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Was? Es gibt ein Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe?
Wer hätte das gedacht? Wieso hat sich von den rd. 400 Profis dieser Behörde während der letzten 14 Monate kein einziger bemerkbar gemacht (oder machen dürfen) – wohl aber der vor sich hin dilettierende Gesundheitsminister und die ebenso überforderten Chefs von Bund und Ländern?
Kann es sein, dass die Karre nach dem AstraZeneca-Ausfall nun endgültig so tief im Dreck steckt, dass auch der Wohlmeinendste nicht mehr umhin kommt festzustellen, dass diejenigen, die sich als Krisenmanager inszenierten, (bis auf wenige Ausnahmen) zum Dilettantischsten gehören, was in einem Land unserer (vermeintlichen) Entwicklungsstufe vorstellbar ist – und die Bewältigung solcher Ereignisse in Profi-Hände gehört?
Eins stimmt mich allerdings mißtrauisch, nämlich der Hinweis im SPON-Artikel, dass das ‚Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ)‘ zum Vorbild für ein ‚Gemeinsames Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz‘ herhalten soll. Nachweislich gibt es nämlich kein größeres ‚schwarzes Loch‘ auf Erden als die GTAZ, in der jeder Informations-Input auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden pflegt, obwohl er doch eigentlich durch alle angeschlossenen Behörden abgerufen und genutzt werden soll.
M.
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