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  • WAS ist da passiert?

    Von Webra am 16. Dezember 2025 um 19:22

    Da hat die Evolution beim Menschen aus einer Verhaltensweise zur Fortpflanzung das Wichtigste seines Lebens gemacht. Kraft seines Geistes ist es ihm auch gelungen, die Fortpflanzung bei diesem Vorgang zu unterbinden. Sexualität ist auch in allen unseren Kulturgütern das bestimmende Element. Warum dominiert dieser Trieb unseren Geist?

    realo antwortete vor 1 Monat, 1 Woche 6 Mitglieder · 8 Antworten
  • 8 Antworten
  • realo

    Mitglied
    21. Dezember 2025 um 13:43

    Wobei die jungen Frauen bei der Partnerwahl, wenn es um Nachwuchs geht, nicht mehr so sehr auf Macht und Geld gucken, sondern viel mehr auf Beziehungsfähigkeit und das heißt Kompromisse machen können und nicht wie so ein kleiner bockiger Junge mit dem Fuß aufstampft und schreit, doch ich will, ich will, ich will jetzt aber. Kompromiss heißt, einen gemeinsamen Weg finden. Dein Wunsch ist mir Befehl, sagt der Mann, gilt nach wie vor in den meisten Beziehungen. Darüber kann auch nicht hinwegtäuschen, dass die Frauen nicht in die oberste Chefetage der Wirtschaft wollen, sie sind klüger, sie bleiben bei sich und sind ausgeglichen. Als Chef muss man die Verantwortung für andere übernehmen und wenn man dann nicht die Knute mit eiserner Hand schwingt, tanzen einem die Mäuse auf dem Tisch. Ich bin als Chef in der Wirtschaft auch nicht geeignet, viel zu sensibel.

  • realo

    Mitglied
    18. Dezember 2025 um 15:33

    Die Bedeutung der Sexualität hängt auch von der Gesellschaftsordnung ab. Wenn an jeder Ecke Lockstoffe prangen, die nach Befriedigung verlangen, ist es kein Wunder, wenn sich die Gedanken darum drehen. Die Befriedigung des Lusttriebes ist nun mal ein Sinn im Leben des Alltags. Wenn ich keine Lust habe, früh aufzustehen und liegen bleibe, werde ich im Leben versumpfen. Wenn eine Frau vor mir auf der Straße läuft und mit ihrem prallen und runden Hintern wackelt, woran soll ich dabei denken? Sex ist maßlos überbewertet, aber Lust und Erotik möchte ich im Alltag nicht missen.

    Die Gewalt in der Brunft der Männchen bezieht sich nicht auf die Weibchen, nicht sie erfahren Gewalt, sondern auf die Männchen untereinander. Sie tragen miteinander die Revierkämpfe aus und wer gewinnt, bekommt das Weibchen. Deshalb hat sich in der Zivilisation der gesellschaftliche Status entwickelt, wer am meisten materielles Gut vorweisen kann, ist der Boss und es kommt gar nicht zum Kampf.

  • Heigi

    Mitglied
    18. Dezember 2025 um 15:21

    @Webra: Es hat sich die Theorie durchgesetzt, dass der Mensch aufgrund seiner geistigen Entwicklung den Nachwuchs zu jeder Jahreszeit großziehen kann, anders, als andere Säugetiere, die auf Bedingungen wie Klima und Nahrungsangebot angewiesen sind. Andererseits sind die meisten Säugetierweibchen bis ins hohe Alter fruchtbar, was dann wieder ein Ausgleich für die hohe Sterberate der Jungtiere ist. Die Frauen bekamen ja bis zum 20. Jahrhundert viele Kinder in relativ kurzer Zeit, genau so viele starben im Kindesalter. In einigen Ländern ist es heute noch so, wir haben diesbez. Glück, bes. die Frauen.

  • Jessica8o

    Mitglied
    18. Dezember 2025 um 11:43

    Weil dieser einfach g… ist? 😂sorry

  • Ricarda01

    Mitglied
    17. Dezember 2025 um 22:53

    @Webra

    Zu deinem letzten Satz, einer Frage: Vielleicht, damit wir uns letzten Endes durch Überbevölkerung selbst auslöschen? Gute Nacht und schöne Vorweihnachtszeit – Ricarda01

  • Webra

    Mitglied
    17. Dezember 2025 um 22:06

    “ Die Kontrolle oder Planung der Fortpflanzung sehe ich auch als positiv, zumal der Mensch, anders, als die meisten Tiere, ganzjährig fortpflanzungsfähig ist. Leider findet diese Kontrolle in vielen Ländern nicht statt, was zu den bekannten Problemen führt.“ Heigi

    Diese Aussage ist der springende Punkt. Der Mensch gehört zu der Gruppe Lebewesen, die man Säugetiere nennt. Nach meiner Kenntnis ist bei allen Mitgliedern dieser Gruppe die Sexualität einmal im Jahr für einen bestimmten Zeitraum begrenzt. In dieser Zeit findet Sex zur Erhaltung der Art statt. Damit dies geschieht, ist Sexualität eine Begierde nach Lustbefriedigung. Während dieser Brunftzeit werden besonders die männlichen Artgenossen, die sonst doch recht friedlich miteinander umgehen, gewalttätig.

    Sex ist, auch bei uns Menschen, vorwiegend wieder bei den Männern, eine mit Gewalt verbundene Verhaltensweise. Sie ist nur sehr schwer zu kontrollieren. Dies zeigen uns doch die sexuellen Gewalttaten, denen Frauen ausgesetzt sind. Aber nicht nur Frauen würden in einer von sexueller Begierde befreiten Restjahreszeit sicherer leben. Die Machtgier der Männer ist in vielen Lebensbereichen auch eine Art Brunftverhalten. Das menschliche Zusammenleben wäre ohne ganzjährige, sexuelle Begierde, wesentlich friedlicher.

    Aus welchem Grunde hat die Evolution für das Säugetier Mensch eine andere sexuelle Verhaltensweise eingeführt als bei den anderen Säugern?

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 2 Wochen um  Webra geändert.
  • Heigi

    Mitglied
    17. Dezember 2025 um 15:34

    Webra,

    die KI sagt, dass Männer durchschnittlich 18 bis 34 Mal pro Tag an Sex denken, Frauen 9 bis 19 mal. Über das Alter der Befragten sagt die KI nichts. Gedanken an andere Bedürfnisse wie Essen und Schlafen treten etwa gleich häufig auf.

    Stimmt, in den Künsten, ob Musik, bildende Kunst, Literatur, spielt Sex mit oder ohne Liebe eine große Rolle. Er ist nun mal wie bei allen Lebewesen das Mittel zur Arterhaltung, und deshalb hat die Natur ihn mit Lust verbunden, genau wie Essen und Trinken. Die Kontrolle oder Planung der Fortpflanzung sehe ich auch als positiv, zumal der Mensch, anders, als die meisten Tiere, ganzjährig fortpflanzungsfähig ist. Leider findet diese Kontrolle in vielen Ländern nicht statt, was zu den bekannten Problemen führt.

  • seestern47

    Mitglied
    17. Dezember 2025 um 8:54

    Hallo @Webra

    Vielleicht, weil der Mensch zwar gelernt hat, die Fortpflanzung zu trennen – aber nicht den Trieb selbst. Der Geist ist kreativ, doch die Biologie gibt immer noch gern den Ton an. 😉

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