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Das die Alten auf die Jungen schimpfen ist so alt wie die Zivilisation selbst und so sinnlos, die Alten sterben weg und die Jungen sind am Ruder, so oder so. Der Generationenkonflikt, einer der ältesten und andauernden Konflikte der Menschheit und so krank im Kopf, da völlig sinnlos. Ich unterstütze sehr gern die Jugend, sie müssen unser Erbe antreten und nicht immer ist es nur ein Haus und viel Geld, manchmal werden über die Gene sehr unangenehme Ansichten weitergegeben. Davon muss sich dann der Jugendliche befreien, will er eine Chance auf ein selbstständiges Leben haben. Der Alte hat es hinter sich und leicht reden, aber der Jugendliche hat das Leben noch vor sich und das ist schwer genug. Ich kenne Jugendliche persönlich, die sich sehr einen Kopf machen über die bewusste Gestaltung des Alltags, aber Party machen am Samstag gehört nun mal dazu.
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Alles Marketing Gehirnwäsche wie:“Die Verbraucher wollen keine krummen Gurken“ Gerade Gurkenlassen sich besser verpacken und Stapeln! 🤣
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Ich glaube, ganz so einfach ist es nicht. 🙂
Am Ende liegt viel auch in der Hand der Verbraucher. Nachfrage beeinflusst Angebot. Wenn sich unser Kaufverhalten ändert, reagieren Produzenten meist schneller, als man denkt.
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Nachhaltig einkaufen und konsumieren?
Wenn das in den Geschäften liegt ist es doch mit der Nachhaltigkeit sowieso vorbei!
Den Schuh braucht man sich nicht anzuziehen das umdenken muss bei den Produzenten und Hersteller liegen.
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Wenn ich das schon lese
> ..Die Jugend beschimpft die Alten, dass wir die Welt kaputt machen, aber sie kaufen sich jedes Jahr ein Handy, fliegen in entfernte Urlaubsziele, haben ein Auto und fahren damit zum Joggen oder ins Fitness-Studio. …
Dann kommt in mir der Zorn hoch. Was sollen diese üblen Allgemeinplätze, die einfach nicht stimmen. Die am Ende einzig Hetze versprühen.
Erstens: DIE Jugend als homogene Masse gibt es überhaupt nicht.
Sodann: besonders in den Städten wollen viele von denen überhaupt kein Auto mehr haben, erkennen sie doch die Misere dabei aus erster Hand. Die vielleicht etwas Cleveren gehen immerhin einen halben Schritt und holen sich Car-Sharing; bei der Misere im ÖPNV in Teilen notwendig. Roller für Junge sind wieder im Kommen, sogar in E-Ausprägung; Vespa freut sich. Fahrzeuge sind für draußen in der Fläche Wohnende immer noch unerlässlich.
Ebenso begegnet man immer mehr Jugendlichen, die bewusst reisen. Sicher, das sind nicht gerade die Wohlhabensten. Jedoch viele. In der Tagesklinik Kreuzfahrtschiff jedenfalls findet man die nicht.
Wer sich jedes Jahr ein neues Handy kauft, das sind in der Regel einige Ältere, klar, keine Senioren, sondern die, die sich das leisten können bei den Preisen. DIE Jugend jedenfalls in Menge ist’s nicht.
Ich kenne von der ‚Naturfreunde Jugend‘ viele, viele Junge, die mit Älteren ehrfürchtig und helfend umgehen.
Wenn Erwachsene sich weigern, einfach nur die Augen zu öffnen, wenn die solchen ‚altersgerechten‘ populistischen Schrott auf unüberlegtem Tiefstniveau wie hier zu lesen raushauen, so liegt es auf der Hand, wenn diese Jugend in weiten Teilen immer mehr zu der Erkenntnis kommt ‚die können uns mal‘: wir haben in Menge die Umwelt nicht auf dem Gewissen. Am Ende bleibt die Solidarität, das besonnene Miteinander einer Gesellschaft auf der Strecke – und wie hier hautnah zu erkennen veranlasst seitens der Älteren / Senioren. Versprühen von Hass und Hetze gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen ists, genauer hingesehen. Gerade von denen, die es aus Lebenserfahrung heraus besser wissen sollten, zumindest könnten. Peinlich!
Warum wohl steht in meiner VK die durchdachte Aussage von C. G. Jung: „Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“?
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Sorry @Carlinette, wenn ich schon „enkeltauglich“ höre, dann kommt mir die Galle hoch. Die Jugend beschimpft die Alten, dass wir die Welt kaputt machen, aber sie kaufen sich jedes Jahr ein Handy, fliegen in entfernte Urlaubsziele, haben ein Auto und fahren damit zum Joggen oder ins Fitness-Studio.
Ich kann mich erinnern, dass jemand, der wegen seiner Straßenkleberei für die Umwelt einen Gerichtstermin hatte, den allerdings nicht wahrnehmen konnte, weil er in den Urlaub geflogen ist, und das nicht nur nach Mallorca, sondern sehr viel weiter weg. Warum hat er sich dann auf die Straße geklebt für die Umwelt, wenn ihm, wenn es um seine Bedürfnisse ging, die Umwelt am Allerwertesten vorbei ging.
Wenn nicht die Alten vorher das Land wieder aufgebaut und viel erwirtschaftet hätten und ihnen soviel vererben können, wie niemals vorher, dann könnten sie auch nicht so leben, wie sie es gerade machen. Ich haben noch nie gehört, dass sich jemand von dieser ach so armen Jugend jemals darüber beschwert hätte, das finden sie dann aber schon enkeltauglich?
Sehr respektlos finde ich auch ein Wahlplakat der Jungen Union in Franken. Klar sollten mehr jung Leute in die Verantwortung kommen, aber sie sagen ja nicht, was sie besser machen wollen, sie sagen nur, dass die Rollator-Fraktion weg soll und die Jungen dran wären. Wenn das alles ist, dann haben sie es aber gründlich vermasselt und sollten sich vielleicht vorher überlegen, was sie besser machen möchten.
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Diese Antwort wurde in vor 3 Wochen, 1 Tag um
Miez geändert.
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Diese Antwort wurde in vor 3 Wochen, 1 Tag um
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Den Anstoß von @seestern47 finde ich sehr bedenkenswert! Es ist eben keine Schwarz-Weiß-Abwägung bei unseren täglichen Entscheidungen, ob wir nachhaltig einkaufen und konsumieren oder nicht. Umso wichtiger ist es, immer wieder darüber nachzudenken, was die Umwelt weniger belastet, und auch, uns darüber auszutauschen und auf dem letzten Stand zu bleiben.
Z.B. wird hier gerade breitflächig kommuniziert, dass nach der Blumenkohlschwemme im Dezember derzeit die Porree-Schwemme herrscht, d.h. die Bauern werden ihre Erzeugnisse nicht alle los. Wer’s weiß, schnappt sich beim nächsten Einkauf ein Kilo Porree und macht eine leckere Gemüsetorte daraus. Oder isst sie kalt als gekochte Stange, mit Vinaigrette und gehacktem Ei garniert 😋 Wenn wir unseren eigenen Gemüsegarten hätten, würden wir ja auch das essen, was gerade drin wächst, und unser Gemüse nicht aus Südspanien oder Nordafrika kommen lassen.
Was ich nicht ganz verstehe, ist die Zunahme des Flugverkehrs. 2025 war schon wieder ein Wachstumsjahr. Muss das unbedingt sein? Ich kenne tatsächlich Leute, denen es nichts ausmacht, in einem Jahr drei Interkontinentalreisen zu verschiedenen Zielen zu unternehmen, nur aus Spaß und weil sie es sich leisten können. Nee, das ist nicht mehr „enkeltauglich“, wie meine Neffen sagen!
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