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Liebes @Buch, es ist kein Krimi und der Autor heißt Jean-Bapiste Andrea.
Und darum geht’s:
„»Über manches, was uns fehlt, kommen wir nie hinweg.« Im großen Spiel des Schicksals hat Mimo – Michelangelo Vitaliani – die falschen Karten gezogen. In Armut geboren, wird er als kleiner Junge zu seinem Onkel nach Italien gegeben, um das Handwerk eines Bildhauers zu erlernen. Dort, in dem kleinen ligurischen Dorf Pietra d’Alba, begegnet er Viola, Tochter aus gutem Hause und jüngstes Kind der Orsinis, einer angesehenen Adelsfamilie. Viola scheint vom Glück begünstigt zu sein, doch sie ist eine junge Frau, die nicht in die Zeit passt. Sie will »fliegen« – auf eigenen Beinen stehen, aus dem engen gesellschaftlichen Korsett ausbrechen, das für eine Frau ihres Standes nur die Ehe vorsieht. Von ihrer ersten Begegnung an durchleben Viola und Mimo Seite an Seite die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, den Aufstieg des Faschismus und die Unruhen der Weltkriege. Er, der ungewöhnlich kleine Bildhauer, wird ein von der Elite gefeierter Künstler; sie versucht unermüdlich, ihre Träume als emanzipierte Frau zu verfolgen. Beide werden sich immer wieder verlieren und finden, als Verbündete oder Gegner, ohne ihre Freundschaft jemals aufzugeben. Aber was nützt Mimo aller Ruhm, wenn er Viola am Ende doch ziehen lassen muss?“
https://www.amazon.de/Was-ich-von-weiß-Ausgezeichnet/dp/3630878008
Das eindrucksvolle Werk entfaltet ein breites Panorama der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und vereint mehrere Erzählformen in sich: Künstlerroman, historische Chronik, Bildungs- und Gesellschaftsroman. Ein vielschichtiges literarisches Projekt, das hohe Erwartungen nicht nur weckt, sondern auch erfüllt.
Danke noch mal @Carlinette für diesen Tipp!

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Grüß dich, liebe @seestern47! Was ich von ihr weiß, das hatte ich vor ein paar Monaten hier empfohlen. Freut mich, dass du ihn schön findest!
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„Was ich von ihr weiß“ kenne ich noch nicht, kennst du die Krimis auch von der Schriftstellerin?
Lg
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Den Titel hab ich auf meine Merkliste bei Onleihe gesetzt, liebes @Buch

Ich lese übrigens gerade: „Was ich von ihr weiß“. War das nicht auch ein Tipp von Dir?
Der Roman ist so schön geschrieben…
LG
seestern47
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seestern47 geändert.
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Diese Antwort wurde in vor 4 Monaten um
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„Als Großmutter im Regen tanzte“ von Trude Teige
Sehr empfehlenswert und berührend, wenn das Kriegsthema nicht zu sehr belastet.
https://www.belletristik-couch.de/titel/6710-als-grossmutter-im-regen-tanzte/
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Ich lese gerade „No Way Home“ von T. C. Boyle das ist das 25. Buch von ihm das ich kenne, er schreibt einfach immer wieder traumhaft gut.
T.C. Boyle ist für mich ein faszinierender und vielschichtiger Autor, dessen Werke sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken anregen.
Ich liebe seine sprachliche Brillanz und die spannende Erzählweise.
Kritiker beurteilen Boyle so: Er wird oft für sein sprachliches Können und die Fähigkeit, seine Charaktere lebendig zu gestalten, gelobt. Kritiker heben hervor, dass er es versteht, den Leser zu fesseln und mit seinen Geschichten zu unterhalten.
Wer mag einfach per „PN“ melden alle 25 Bücher sind ausleihbar
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Diese Antwort wurde in vor 4 Monaten, 2 Wochen um
Genuss geändert.
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Diese Antwort wurde in vor 4 Monaten, 2 Wochen um
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Klingt sehr interessant @Yossarian! Für derartige „*Gefühlswelten“ muss man ja wohl 2 offene Ohren haben und überaus empfänglich dafür sein. Und ein Fehlen der *eigenen. Ist man erstmal dort* eingetaucht, kommt man nur, wenn überhaupt, mit Hilfe da wieder raus.
Nun belässt es Axel Hacke selbst wiederum nicht dabei, Angst vor den
Angstschürern zu schüren. Er plädiert dafür, positiv zu sein, statt sich
irgendetwas vorgaukeln zu lassen und selbst Buch zu führen über das
Schöne, was man erlebt oder einem widerfährt. Auch das vermeintlich ganz
Kleine. Klingt banal, kann man aber ja vielleicht einfach mal versuchen
– so als Anfang.
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