ja auch Gebühren, und das nicht zu knapp!

    Einer Bekannten ist es passiert, dass sie beim Surfen auf eine betrügerische Seite umgeleitet wurde, bei der ihr vorgegaukelt wurde, sie habe sich einen Computerschädling eingefangen. Den könne sie ganz einfach mit einem Virus-Schutzprogramm entfernen. Das kaufte sie dann für ca. 25 € online … mit Eingabe ihrer Paypal-Daten …

    Später stellte sie fest, dass von ihrem Girokonto weitere 1.300 € abgebucht waren.

    Ich erwähne das deshalb, weil zurzeit wieder solche Popup-Meldungen im Umlauf sind.

    Gruß
    pelagia

  • Madame.C

    Teilnehmer
    5. Juni 2019 um 13:36

    HILFE!!!
    Hallo Luxo, nachdem ich den Antrag ordnungsgemäß bei der DKB ausgefüllt hatte, scheiterte ein WEITER an der korrekten Angabe der Rente. Sie setzen mich "systemtechnisch" auf monatlich nahezu 150.000 Euro. Das kann ich doch nicht so akzeptieren?????? Und bestätigen! Ich bestätige keine falschen Angaben.

    Und jetzt soll ich auch noch seitenlange Geschäftsbedingungen (PDF) bestätigen, das nur ist ein Teil:

    "Der Kunde räumt hiermit der DKB AG ein Pfandrecht ein an Werten
    jeder Art, die im bankmäßigen Geschäftsverkehr durch den Kunden
    oder durch Dritte für seine Rechnung in ihren Besitz oder ihre sonstige
    Verfügungsmacht gelangen. Zu den erfassten Werten zählen sämtliche
    Sachen und Rechte jeder Art (Beispiele: Waren, Devisen, Wertpapiere
    einschließlich der Zins-, Renten- und Gewinnanteilscheine, Sammeldepotanteile, Bezugsrechte, Schecks, Wechsel, Konnossemente, Lager-
    und Ladescheine). Erfasst werden auch Ansprüche des Kunden gegen
    die DKB AG (z. B. aus Guthaben). Forderungen des Kunden gegen Dritte
    sind an die DKB AG abgetreten, wenn über die Forderungen ausgestellte Urkunden im bankmäßigen Geschäftsverkehr in die Verfügungsmacht der DKB AG gelangen"

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