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  • Heigi

    Mitglied
    23. Februar 2026 um 18:19

    Genuss,

    Weihnachtsbäume werden längst in Plantagen aufgezogen. Die haben nichts mit „Wald“ zu tun. In D gibt es klare Bundeswaldgesetze, denen die Länderwaldgesetze angeglichen sind, wie auch mit Privatwald umzugehen ist. Das hat nicht unbedingt etwas mit den „Grünen“ zu tun, sondern mit der Vernunft. Die Grünen waren nur die ersten, die überhaupt vor Jahrzehnten auf unsere gefährdeten Wälder (s. Waldsterben) aufmerksam machten. Gefällte Bäume müssen ersetzt werden, gilt auch für die Gemeinden, zumindest hier in S-H. Waldflächen dürfen auch nicht in andere Strukturen, z. B. Ackerland, umgewandelt werden u.v.m.

  • Genuss

    Mitglied
    23. Februar 2026 um 17:13

    Hallo @seestern47 , Nicht Nachhaltig ist für mich ein übermäßiger Ressourcenverbrauch

    Am Beispiel Weihnachtsbaum : Abholzung von Wäldern in großem Maßstab ohne Aufforstung, sodass der Wald nicht nachwachsen kann.

    Folge: Verlust von Biodiversität, Bodenerosion und langfristige Schädigung des Ökosystems.

    Das passiert jedoch nicht, denn der Waldbesitzer lebt davon.

    Jedoch aufpassen die „Grün-Gefärbten
    neigen dazu Ideologische Nachhaltigkeitsansätze in den Vordergrund zu bringen. Sie
    können dann aus dem Ruder laufen, wenn sie zu starr, einseitig oder ohne
    pragmatische Abwägung umgesetzt werden. Wichtig ist ein ausgewogenes Vorgehen,
    das ökologische, ökonomische und soziale Aspekte integriert und realistische Ziele verfolgt. Nur so können Nachhaltigkeitsziele effektiv und dauerhaft erreicht werden. Es gibt viele Beispiele aus der Ampelregierung wie man es nicht machen sollte.

    • Diese Antwort wurde in vor 3 Wochen, 1 Tag um  Genuss geändert.
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  • forscher

    Mitglied
    23. Februar 2026 um 16:34

    Noch was Marius , betreff die Isolierung an eurem Wohnhaus :

    Ob von innen oder außen , die Isoplatten , egal welcher Art , dürfen nicht press am orginal Mauerwerk anliegen , sondern es muss ein Abstand von mindestes 6mm und mehr vorhanden sein.

    Nur so bleibt der Zwischenraum trocken , versteht sich ;-😁

  • forscher

    Mitglied
    23. Februar 2026 um 16:21

    @Marius Ganz ohne Zweifel ist Schimmel von rein biologischer Natur und somit nachhaltig.

    Das Problem , er mag Feuchtigkeit und Wärme , damit er zur vollen Entfaltung konmmen kann , in allen Sorten und Farben. Wird ihm aber seine Grundlage entzogen, verschwindet er wieder , fast wie von Geisterhand.

    Aber der Künstliche Kohlenstoffschaum , welcher dem Pilz unter bestimmten Umständen zu seiner Verbreitung geholfen hat , wird wohl nicht von selbst verschwinden , so das unsere Nachkommen wohl ein Entsorgungs-Problem haben werden.

    Dieses Isolierproblem bei Altbauten wird wohl nicht so einfach aus der Welt zu schaffen sein , Wärme bleibt drinn und Kälte bleibt draußen und umgekehrt.

    Und genau zwischen all diesen Faktoren findet der Pilz sein Lebens-Elixier .

    Nichts ist perfekt , auch die „Energiewende“ nicht , aber den Umsatz wird sie steigern ;-

  • Marius

    Mitglied
    23. Februar 2026 um 13:11

    Hallo forscher,

    Und ja ich hatte es in Händen , diese dunklen Isoplatten da , bei meinem Nachbarn .

    Oh nein , das war keine Mineralwolle , federleicht und schaumig , ein Sturm hatte einige dieser Platten auf mein Grundstück verfrachtet.

    Was ist das wohl für ein Zeug,s welches da an unsere Fasaden und Giebel geklebt wird – soll – muss ?

    Hmmm ;- „

    Unser Haus ist auch mit solchen Platten „isoliert“ worden – außen dunkel, innen weiß, ich hab mir mal damals erlaubt eine zu „sezieren“ 😄 – reines Styropor, auf die alte Fassade verpappt, drüber Farbe gestrichen, fertig. Die Frage ist, wie lange das hält, wenn mal die alte Fassade drunter anfängt zu schimmeln und die Platten runter fallen, was ist dann? Haben wir dann „nachhaltigen“ Schimmel an den Mauern ums ganze Haus herum?

  • realo

    Mitglied
    23. Februar 2026 um 11:42

    Genau, wenn Nachhaltigkeit gefragt ist zu Gunsten der Umwelt, dann braucht es Veränderung in den konservativen Gewohnheiten und Traditionen. Wozu braucht man im Seniorenalter einen Weihnachtsbaum in der Wohnung? Da tut Veränderung gut, loslassen von den alten schädlichen Gewohnheiten und verzichten. Am nachhaltigsten für die Umwelt ist, keinen Baum brauchen. Es dann den Enkeln erklären, warum es keinen Baum gibt gehört zu den Veränderungen dazu. Wenn die dann groß sind, kommen sie gar nicht auf die Idee einen Baum zu brauchen. Das lässt sich auf alle anderen Bereiche übertragen.

  • seestern47

    Mitglied
    23. Februar 2026 um 9:35

    Lieber @forscher,

    der Tannenbaum war lediglich als Beispiel gedacht, um zu verdeutlichen, wie vielschichtig und manchmal auch widersprüchlich der Begriff Nachhaltigkeit ist. So eindeutig, wie er klingt, ist er im Alltag oft nicht.

    Persönlich würde ich, ähnlich wie Du, eher zu einem echten Baum greifen oder ganz darauf verzichten.

    Ich wünsche Dir eine gute Woche!

    seestern47 🌊⭐

  • nordlichtw

    Mitglied
    22. Februar 2026 um 17:55

    bei uns g ibt es keinen Plastiktannenbaum und auch keine „nadelnde“ Tanne zu Weihnachten

  • forscher

    Mitglied
    22. Februar 2026 um 14:36

    @seestern47 In jedem Falle ist der natürlich (Zucht) gewachsene Tannenbaum ( Fichte ) als nachhaltig anzusehen . Desweitern wachsen Fichten mit Vorliebe genau dort , wo normaler Ackerbau , wegen der Bodenbeschaffenheit kaum Ertrag bringt.

    Ich persönlich , chere Seestern würde mir 2 mal überlegen , was vorzuziehen wäre , bei der Auswahl zwischen Kunstprodukten oder den biologischen .

    Und die Sache mit der „Langlebigkeit“ von Kunstpflanzen oder ähnlichen , ist meines Erachtens auch wieder auf eine gewisse Art und Weise von „Bequemlichkeit“ zurück zu führen , hi ;- dann besser gar nichts 🙂

    Früher oder später , ist das Kunstprodukt ( hoffentlich ? ) im Sondermüll zu entsorgen . 😆

    • Diese Antwort wurde in vor 3 Wochen, 2 Tagen um  forscher geändert.
  • seestern47

    Mitglied
    22. Februar 2026 um 10:28

    @Maskenmann, @Forscher , @Marius

    Ich habe hier im Forum bei der Umfrage kurz gestutzt. „Achten Sie beim Einkauf bewusst auf Nachhaltigkeit?“ . Spintan würde ich gern Ja sagen. Aber wenn ich ehrlich bin, weiß ich oft gar nicht so genau, was das im Alltag eigentlich heißt.🤔

    Nachhaltigkeit klingt klar, ist es aber selten. Nehmen wir zum Beispiel einen Plastiktannenbaum. Auf den ersten Blick denke ich: Den kaufe ich einmal und benutze ihn viele Jahre. Ich muss nicht jedes Jahr einen Baum schlagen lassen. Das wirkt vernünftig.

    Andererseits besteht er aus Kunststoff, wird industriell produziert, wahrscheinlich weit transportiert und landet irgendwann doch im Müll, nur eben später.

    Der echte Tannenbaum wächst nach, bindet CO₂, ist biologisch abbaubar. Gleichzeitig braucht er Fläche, Dünger, Transport und steht am Ende wenige Wochen im Wohnzimmer.

    Was ist also nachhaltiger? Der langlebige Kunststoff? Der nachwachsende Naturbaum? Oder kommt es schlicht darauf an, wie lange ich den Plastiktannenbaum tatsächlich nutze?

    Vielleicht heißt nachhaltig handeln bewusster zu hinterfragen, statt automatisch zu konsumieren. Ich weiß es nicht.🤔

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