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Weil der Name rassistisch ist,
soll in Berlin die U-Bahnstation „Mohrenstraße“ in „Glinkastraße“ umbenannt werden
So weit so gut, aber im Berliner Telefonbuch gibt es einige hundert Eintragungen mit dem Namen „Mohr“ oder „Mohren“; sind die jetzt dem Verdacht ausgesetzt Rassisten zu sein? Und wenn die Mohrenstaße vielleicht auch in Glinkastraße umbenannt wird, dann kommen auf die Bewohner wohl erhebliche Belastungen zu, denn nicht nur im Pass und Ausweis müssen die Anschrift geändert werden, sondern auch in allen privaten Unterlagen, in denen die Anschrift zur Identifikation erforderlich sind.
Nach der Umbenennung in Glinkastraße könnte dann vielleicht jemand darauf hinweisen, dass der russische Komponist Michael Iwanowitsch Glinka nach heutigen Maßstäben als Antisemit gelten könnte, denn die von ihm komponierte Oper „Fürst Cholmskij“ handelt von einer jüdischen Verschwörung.
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