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@Carlinette, da bin ich vollkommen Deiner Meinung. Mich ärgert es immer wieder, wie man uns einige Techniken als harmlos und umweltfreundlich verkauft, weil man die Dinge, die evtl. teuer oder gefährlich sind einfach unter den Teppich kehrt. Ob nun die seltenen Erden, deren Förderung oft die Umwelt zerstören, oder der Atommüll, bei dem man immer noch nicht weiß, wohin damit.
Wenn wir schon bei den Stromfressern sind, auch die Wärmepumpe benötigt sehr viel Strom und ist ohne PV-Anlage nicht sehr sinnvoll.
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Miez geändert.
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@Carlinette, da stimme ich dir zu! Aber so lange, wie der Strom aus der Steckdose kommt (ein Mix aus allen Erzeugungsarten) wird er eben auch für Dinge genutzt, an die wir vor 20 Jahren noch nicht mal dachten!
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Weltfremd, @Carlinette , „Wie wäre es, wenn wir als Erstes die ungefährlicheren Maßnahmen durchsetzen würden? Also: Verzicht auf Strom fressende Ausrüstungen (Klimaanlagen, KI, Streamingdienste etc.: nicht alles wird unbedingt gebraucht „
Du hast die e-Autos vergessen, taugen nichts, sind häßlich, teuer, das alles wird nicht gebraucht. Werden aber verkauft, wie die unnötigen e-Bikes. Vor ein paar Jahren fuhr man durch die Ebene mit Mountainbikes, obwohl kein Hügel im Blick war. Heute braucht man schon fürs ein mal treten aufs Pedal eine e-Unterstützung… und Navi am Lenkrad, um zu wissen wie man heim findet…
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Guten Morgen!
Denjenigen, die mir vorrechnen, dass Atomenergie ungefährlich ist, traue ich keine Minute über den Weg. Natürlich ist sie gefährlich. Tschernobyl ist weitflächig unbewohnbar (und daran ist mit Sicherheit keine Verschwörung schuld). Fukushima hat vorgeführt, dass Berechnungen trotz aller Sicherheitsaufschläge immer nur auf dem Papier gelten, auf dem sie gedruckt wurden. Selbst in Frankreich sind wir schon an einer mittleren Katastrophe vorbeigeschlittert, als die Sturmflut unerwartet hoch war und in Blaye an der Gironde fast zum Totalausfall der Kühlung geführt hätte (Dez. 1999).
All diese Vorfälle werden von AK-Befürwortern kleingeredet oder gar ganz in der Diskussion ignoriert. Das essentielle Dilemma können sie aber nicht wegdiskutieren: Die AKWs sind nach Vorgaben gebaut, wie sie zum damaligen Zeitpunkt bekannt waren. Die Überschwemmungen, Stürme und sonstigen gravierenden Klimaereignisse wurden aber damals nicht mitberücksichtigt. Wenn der Meeresspiegel wie vielerorts prognostiziert um 30, 50 oder mehr Zentimeter steigt, kann die Nuklearindustrie ihre Risikokalkulation in die Tonne treten.
Wie wäre es, wenn wir als Erstes die ungefährlicheren Maßnahmen durchsetzen würden? Also: Verzicht auf Strom fressende Ausrüstungen (Klimaanlagen, KI, Streamingdienste etc.: nicht alles wird unbedingt gebraucht, und deswegen neue Atommeiler zu bauen scheint mir unverantwortlich), Investitionen in Erneuerbare, massive Förderung von Speichertechnologien und dezentralen Stromproduktionen.
Die Dezentralität ist umso wichtiger, als immer mehr vitale Ausrüstungen von Haushalt bis Industrie ohne Strom ausfallen, selbst wenn Strom nicht den Kraftantrieb liefert, sondern „nur“ die Regeltechnik. Und zweitens ist sie von Vorteil, weil wir gesehen haben, dass hybride Kriegsführung gerne die Versorgung torpediert.
Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!
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Alles egal und ohne zu sezieren, für solche Vorhaben braucht man in Bayern Wasser aus der Donau. Hoffentlich wird das Kloster Weltenburg nicht umgebaut, wir brauchen das Bier. Und bei dem Wort BIER, leg dich mal mit einem Bayern an…
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Marius geändert.
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Hallo @forscher da hast Du unrecht In Deutschland gibt es bisher noch kein in Betrieb genommenes Kernfusionskraftwerk.
Allerdings sind bedeutende Fortschritte in der Entwicklung zu verzeichnen:
- Es wurde ein Aktionsplan „Deutschland auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ beschlossen, der Maßnahmen zur Förderung der Kernfusion zusammenfasst.
- Drei Innovationszentren (Hubs) zur Entwicklung von Fusionskraftwerken sollen in Deutschland entstehen.
- Besonders konkret ist ein Projekt in Bayern, wo 2026 das erste Kernfusionskraftwerk gebaut werden soll, unter Beteiligung von Unternehmen wie RWE und Proxima Fusion. Die Standorte sind Garching und Gundremmingen.
Zusammengefasst: Ein Kernfusionskraftwerk in Deutschland ist im Bau und in Planung, aber noch nicht in Betrieb. Der erste Standort wird voraussichtlich in Bayern sein.
Der Unterschied zwischen Garching und Gundremmingen liegt vor allem in ihrer Funktion und Bedeutung im Kontext des geplanten Kernfusionskraftwerks in Bayern:
1. Garching
Art des Projekts: Forschungs- und Demonstrationsstandort
Funktion: In Garching soll ein Fusions-Forschungsreaktor entstehen, der als Demonstrationskraftwerk dient. Das bedeutet, hier wird die Kernfusionstechnologie zunächst im kleineren Maßstab erforscht, getestet und weiterentwickelt.
Ziel: Entwicklung und Erprobung der Technologie, um die Machbarkeit und Effizienz der Kernfusion zu demonstrieren. Garching ist damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur kommerziellen Nutzung.
Standortcharakteristik: Garching ist bekannt als Wissenschafts- und Forschungsstandort mit mehreren Instituten und Einrichtungen, die sich mit Physik und Energie beschäftigen.
2. Gundremmingen
Art des Projekts: Kommerzieller Kraftwerksstandort
Funktion: In Gundremmingen plant RWE den Bau und Betrieb des ersten kommerziellen Kernfusionskraftwerks. Hier soll die Technologie in großem Maßstab zur Energieerzeugung eingesetzt werden.
Ziel: Kommerzielle Nutzung der Kernfusion zur Stromproduktion und Versorgung des Stromnetzes.
Standortcharakteristik: Gundremmingen ist bereits Standort von Kernkraftwerken (konventionelle Kernspaltungskraftwerke), was die Infrastruktur und Erfahrung im Bereich der Kernenergie begünstigt.
Zusammenfassung:
Garching: Forschungs- und Demonstrationsreaktor, technologische Entwicklung und Erprobung.
Gundremmingen: Kommerzielles Kernfusionskraftwerk, großflächige Energieerzeugung und Netzversorgung.
Diese Aufteilung ermöglicht es, die Kernfusionstechnologie zunächst wissenschaftlich zu erforschen und zu optimieren, bevor sie in einem kommerziellen Maßstab angewendet wird.
Die Fertigstellung der Kernfusionskraftwerke in Bayern ist wie folgt geplant:
Forschungsreaktor in Garching: Dieser soll bis Mitte der 2030er Jahre fertiggestellt werden. Ziel ist es, erstmals einen Netto-Energiegewinn zu erzielen, also mehr Energie zu erzeugen als zu verbrauchen.
Kommerzielles Kraftwerk in Gundremmingen: Dieses Projekt ist für die Zeit nach dem Forschungsreaktor in Garching vorgesehen, also voraussichtlich später in den 2030er Jahren oder Anfang der 2040er Jahre, wenn die Technologie aus Garching erfolgreich demonstriert und weiterentwickelt wurde.
Garching wird der erste Schritt mit Fertigstellung Mitte der 2030er Jahre, Gundremmingen folgt als kommerzielles Kraftwerk in den darauffolgenden Jahren.
Quelle: „Telecom-News“ (News You Can Use) Thema: Energieversorgung von Rechenzentren.
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Ja, und ich frage mich warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, männliche Barthaare als Füllung für die Matratze zu nehmen, wozu denn Rosshaar ? Ist doch nachhaltig.
Und zu @forscher : Ich wünschte mir eine Maske die man sich aufs Gesicht drückt, drückt auf den Knopf und mittels Ultra-/Infraschall sind die Haare weg. Ha ?? kein Hobbyerfinder da? Dasselbe würden sich die Damen wünschen, beim Epilieren, statt Rasieren oder sich mit Klebeband oder Wachs die Haare abreißen zu müssen. 🙂
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Marius geändert.
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….beide, Hersteller und Verbraucher….sind in der Verantwortung
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Genuss und Forscher das ist ja meine „Hoffnung,“ das etwas entwickelt werden kann, das aus dem gefährlichen Abfall etwas Nützliches endsteht…was auch die Schadstoffe ungefährlich macht.
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