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Wachstum?
Von Holzhacker am 8. November 2019 um 12:52Das Mantra der Politiker in den letzten Jahren lautet fast unisono :"Wachstum!"
Ist das wirklich möglich, Wachstum forever? Ohne Zusammenbruch? Gibt es dafür Beispiele in der Natur?
Erinnert mich eigentlich eher an das Beispiel des Turmbaus zu Babel!
Der ungläubige HolzhackerGSaremba61 antwortete vor 6 Jahre, 2 Monaten 10 Mitglieder · 59 Antworten -
59 Antworten
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Danke, SFaht, habe geändert – natürlich nicht sicher – habe geändert.
GeSa :-B
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Ja, früher waren die Kliniken menschlicher!
Wenn ich 40 Jahre zurückdenke – ein christlich geführtes KH, mein Großvater lag dort, palliativ war noch kein Wort, dass in der Gesellschaft angekommen war – da bin ich mir nicht sicher, ob ich Deine Aussage unterschreiben würde.
GeSa
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Ich habe überhaupt nichts gegen eine Reformation!
Sowas ist auch in anderen Bereichen überfällig, z.B. in Altersheimen!
Die Kommunen haben sich schon vor langem aus diesen Bereichen zurück gezogen, weil sie der Kostenexplosion nichts mehr entgegensetzen konnten.
Denke ich an früher staatlich geführte Betriebe in diesen Bereichen, dann möchte ich das so nicht wieder haben.Eine staatliche Aufsicht in KH etc. kann ich mir beim besten Willen nicht als Zukunft vorstellen.
Wer ließe sich wohl auch von dort reinreden? -
Ja, früher waren die Kliniken menschlicher!
Wenn schon Ärzte sich an Petitonen beteiligen
"gegen das Diktat der Ökonomie" und Krankenhaus-
ketten an der Börse gelistet werden, Stationen
wegen Personalmangel geschlossen werden und ein
Pflegenotstand herrscht, dann ist eine Reform
des Krankenhauswesens dringend erforderlich! -
Und bei den Toten und ihren Angehörigen vermisse ich auf eurer Seite jede Menge Empathie.
Wie kommst du darauf?
Nicht nur das:
Seid doch froh, dass ihr so taff und robust seid.Offensichtlich sind Menschen, die statt mitzuweinen oder mitzuklagen Hilfe bieten würden – Monster. Ohne Gefühl, davon abgesehen, dass Empathie ein großes Wort ist, wenn ich weder die Menschen noch die Situation kenne. Wer sagt denn, wenn Angehörige jetzt klagen, dass die Tote nicht den OPs zugestimmt hat – ohne ihre Angehörigen?
In der Sache, dass KHs zu kommerziell (inzwischen?) geführt werden gibt es aus meiner Sicht nichts zu rütteln. Hat jedoch auch nichts mit Wachstum, sondern mit Erhaltung zu tun.
GeSa
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Und bei den Toten und ihren Angehörigen vermisse ich auf eurer Seite jede Menge Empathie.
Wie kommst du darauf?
@Wattfrau
Eine radikale Reform des Krankenhauswesens ist
überfällig!Waren Krankenhäuser vor der Ökonomisierung menschlicher?
Daß nahezu jede Diagnostik und Therapie heute weitaus kostenintensiver ist, als noch vor 20 Jahren, trägt ihren Anteil daran.
Krankenhäuser waren auch früher schon wirtschaftliche Unternehmen.
Was haben Patienten und Ärzte in ihrem Anspruchsdenken an den medizinischen Fortschritt zur heutigen Situation beigetragen? -
Hätte ich sofort unterschrieben @Wattfrau, aber die Idee muss erst mal jemand in Gang bringen:
Annika
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Und bei den Toten und ihren Angehörigen vermisse ich auf eurer Seite jede Menge Empathie. Ich sag euch das einfach so.
Seid doch froh, dass ihr so taff und robust seid. Ich bin es auch – aber ich weiß, viele Menschen sind in Ausnahme- und Krisensituationen – und um diese handelt es sich – nicht sachlich, kühl und ratio.Das ist fein beobachtet, da stimme ich dir zu. Viele Menschen sind in solchen Situationen einfach überfordert. Es gibt halt nicht nur "starke Persönlichkeiten" in unserer Gesellschaft.
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Mensch vor Profit!
Ökonomisierung an deutschen Krankenhäusern abschaffen: change.org/Mensch Vor Profit
Eine radikale Reform des Krankenhauswesens ist
überfällig!
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