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Walrettung
Von Emmie09 am 28. April 2026 um 16:34Der Wal, der vor der Insel Poel auf einer Sandbank im hüfthohen Wasser festgelegten hat, ist lt. Medien fast freiwillig in das für ihn vorbereitete Aquarium hineingeschwommen.
NDR:
Vor Poel ist ein entscheidender Moment im Rettungsversuch für den Buckelwal geglückt. Das Tier befindet sich jetzt in einem Lastkahn, mit dem es in die Nordsee gehen kann. https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/liveticker-von-poel-ostsee-wal-schwimmt-aus-eigener-kraft-in-transport-barge,liveticker-428.html
Nachtrag:
https://youtube.com/shorts/vdhZz4l0Z8w?si=hSMV8ubqKP2LGmk4
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Diese Diskussion wurde vor 1 Monat, 2 Wochen von
Emmie09 geändert.
ndr.de
Es ist der 29. Tag für den gestrandeten und vermutlich kranken Buckelwal in der Ostsee vor Poel und es könnte der entscheidende werden. Am Nachmittag konnte das Tier in einen mit Wasser gefüllten Lastkahn, auch Barge genannt, manövriert werden. Damit … Lesen Sie bitte weiter
realo antwortete vor 1 Monat, 1 Woche 9 Mitglieder · 22 Antworten -
Diese Diskussion wurde vor 1 Monat, 2 Wochen von
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22 Antworten
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Doch und das ist auch gewollt, solange ich mich auf das Leben dieses einen Wales konzentriere, konzentriere ich mich nicht gleichzeitig auf etwas anderes. Um meine ganze Aufmerksamkeit dem Wal zu geben, blende ich anderes aus. Anders geht es nicht, es gibt kein Multitasking im emotionalen Bereich, ich kann nicht Freude und Trauer gleichzeitig empfinden. Wenn das so ist, stimmt etwas mit der Psyche nicht, dann ist sie womöglich gespalten, eine schwere Störung. Ein gesunder Mensch wird von einem Gefühl voll und ganz durchdrungen, da hat ein zweites Gefühl gleichzeitig keinen Platz. Das Bangen um den Wal ist so ein starkes Gefühl, das wird durch umfassende Berichterstattung befeuert, dann treten andere Gefühle für andere Szenarien in den Hintergrund. Viele Menschen sind dankbar, dass sie ihr Gefühl auf so eine positive Situation ausrichten können, dabei werden die negativen Gefühle verdrängt. Es gibt so viele Beispiele wo das Einzelschicksal eines Tieres in den Fokus gerät und immer wieder eine Nachricht ist.
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@Maedchen: Ein einzelner Wal in Not und globale Krisen mit vielen betroffenen Menschen sind einfach zwei völlig unterschiedliche Ebenen. Da vergleichst Du am Ende doch eher Äpfel mit Birnen. 😉
Dass einen so ein Einzelschicksal emotional stärker packt, ist ziemlich menschlich. Das heißt ja nicht automatisch, dass einem andere Themen egal sind.
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„Selbst wenn ich in den Hungerstreik treten würde und alle Medien über mich berichten, weltweit, würde sich nichts ändern.“ realo
Mit dieser Erkenntnis hast du Recht, realo. Um demokratische Verhältnisse in ihrem Land herzustellen oder zu bewahren haben viele Menschen zu härteren und qualvolleren Maßnahmen gegriffen. Der einzelne Mensch bewirkt nichts. Wir können uns nur empören, mehr nicht. Nur das geschlossene Verhalten oder die Denkweise der Mehrheit einer Gesellschaft, kann etwas bewirken.
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Die Formel, ‚Wal gerettet, Welt gerettet‘ geht nicht auf und dennoch ermöglicht der gerettete Wal einen Moment lang im Gemüt ein Innehalten, ein Spüren was Leben bedeutet, bevor der Alltag mit all seinen Grausamkeiten auf der Welt wieder Einzug hält. Ich kann hier in Deutschland, in Bayern, im Allgäu in einer Kleinstadt hockend, an der Grausamkeit auf der Welt nichts ändern. Selbst wenn ich in den Hungerstreik treten würde und alle Medien über mich berichten, weltweit, würde sich deshalb nichts ändern. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, so oder so. Der Mensch hat dem Wal zum Weiterleben verholfen, das ist ein Lichtblick.
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Stimmt, @Maedchen währenddessen stand die Welt nicht still. Der Krieg der Amerikaner gegen den Iran breitete sich aus, zig Raketen und Drohnen schlugen weiter in der Ukraine ein, in Sudan starben Kinder und Babys an Hunger, während wir Lebensmittel wegwerfen und uns jeden Tag satt essen und trinken können.
Dennoch hat es sich gezeigt, dass das Denken vieler, dass Millionäre kein Herz für „Arme“ haben, geschweige denn die Armut der anderen nicht sehen oder nicht sehen wollen, nicht auf jeden Superreichen zutrifft.
Außerdem hat es gezeigt, dass manche Menschen bereit sind, umzudenken – von wochenlang leiden und sterben lassen wollen, zu versuchen, das Tier zu retten.
Sicher ist, dass dieser Wal uns alle (und wenn bei manchen nur ein stückweit) berührt hat.
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Ich freue
mich sehr, wenn dieser Wal es schafft.Sehr
betroffen bin ich, dass im selben Zeitraum im Mittelmeer mehr als
70 Menschen im Mittelmeer qualvoll ertrunken sind.Die IOM
(International Organization for Migration) schätzt die Zahl der
Toten und Vermissten im Jahr 2026 bereits Anfang April auf ca. 1000. -
Wenn ich es aus dem Geschichtsunterricht richtig erinnere, wie die Reichen bei der Sklavenhaltergesellschaft in Luxus schwelgten und sich darüber unterhielten wie doof die Armen sind die Abgaben leisten müssen, dass sie es tun. Das ist nicht nur Dekadenz, das ist Verhöhnen der Armen. Was soll man tun, dass es gewollt und bewusst organisiert wird, dass es Arm und Reich gibt? Selber hungern? Ich mache das mit Intervallfasten und FDH meiner Figur zuliebe. Aber das ist auch dekadentes Wohlstandsverhalten, auf den Luxus des leckeren Essens verzichten, obwohl ich aus dem Vollen schöpfen könnte. Im Sozialismus war das anders, aber ich will nicht wieder davon anfangen. Der Mensch ist ambivalent, er ist zwiespältig, widersprüchlich oder doppeldeutig, da hilft sich ärgern auch nicht weiter. Der Wal bekommt alle materielle Zuwendung, die dem Menschen möglich ist um ihn zu retten. Wie wäre es mit einer Wal-Rettungs-Steuer?
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15:38 Webra RICHTIG! Und wir, die genug zu essen haben, sind noch am rummotzen und halten es noch für selbstverständlich. Eine Schande ist das!
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„So sind wir Menschen nun mal, wir brauchen das. Auf der einen Seite ein riesengroßer Aufwand für ein Exemplar und auf der anderen Seite schießen die Waljäger mehrere ab.“ realo
Menschen können es noch schlimmer. Auf der einen Seite meterlange Tische bestückt mit Leckereien aller Art, auf der anderen Seite hungernde Menschen, denen die Handvoll Reis zum überleben fehlt.
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Schuld an der Politisierung war die von Genuss eingestellte Grafik. Kann so eine Häme auf politische Verhältnisse nicht einfach durchwinken, das ist in meinen Augen unter der Gürtellinie. In dem Fall betrifft es Trump und sein Umgang mit der Nato, aber egal, es ist einfach eklig und gemein.
Der Wal liegt nun in der Sänfte und lässt sich Richtung Nordsee schippern, glaube nicht, dass er darunter besonders leidet. So sind wir Menschen nun mal, wir brauchen das. Auf der einen Seite ein riesengroßer Aufwand für ein Exemplar und auf der anderen Seite schießen die Waljäger mehrere ab.
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